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Entscheidung 12 Os 30/90×

Entscheidung 12 Os 30/90

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Rechtsgebiet

Strafrecht

Geschäftszahl

12Os30/90

Entscheidungsdatum

29.03.1990

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat am 29.März 1990 durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Müller als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Horak, Dr. Felzmann, Dr. Massauer und Dr. Rzeszut als weitere Richter in Gegenwart der Richteramtsanwärterin Mag. Hofko als Schriftführerin in der Strafsache gegen Alexander R*** wegen des Vergehens der versuchten schweren Körperverletzung nach den Paragraphen 15, 83, Absatz eins, 84, Absatz eins und 2 Ziffer eins, StGB und anderer strafbarer Handlungen, AZ 8 römisch fünf r 3171/85 des Landesgerichtes für Strafsachen Graz, über die Beschwerde des Verurteilten Alexander R*** gegen den Beschluß des Oberlandesgerichtes Graz als Beschwerdegericht vom 9.November 1989, AZ 9 Bs 413/89, nach Anhörung der Generalprokuratur in nichtöffentlicher Sitzung den

Beschluß

gefaßt:

Spruch

Die Beschwerde wird zurückgewiesen.

Text

Gründe:

Mit dem angefochtenen Beschluß verwarf das Oberlandesgericht Graz die Beschwerde des Verurteilten Alexander R*** gegen den Beschluß des Landesgerichtes für Strafsachen Graz vom 21. September 1989, GZ 8 römisch fünf r 3171/85-96, womit sein Antrag auf Wiederaufnahme des Strafverfahrens gemäß Paragraph 353, StPO abgewiesen worden war, als unbegründet.

Rechtliche Beurteilung

Da dem österreichischen Strafprozeßrecht (auch) in diesem Fall gegen Entscheidungen der Gerichtshöfe zweiter Instanz als Beschwerdegericht in Strafsachen ein weiterer Rechtszug an den Obersten Gerichtshof fremd ist (Paragraph 357, Absatz 3, StPO), war die Beschwerde des Verurteilten als unzulässig zurückzuweisen.

Anmerkung

E20188

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1990:0120OS00030.9.0329.000

Dokumentnummer

JJT_19900329_OGH0002_0120OS00030_9000000_000

Rechtssätze aus dieser Entscheidung