Gründe:
Mit dem angefochtenen Urteil wurde Stefan G***** des Verbrechens des teils vollendeten, teils versuchten gewerbsmäßigen schweren Betruges nach §§ 146, 147 Abs 1 Z 1, Abs 3, 148 zweiter Fall und 15 StGB, teils als Bestimmungstäter nach § 12 zweiter Fall StGB (A) sowie der Vergehen der Urkundenfälschung nach § 223 Abs 2 StGB (B) und der schweren Sachbeschädigung nach §§ 125, 126 Abs 1 Z 7 StGB (C) schuldig erkannt.Mit dem angefochtenen Urteil wurde Stefan G***** des Verbrechens des teils vollendeten, teils versuchten gewerbsmäßigen schweren Betruges nach Paragraphen 146, 147, Absatz eins, Ziffer eins,, Absatz 3, 148, zweiter Fall und 15 StGB, teils als Bestimmungstäter nach Paragraph 12, zweiter Fall StGB (A) sowie der Vergehen der Urkundenfälschung nach Paragraph 223, Absatz 2, StGB (B) und der schweren Sachbeschädigung nach Paragraphen 125, 126, Absatz eins, Ziffer 7, StGB (C) schuldig erkannt.
Darnach hat er
A) in Klagenfurt mit dem Vorsatz, sich oder Dritte durch das Verhalten der Getäuschten unrechtmäßig zu bereichern und in der Absicht, sich durch die wiederkehrende Begehung der Straftaten eine fortlaufende Einnahme zu verschaffen,
I) Angestellte von Versicherungsunternehmen durch Täuschung überrömisch eins) Angestellte von Versicherungsunternehmen durch Täuschung über
Tatsachen, nämlich durch die Vorlage unrichtiger Schadensmeldungen und Unfallberichte mit der Behauptung, die Schäden seien fahrlässig herbeigeführt worden, sowie das Stellen unberechtigter Ersatzansprüche, zur Auszahlung von Entschädigungsbeträgen, somit zu Handlungen, welche die Versicherungsunternehmen schädigten oder schädigen sollten,
1) verleitet, und zwar
a) am 20. November 1991 zusammen mit dem rechtskräftig verurteilten Paul M***** Angestellte der Nordstern Versicherungs AG bezüglich der Kollision am 17. November 1991 in Laak im Rosental zwischen dem von M***** gelenkten PKW Renault 19 TSE und dem von G***** chauffierten PKW Renault 21 zur Auszahlung von 87.120 S aus dem Titel der Haftpflichtversicherung an G***** und von 96.500 S aus dem Titel der Kaskoversicherung an M*****;
b) am 31. März 1992 Angestellte der Wiener Städtischen Versicherungs AG bezüglich des am 29. März 1992 in Trzic (Slowenien) am PKW Opel Vectra der PSK-Leasing-GmbH & Co KG herbeigeführten Schadens zur Auszahlung von 114.931 S aus dem Titel der Kaskoversicherung an die Leasinggesellschaft;
c) am 25. September 1992 zusammen mit dem gesondert verfolgten Franz J***** Angestellte der Wiener Allianz Versicherungs AG bezüglich der Kollision am 17. September 1992 auf der Loiblpaß-Bundesstraße zwischen dem von ihm gelenkten PKW Opel Vectra und dem von J***** chauffierten PKW Alfa Romeo 164 der Renault Leasing GmbH zur Auszahlung von 121.766 S aus dem Titel der Kaskoversicherung an die Leasinggesellschaft und von 128.661 S aus dem Titel der Haftpflichtversicherung an ihn;
2) am 30. September 1992 und 28. Oktober 1992 Angestellte der Bundesländer Versicherungs AG bezüglich der am 27. September 1992 in Jeserzko (Slowenien) am PKW Opel Vectra herbeigeführten Beschädigung zur Leistung von 175.000 S aus dem Titel der Kaskoversicherung (an ihn) zu verleiten versucht;
II) zwei bis drei Wochen vor dem 23. Juli 1992 an einem nicht feststellbaren Ort den (deshalb rechtskräftig verurteilten) Paul M***** und den (gesondert verfolgten) Roman Peter D***** durch den Vorschlag, den PKW Golf GTI des Ernst S***** jun zu beschädigen, um ihn billiger zu machen, dazu bestimmt, am 29. Juli 1992 Angestellte der Donau Versicherungs AG durch die Behauptung, die Beschädigungen bei der sechs Tage zuvor erfolgten Kollision zwischen dem abgestellten Fahrzeug und dem von Roman Peter D***** und Paul M***** abwechselnd (US 15) dagegen gefahrenen LKW seien fahrlässig herbeigeführt worden, zur Auszahlung eines Entschädigungsbetrages von 130.248 S zu verleiten;römisch zwei) zwei bis drei Wochen vor dem 23. Juli 1992 an einem nicht feststellbaren Ort den (deshalb rechtskräftig verurteilten) Paul M***** und den (gesondert verfolgten) Roman Peter D***** durch den Vorschlag, den PKW Golf GTI des Ernst S***** jun zu beschädigen, um ihn billiger zu machen, dazu bestimmt, am 29. Juli 1992 Angestellte der Donau Versicherungs AG durch die Behauptung, die Beschädigungen bei der sechs Tage zuvor erfolgten Kollision zwischen dem abgestellten Fahrzeug und dem von Roman Peter D***** und Paul M***** abwechselnd (US 15) dagegen gefahrenen LKW seien fahrlässig herbeigeführt worden, zur Auszahlung eines Entschädigungsbetrages von 130.248 S zu verleiten;
der herbeigeführte und herbeizuführen versuchte Schaden übersteigt 500.000 S;
B) im Mai 1992 in Waidisch eine falsche Urkunde, nämlich den von ihm
mit "R*****" als Verkäufer unterfertigten Kaufvertrag hinsichtlich des unter A/I/1/b, c und 2 genannten PKW Opel Vectra durch Übergabe an einen Versicherungsvertreter zur Anmeldung des Fahrzeuges bei der Bezirksverwaltungsbehörde im Rechtsverkehr zum Beweis eines Rechtes, eines Rechtsverhältnisses oder einer Tatsache gebraucht;
C) durch die unter A dargestellten Handlungen am 29. März 1992 den PKW Opel Vectra der PSK Leasing GmbH (I/1/b) und am 17. September 1992 den PKW Alfa Romeo 164 der Renault Leasing GmbH (I/1/c), ferner am 23. Juli 1992 den PKW Golf GTI des Ernst S***** jun, indem er ihn zum Zwecke der vorsätzlichen Beschädigung "in Position brachte" (II), fremde Sachen in einem 25.000 S übersteigenden Wert beschädigt.C) durch die unter A dargestellten Handlungen am 29. März 1992 den PKW Opel Vectra der PSK Leasing GmbH (I/1/b) und am 17. September 1992 den PKW Alfa Romeo 164 der Renault Leasing GmbH (I/1/c), ferner am 23. Juli 1992 den PKW Golf GTI des Ernst S***** jun, indem er ihn zum Zwecke der vorsätzlichen Beschädigung "in Position brachte" (römisch zwei), fremde Sachen in einem 25.000 S übersteigenden Wert beschädigt.