Gründe:
Mit dem Urteil des Kreisgerichtes Krems an der Donau als Schöffengericht vom 19.März 1973, GZ 4 Vr 521/72-18, wurde der am 19. September 1949 geborene Drogist Gerrit A der Verbrechen der Veruntreuung nach § 183 StG und des Betruges nach §§ 197, 200, 201 lit. d, 203 StG, sowie des Vergehens der fahrlässigen Krida nach § 486 Z 1 und 2 StG und jenes nach § 39 Abs 2 PaßG schuldig erkannt und zu zehn Monaten schweren verschärften Kerkers verurteilt, wobei ihm gemäß den §§ 1 und 2 BedVG die Vollziehung der Strafe unter Bestimmung einer Probezeit von drei Jahren vorläufig aufgeschoben wurde.Mit dem Urteil des Kreisgerichtes Krems an der Donau als Schöffengericht vom 19.März 1973, GZ 4 römisch fünf r 521/72-18, wurde der am 19. September 1949 geborene Drogist Gerrit A der Verbrechen der Veruntreuung nach Paragraph 183, StG und des Betruges nach Paragraphen 197, 200, 201, Litera d,, 203 StG, sowie des Vergehens der fahrlässigen Krida nach Paragraph 486, Ziffer eins und 2 StG und jenes nach Paragraph 39, Absatz 2, PaßG schuldig erkannt und zu zehn Monaten schweren verschärften Kerkers verurteilt, wobei ihm gemäß den Paragraphen eins und 2 BedVG die Vollziehung der Strafe unter Bestimmung einer Probezeit von drei Jahren vorläufig aufgeschoben wurde.
Nachdem Gerrit A mit Urteil des Bezirksgerichtes Krems an der Donau vom 31.Oktober 1975, GZ U 495/75-19, wegen des (in der Zeit vom 1. Juli 1974 bis einschließlich August 1975 begangenen) Vergehens der Verletzung der Unterhaltspflicht nach § 198 Abs 1 StGB schuldig erkannt und zu einer (abermals) bedingten Freiheitsstrafe in der Dauer von sechs Wochen verurteilt worden war, wurde über Antrag der Staatsanwaltschaft vom 9.Dezember 1975 (vgl. S 411 d.A) mit dem Beschluß des Kreisgerichtes Krems an der Donau vom 22.Jänner 1976, GZ 4 Vr 521/72-24, die mit dem oben zitierten Urteil bestimmte Probezeit unter gleichzeitigem Absehen vom Widerruf der bedingten Strafnachsicht auf fünf Jahre, d.i. bis 22.März 1978 verlängert. Diese Beschlußfassung erfolgte ohne Anhörung des Verurteilten durch den Vorsitzenden des Schöffensenates.Nachdem Gerrit A mit Urteil des Bezirksgerichtes Krems an der Donau vom 31.Oktober 1975, GZ U 495/75-19, wegen des (in der Zeit vom 1. Juli 1974 bis einschließlich August 1975 begangenen) Vergehens der Verletzung der Unterhaltspflicht nach Paragraph 198, Absatz eins, StGB schuldig erkannt und zu einer (abermals) bedingten Freiheitsstrafe in der Dauer von sechs Wochen verurteilt worden war, wurde über Antrag der Staatsanwaltschaft vom 9.Dezember 1975 vergleiche S 411 d.A) mit dem Beschluß des Kreisgerichtes Krems an der Donau vom 22.Jänner 1976, GZ 4 römisch fünf r 521/72-24, die mit dem oben zitierten Urteil bestimmte Probezeit unter gleichzeitigem Absehen vom Widerruf der bedingten Strafnachsicht auf fünf Jahre, d.i. bis 22.März 1978 verlängert. Diese Beschlußfassung erfolgte ohne Anhörung des Verurteilten durch den Vorsitzenden des Schöffensenates.
In der Folge wurde Gerrit A mit Urteil des Kreisgerichtes St. Pölten vom 5.November 1976, GZ 17 E Vr 1343/76-11, wegen des Verbrechens des schweren Diebstahls durch Einbruch nach §§ 127 Abs 1, 128 Abs 1 Z 4, 129 Z 1In der Folge wurde Gerrit A mit Urteil des Kreisgerichtes St. Pölten vom 5.November 1976, GZ 17 E römisch fünf r 1343/76-11, wegen des Verbrechens des schweren Diebstahls durch Einbruch nach Paragraphen 127, Absatz eins, 128, Absatz eins, Ziffer 4, 129, Ziffer eins
StGB (Tatzeit: 10.Februar 1974) und mit Strafverfügung des Strafbezirksgerichtes Wien vom 15.Februar 1978, GZ 16 U 324/78-2, wegen des Vergehens der Körperverletzung nach § 83 Abs 1 StGB (Tatzeit: 8.Dezember 1977) jeweils zu Geldstrafen verurteilt. Auf Grund dieser beiden Verurteilungen widerrief das Kreisgericht Krems an der Donau über Antrag der Staatsanwaltschaft vom 12.Juni 1978 (vgl. S 419 d. A) mit Beschluß vom 20.September 1978, GZ 4 Vr 521/72-32, gemäß dem § 53 Abs 1 StGB die bedingte Nachsicht der über Gerrit A mit dem eingangs erwähnten Urteil verhängten Freiheitsstrafe in der Dauer von zehn Monaten.StGB (Tatzeit: 10.Februar 1974) und mit Strafverfügung des Strafbezirksgerichtes Wien vom 15.Februar 1978, GZ 16 U 324/78-2, wegen des Vergehens der Körperverletzung nach Paragraph 83, Absatz eins, StGB (Tatzeit: 8.Dezember 1977) jeweils zu Geldstrafen verurteilt. Auf Grund dieser beiden Verurteilungen widerrief das Kreisgericht Krems an der Donau über Antrag der Staatsanwaltschaft vom 12.Juni 1978 vergleiche S 419 d. A) mit Beschluß vom 20.September 1978, GZ 4 römisch fünf r 521/72-32, gemäß dem Paragraph 53, Absatz eins, StGB die bedingte Nachsicht der über Gerrit A mit dem eingangs erwähnten Urteil verhängten Freiheitsstrafe in der Dauer von zehn Monaten.