Gründe:
Mit dem angefochtenen Urteil wurden Alexander E*****, Dominik R***** und Stefanie V***** des Verbrechens nach § 28 Abs 2 vierter Fall, Abs 3 erster Fall und Abs 4 Z 3 SMG, Dominik R***** darüber hinaus auch der Vergehen nach § 27 Abs 1 erster und zweiter Fall SMG und Alexander E***** des Vergehens nach § 83 Abs 1 StGB schuldig erkannt. Demnach habenMit dem angefochtenen Urteil wurden Alexander E*****, Dominik R***** und Stefanie V***** des Verbrechens nach Paragraph 28, Absatz 2, vierter Fall, Absatz 3, erster Fall und Absatz 4, Ziffer 3, SMG, Dominik R***** darüber hinaus auch der Vergehen nach Paragraph 27, Absatz eins, erster und zweiter Fall SMG und Alexander E***** des Vergehens nach Paragraph 83, Absatz eins, StGB schuldig erkannt. Demnach haben
A. den bestehenden Vorschriften zuwider Suchtgift in einer großen Menge (§ 28 Abs 6 SMG), die das zumindest 25-fache der Grenzmenge ausmachte, in der Absicht in Verkehr gesetzt, sich durch die wiederkehrende Begehung eine fortlaufende Einnahme zu verschaffen und zwarA. den bestehenden Vorschriften zuwider Suchtgift in einer großen Menge (Paragraph 28, Absatz 6, SMG), die das zumindest 25-fache der Grenzmenge ausmachte, in der Absicht in Verkehr gesetzt, sich durch die wiederkehrende Begehung eine fortlaufende Einnahme zu verschaffen und zwar
„I. Alexander E***** durch wiederholte Weitergabe an nachstehende Personen, nämlich
1. von Mai 2000 bis März 2001 an Stefanie V***** insgesamt zumindest 20 - 25 Kilogramm Cannabisharz, 1.500 Ecstasy-Tabletten und 18 Gramm Kokain sowie drei Gramm Speed;
2. von Mai 2000 bis März 2001 an Christian B***** insgesamt 10 - 12 Kilogramm Cannabisharz, 1.300 Ecstasy-Tabletten, 50 Gramm Kokain, 40 Gramm psylocibinhältige Pilze;
3. von August 2000 bis Jänner 2001 an Gregor P***** insgesamt zwei Kilogramm Cannabisharz;
4. von August 2000 bis März 2001 an Sebastian F***** insgesamt ca zehn Kilogramm Cannabisharz und drei Gramm Kokain;
von Mai bis August 2000 an Kurt Sch***** 100 Ecstasy-Tabletten;
von Mai 2000 bis Juli 2000 an unbekannte Personen im Cave-Club insgesamt mindestens ca 1.670 Ecstasy-Tabletten und 400 Gramm Cannabisharz;
7. von März 2000 bis Februar 2001 an Markus P***** insgesamt acht Kilogramm Cannabisharz und 250 Ecstasy-Tabletten;
8. von August 2000 bis Februar 2001 an Tibor T***** 600 Gramm Cannabisharz und drei bis vier Gramm Kokain, zehn Gramm Speed und 190 - 200 Ecstasy-Tabletten;
II. Dominik R***** durch wiederholte Weitergabe an nachstehende Personenrömisch zwei. Dominik R***** durch wiederholte Weitergabe an nachstehende Personen
1. von Mai 2000 bis Ende März 2001 an Alexander E***** insgesamt
4.800 bis 5.000 Ecstasy-Tabletten und 45 bis 50 Kilogramm Cannabisharz;
2. von Herbst 2000 bis März 2001 an Christian F***** insgesamt 3,8 Kilogramm Cannabisharz;
III. Stefanie V***** durch wiederholte Weitergabe an nachstehende Personenrömisch drei. Stefanie V***** durch wiederholte Weitergabe an nachstehende Personen
1. von März/April 2000 bis März 2001 an Manfred S***** 10 Kilogramm Cannabisharz, 1.500 Ecstasy-Tabletten und 30 bis 40 Gramm Speed;
2. von März 2000 bis Juni 2001 an Günther H***** 10 Kilogramm Cannabisharz, 700 Ecstasy-Tabletten und zwei Gramm Kokain;
3. von Herbst 2000 bis Frühjahr 2001 300 Ecstasy-Tabletten an Alexander E*****;
4. von Herbst 2000 bis Frühjahr 2001 an Zoran J***** insgesamt 2,5 Kilogramm Cannabisharz und 200 Ecstasy-Tabletten;
5. in der Zeit von Herbst 2000 bis Frühjahr 2001 an Martin G***** 500 Gramm Cannabisharz und 100 Ecstasy-Tabletten;
6. von Herbst 2000 bis Frühjahr 2001 an Patrick F***** insgesamt ein Kilogramm Cannabisharz und 100 Ecstasy-Tabletten;
7. von Dezember 2000 bis Februar 2001 an Anita Q***** insgesamt 350 Gramm Cannabisharz und 150 Ecstasy-Tabletten;
8. von August 2000 bis März 2001 an unbekannte Personen im Cave-Club insgesamt 3,5 Kilogramm Cannabisharz und 1.700 Ecstasy-Tabletten;"
B. Dominik R***** ab Ende 2001 den bestehenden Vorschriften zuwider ein Suchtgift, nämlich einige Gramm Cannabisharz erworben und bis zum jeweiligen Eigenkonsum, zuletzt am 9. Jänner 2002, besessen;
C. Alexander E***** am 16. Februar 2003 in Salzburg Stefanie V***** dadurch vorsätzlich am Körper verletzt, dass er sie mit einem Kindersitz gegen den Kopf schlug, wodurch sie eine Nasenprellung, einen Bluterguss im Bereich der linken Augenhöhle und eine Rissquetschwunde in der linken Augenbraue erlitt.
Alexander E***** wurde nach §§ 28 (Abs 1), 36 StGB, 28 Abs 4 SMG zu einer Freiheitsstrafe von 30 Monaten verurteilt. „Gemäß § 43a Abs 3 StGB" wurde ein Teil der über ihn verhängten Freiheitsstrafe von 24 Monaten unter Bestimmung einer Probezeit von drei Jahren bedingt nachgesehen.Alexander E***** wurde nach Paragraphen 28, (Absatz eins,), 36 StGB, 28 Absatz 4, SMG zu einer Freiheitsstrafe von 30 Monaten verurteilt. „Gemäß Paragraph 43 a, Absatz 3, StGB" wurde ein Teil der über ihn verhängten Freiheitsstrafe von 24 Monaten unter Bestimmung einer Probezeit von drei Jahren bedingt nachgesehen.
Dominik R***** wurde nach §§ 28 (Abs 1), 36 StGB, 28 Abs 4 SMG sowie „gemäß §§ 31, 40 StGB" unter Bedachtnahme auf das Urteil des Landesgerichtes Salzburg vom 8. Jänner 2002 zu AZ 40 Hv 1064/01x, zu einer zusätzlichen Freiheitsstrafe von drei Jahren verurteilt. „Gemäß § 43a Abs 3 StGB" wurde ein Teil der verhängten Freiheitsstrafe von 26 Monaten unter Bestimmung einer Probezeit von drei Jahren bedingt nachgesehen.Dominik R***** wurde nach Paragraphen 28, (Absatz eins,), 36 StGB, 28 Absatz 4, SMG sowie „gemäß Paragraphen 31, 40, StGB" unter Bedachtnahme auf das Urteil des Landesgerichtes Salzburg vom 8. Jänner 2002 zu AZ 40 Hv 1064/01x, zu einer zusätzlichen Freiheitsstrafe von drei Jahren verurteilt. „Gemäß Paragraph 43 a, Absatz 3, StGB" wurde ein Teil der verhängten Freiheitsstrafe von 26 Monaten unter Bestimmung einer Probezeit von drei Jahren bedingt nachgesehen.
Stefanie V***** wurde nach §§ 36 StGB, 28 Abs 4 SMG sowie gemäß §§ 31, 40 StGB unter Bedachtnahme auf das Urteil des Landesgerichtes Salzburg vom 19. November 2001 zu AZ 33 Hv 1067/01h zu einer zusätzlichen Freiheitsstrafe von zwei Jahren verurteilt. Gemäß § 43 Abs 1 StGB wurde die verhängte Freiheitsstrafe unter Bestimmung einer Probezeit von drei Jahren bedingt nachgesehen.Stefanie V***** wurde nach Paragraphen 36, StGB, 28 Absatz 4, SMG sowie gemäß Paragraphen 31, 40, StGB unter Bedachtnahme auf das Urteil des Landesgerichtes Salzburg vom 19. November 2001 zu AZ 33 Hv 1067/01h zu einer zusätzlichen Freiheitsstrafe von zwei Jahren verurteilt. Gemäß Paragraph 43, Absatz eins, StGB wurde die verhängte Freiheitsstrafe unter Bestimmung einer Probezeit von drei Jahren bedingt nachgesehen.
Dieses Urteil bekämpfen die Staatsanwaltschaft mit aus dem Grund der Z 11 des § 281 Abs 1 StPO erhobener Nichtigkeitsbeschwerde hinsichtlich des Angeklagten Dominik R***** und mit Berufung hinsichtlich der Angeklagten Alexander E*****, Stefanie V***** und der Sache nach Dominik R***** sowie der Angeklagte Alexander E***** mit Berufung.Dieses Urteil bekämpfen die Staatsanwaltschaft mit aus dem Grund der Ziffer 11, des Paragraph 281, Absatz eins, StPO erhobener Nichtigkeitsbeschwerde hinsichtlich des Angeklagten Dominik R***** und mit Berufung hinsichtlich der Angeklagten Alexander E*****, Stefanie V***** und der Sache nach Dominik R***** sowie der Angeklagte Alexander E***** mit Berufung.