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Entscheidung 12 Os 129/19s×

Entscheidung 12 Os 129/19s

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Rechtsgebiet

Strafrecht

Geschäftszahl

12Os129/19s

Entscheidungsdatum

05.12.2019

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat am 5. Dezember 2019 durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofs Dr. Solé als Vorsitzenden sowie den Hofrat des Obersten Gerichtshofs Dr. Oshidari und die Hofrätinnen des Obersten Gerichtshofs Dr. Michel-Kwapinski, Dr. Brenner und Dr. Setz-Hummel in Gegenwart der Schriftführerin Kontr. Fleischhacker in der Maßnahmenvollzugssache des Andreas W***** wegen bedingter Entlassung, AZ 19 BE 17/19p des Landesgerichts Steyr, über die Beschwerde des Verurteilten gegen den Beschluss des Oberlandesgerichts Linz als Beschwerdegericht vom 2. Oktober 2019, AZ 7 Bs 157/19s, nach Einsichtnahme der Generalprokuratur in die Akten in nichtöffentlicher Sitzung den

Beschluss

gefasst:

Spruch

Die Beschwerde wird zurückgewiesen.

Gründe:

Rechtliche Beurteilung

Mit dem angefochtenen Beschluss wies das Oberlandesgericht Linz die Beschwerde des (nach Paragraph 21, Absatz 2, StGB eingewiesenen) Andreas W***** gegen den Beschluss des Landesgerichts Steyr als Vollzugsgericht vom 5. September 2019, GZ 19 BE 17/19p-15, mit welchem seine bedingte Entlassung aus dem Maßnahmenvollzug abgelehnt worden war, als verspätet zurück.

Die dagegen erhobene Beschwerde des Verurteilten war zurückzuweisen, weil gegen derartige Entscheidungen des Beschwerdegerichts kein weiterer Rechtszug vorgesehen ist (Paragraph 89, Absatz 6, StPO in Verbindung mit Paragraph 17, Absatz eins, Ziffer 3 und Paragraph 163, StVG).

Textnummer

E127027

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2019:0120OS00129.19S.1205.000

Im RIS seit

15.01.2020

Zuletzt aktualisiert am

15.01.2020

Dokumentnummer

JJT_20191205_OGH0002_0120OS00129_19S0000_000