Gründe:
Mit dem angefochtenen Urteil, das auch rechtskräftige Schuldsprüche der Angeklagten Sasa K*****, Aleksander A***** und Daniel M***** sowie einen rechtskräftigen Teilfreispruch des Angeklagten Daniel M***** enthält, wurde Elvir H***** - abweichend von der wegen des Verbrechens des Raubes nach § 142 Abs 1 StGB erhobenen Anklage - des Vergehens der schweren Körperverletzung nach §§ 83 Abs 1, 84 Abs 2 Z 2 StGB als Beteiligter gemäß § 12 dritter Fall StGB schuldig erkannt. Danach hat er am 27. Juli 2005 in Wien dadurch dazu beigetragen, dass Sasa K*****, Aleksander A***** und Daniel M***** „im bewussten und gewollten Zusammenwirken als Mittäter" (ein Handeln in verabredeter Verbindung ist den Entscheidungsgründen jedoch unmissverständlich zu entnehmen) mit dem abgesondert verfolgten Dragi Kr*****j und den strafunmündigen Dule B***** und Novica R***** den Christian Ro***** durch Versetzen mehrerer Schläge und Tritte im Bereich des ganzen Körpers, die Prellungen der Nase, im Bereich des linken Jochbogens, hinter dem rechten Ohr und im Bereich des linken Beines, Abschürfungen im Bereich des linken Armes sowie infolge der Schläge eine Mittelohrentzündung, verbunden mit einer teilweisen, zusätzlichen, vorübergehenden Hörschädigung, zur Folge hatten, am Körper verletzten, indem er mit den genannten Mittätern besprach, Christian Ro***** zu folgen, um diesen zu schlagen, mit ihnen dem Christian Ro***** über längere Zeit folgte und sich bei den Tätlichkeiten gegen den Genannten in unmittelbarer Nähe aufhielt und somit den Tatentschluss und die Ausführung der Tat durch gemeinsames Auftreten als Gruppe förderte.Mit dem angefochtenen Urteil, das auch rechtskräftige Schuldsprüche der Angeklagten Sasa K*****, Aleksander A***** und Daniel M***** sowie einen rechtskräftigen Teilfreispruch des Angeklagten Daniel M***** enthält, wurde Elvir H***** - abweichend von der wegen des Verbrechens des Raubes nach Paragraph 142, Absatz eins, StGB erhobenen Anklage - des Vergehens der schweren Körperverletzung nach Paragraphen 83, Absatz eins, 84, Absatz 2, Ziffer 2, StGB als Beteiligter gemäß Paragraph 12, dritter Fall StGB schuldig erkannt. Danach hat er am 27. Juli 2005 in Wien dadurch dazu beigetragen, dass Sasa K*****, Aleksander A***** und Daniel M***** „im bewussten und gewollten Zusammenwirken als Mittäter" (ein Handeln in verabredeter Verbindung ist den Entscheidungsgründen jedoch unmissverständlich zu entnehmen) mit dem abgesondert verfolgten Dragi Kr*****j und den strafunmündigen Dule B***** und Novica R***** den Christian Ro***** durch Versetzen mehrerer Schläge und Tritte im Bereich des ganzen Körpers, die Prellungen der Nase, im Bereich des linken Jochbogens, hinter dem rechten Ohr und im Bereich des linken Beines, Abschürfungen im Bereich des linken Armes sowie infolge der Schläge eine Mittelohrentzündung, verbunden mit einer teilweisen, zusätzlichen, vorübergehenden Hörschädigung, zur Folge hatten, am Körper verletzten, indem er mit den genannten Mittätern besprach, Christian Ro***** zu folgen, um diesen zu schlagen, mit ihnen dem Christian Ro***** über längere Zeit folgte und sich bei den Tätlichkeiten gegen den Genannten in unmittelbarer Nähe aufhielt und somit den Tatentschluss und die Ausführung der Tat durch gemeinsames Auftreten als Gruppe förderte.
Hiezu traf das Erstgericht im Wesentlichen folgende Feststellungen:
Dule B***** fasste den Entschluss, Christian Ro***** zusammenzuschlagen. Dies teilte er Dragi Kr*****j, Sasa K*****, Aleksander A*****, Elvir H*****, Daniel M***** und Novica R***** mit, welche sich damit einverstanden erklärten bzw damit einverstanden waren, ohne dies zu äußern. Allen Beteiligten war dabei klar, dass sie als Gruppe auftreten und Christian Ro***** in zahlenmäßiger Überlegenheit gegenübertreten würden. Alle Beteiligten waren auch deshalb damit einverstanden, weil sie eine Gruppe und somit Christian Ro***** überlegen waren. Jeweils alleine wäre keiner der Beteiligten auf die Idee gekommen, Christian Ro***** zu folgen und ihn zu schlagen. Elvir H***** hielt es dabei ernstlich für möglich, dass er die Ausführung der Tat durch das Begleiten seiner Mittäter und den Aufenthalt am späteren Tatort erleichtern würde, und fand sich damit ab. Elvir H***** stand während der in der Folge gesetzten Tätlichkeiten einige Meter neben dem Opfer (US 6 f.). Dieses Verhalten wertete das Schöffengericht als sonstigen Tatbeitrag zum Vergehen der schweren Körperverletzung nach §§ 83 Abs 1, 84 Abs 2 Z 2 StGB (vgl Burgstaller/Fabrizy in WK² § 84 Rz 50, Fabrizy in WK² § 12 Rz 36; demgegenüber jedoch SSt 59/42, Kienapfel BT I5 § 84 Rz 65 mwN).Dule B***** fasste den Entschluss, Christian Ro***** zusammenzuschlagen. Dies teilte er Dragi Kr*****j, Sasa K*****, Aleksander A*****, Elvir H*****, Daniel M***** und Novica R***** mit, welche sich damit einverstanden erklärten bzw damit einverstanden waren, ohne dies zu äußern. Allen Beteiligten war dabei klar, dass sie als Gruppe auftreten und Christian Ro***** in zahlenmäßiger Überlegenheit gegenübertreten würden. Alle Beteiligten waren auch deshalb damit einverstanden, weil sie eine Gruppe und somit Christian Ro***** überlegen waren. Jeweils alleine wäre keiner der Beteiligten auf die Idee gekommen, Christian Ro***** zu folgen und ihn zu schlagen. Elvir H***** hielt es dabei ernstlich für möglich, dass er die Ausführung der Tat durch das Begleiten seiner Mittäter und den Aufenthalt am späteren Tatort erleichtern würde, und fand sich damit ab. Elvir H***** stand während der in der Folge gesetzten Tätlichkeiten einige Meter neben dem Opfer (US 6 f.). Dieses Verhalten wertete das Schöffengericht als sonstigen Tatbeitrag zum Vergehen der schweren Körperverletzung nach Paragraphen 83, Absatz eins, 84, Absatz 2, Ziffer 2, StGB vergleiche Burgstaller/Fabrizy in WK² Paragraph 84, Rz 50, Fabrizy in WK² Paragraph 12, Rz 36; demgegenüber jedoch SSt 59/42, Kienapfel BT I5 Paragraph 84, Rz 65 mwN).