Entscheidung 12 Os 73/04
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Dokumenttyp
Entscheidungstext
Entscheidungsdatum
05.08.2004
Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat am 5. August 2004 durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Schindler als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Holzweber, Dr. Philipp, Hon. Prof. Dr. Schroll und Dr. Lässig als weitere Richter, in Gegenwart der Richteramtsanwärterin Mag. Finster als Schriftführerin, in der Strafsache gegen Dr. Elisabeth P***** und einen weiteren Angeklagten wegen des Verbrechens des Missbrauchs der Amtsgewalt nach § 302 Abs 1 StGB über die Beschwerde des Privatbeteiligten Anton St***** jun gegen den Beschluss des Oberlandesgerichtes Wien vom 7. Mai 2004, AZ 22 Bs 103/04 (= ON 8 im Verfahren AZ 272 Ur 41/04g des Landesgerichtes für Strafsachen Wien), nach Einsichtnahme durch die Generalprokuratur in nichtöffentlicher Sitzung den BeschlussDer Oberste Gerichtshof hat am 5. August 2004 durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Schindler als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Holzweber, Dr. Philipp, Hon. Prof. Dr. Schroll und Dr. Lässig als weitere Richter, in Gegenwart der Richteramtsanwärterin Mag. Finster als Schriftführerin, in der Strafsache gegen Dr. Elisabeth P***** und einen weiteren Angeklagten wegen des Verbrechens des Missbrauchs der Amtsgewalt nach Paragraph 302, Absatz eins, StGB über die Beschwerde des Privatbeteiligten Anton St***** jun gegen den Beschluss des Oberlandesgerichtes Wien vom 7. Mai 2004, AZ 22 Bs 103/04 (= ON 8 im Verfahren AZ 272 Ur 41/04g des Landesgerichtes für Strafsachen Wien), nach Einsichtnahme durch die Generalprokuratur in nichtöffentlicher Sitzung den Beschluss
gefasst:
Spruch
Die Beschwerde wird zurückgewiesen.
Text
Gründe:
Mit dem angefochtenen Beschluss hat das Oberlandesgericht Wien die Beschwerde des Privatbeteiligten Anton St***** jun gegen den Beschluss der Ratskammer des Landesgerichtes für Strafsachen Wien vom 16. März 2004, womit seinem Antrag auf Einleitung der Voruntersuchung gegen Dr. Elisabeth P***** und Dr. Alexander S***** wegen des Verbrechens des Missbrauchs der Amtsgewalt nach § 302 Abs 1 StGB nicht Folge gegeben worden war, als unzulässig zurückgewiesen.Mit dem angefochtenen Beschluss hat das Oberlandesgericht Wien die Beschwerde des Privatbeteiligten Anton St***** jun gegen den Beschluss der Ratskammer des Landesgerichtes für Strafsachen Wien vom 16. März 2004, womit seinem Antrag auf Einleitung der Voruntersuchung gegen Dr. Elisabeth P***** und Dr. Alexander S***** wegen des Verbrechens des Missbrauchs der Amtsgewalt nach Paragraph 302, Absatz eins, StGB nicht Folge gegeben worden war, als unzulässig zurückgewiesen.
Rechtliche Beurteilung
Die dagegen erhobenen Beschwerde war gleichfalls zurückzuweisen, weil gegen derartige Entscheidungen der Gerichtshöfe zweiter Instanz gesetzlich kein weiteres Rechtsmittel vorgesehen ist (Mayerhofer StPO5 § 15 E 11, § 16 E 3).Die dagegen erhobenen Beschwerde war gleichfalls zurückzuweisen, weil gegen derartige Entscheidungen der Gerichtshöfe zweiter Instanz gesetzlich kein weiteres Rechtsmittel vorgesehen ist (Mayerhofer StPO5 Paragraph 15, E 11, Paragraph 16, E 3).
Anmerkung
E74243
12Os73.04
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2004:0120OS00073.04.0805.000
Dokumentnummer
JJT_20040805_OGH0002_0120OS00073_0400000_000