Entscheidung 12 Os 167/96
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Dokumenttyp
Entscheidungstext
Entscheidungsdatum
12.12.1996
Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat am 12. Dezember 1996 durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Horak als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Rzeszut, Dr. Schindler, Dr. Mayrhofer und Dr. Holzweber als weitere Richter, in Gegenwart der Richteramtsanwärterin Mag. Pösinger als Schriftführerin, in der beim Landesgericht Krems an der Donau zum AZ 17 Vr 289/96 anhängigen Strafsache gegen Rudolf F***** wegen des Verbrechens der Unzucht mit Unmündigen nach § 207 Abs 1 StGB über die Beschwerde der Sachverständigen Dr. Angelika G***** gegen den Beschluß des Oberlandesgerichtes Wien vom 11. September 1996, AZ 20 Bs 273/96, in nichtöffentlicher Sitzung zu Recht erkannt:Der Oberste Gerichtshof hat am 12. Dezember 1996 durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Horak als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Rzeszut, Dr. Schindler, Dr. Mayrhofer und Dr. Holzweber als weitere Richter, in Gegenwart der Richteramtsanwärterin Mag. Pösinger als Schriftführerin, in der beim Landesgericht Krems an der Donau zum AZ 17 römisch fünf r 289/96 anhängigen Strafsache gegen Rudolf F***** wegen des Verbrechens der Unzucht mit Unmündigen nach Paragraph 207, Absatz eins, StGB über die Beschwerde der Sachverständigen Dr. Angelika G***** gegen den Beschluß des Oberlandesgerichtes Wien vom 11. September 1996, AZ 20 Bs 273/96, in nichtöffentlicher Sitzung zu Recht erkannt:
Spruch
Die Beschwerde wird zurückgewiesen.
Rechtliche Beurteilung
Mit dem angefochtenen Beschluß gab das Oberlandesgericht Wien der Beschwerde des Beschuldigten Rudolf F***** gegen den Beschluß des Landesgerichtes Krems an der Donau, mit welchem die Gebühren der Sachverständigen Dr. Angelika G***** bestimmt worden waren, dahin Folge, daß ihr für die Teilnahme an der kontradiktorischen Befragung vom 26. Juni 1996 statt 2.024 S nur 350 S zuerkannt wurden.
Die dagegen erhobene Beschwerde der Sachverständigen Dr. Angelika G***** war zurückzuweisen, weil gegen Entscheidungen des Oberlandesgerichtes als Rechtsmittelgericht über Sachverständigen- (Dolmetscher-)Gebühren ein weiterer Rechtszug an den Obersten Gerichtshof nicht vorgesehen ist (§ 41 Abs 1 GebAG).Die dagegen erhobene Beschwerde der Sachverständigen Dr. Angelika G***** war zurückzuweisen, weil gegen Entscheidungen des Oberlandesgerichtes als Rechtsmittelgericht über Sachverständigen- (Dolmetscher-)Gebühren ein weiterer Rechtszug an den Obersten Gerichtshof nicht vorgesehen ist (Paragraph 41, Absatz eins, GebAG).
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1996:0120OS00167.96.1212.000
Dokumentnummer
JJT_19961212_OGH0002_0120OS00167_9600000_000
Rechtssätze aus dieser Entscheidung