Gründe:
Mit dem angefochtenen Urteil wurde Dr. Christian E***** des Verbrechens der Veruntreuung nach § 133 Abs 1 und Abs 2 zweiter Fall StGB (I./), des Vergehens des schweren Betrugs nach §§ 146, 147 Abs 2 StGB (II./) und des Vergehens des Vorenthaltens von Dienstnehmerbeiträgen zur Sozialversicherung nach § 153c Abs 1 und Abs 2 StGB (III./) schuldig erkannt.Mit dem angefochtenen Urteil wurde Dr. Christian E***** des Verbrechens der Veruntreuung nach Paragraph 133, Absatz eins und Absatz 2, zweiter Fall StGB (römisch eins./), des Vergehens des schweren Betrugs nach Paragraphen 146, 147, Absatz 2, StGB (römisch zwei./) und des Vergehens des Vorenthaltens von Dienstnehmerbeiträgen zur Sozialversicherung nach Paragraph 153 c, Absatz eins und Absatz 2, StGB (römisch drei./) schuldig erkannt.
Danach hat er in S***** und anderen Orten
I./ im Zeitraum März 2008 bis 12. Jänner 2011 sich ihm in seiner Eigenschaft als Rechtsanwalt anvertraute Güter in einem 50.000 Euro übersteigenden Gesamtwert von zumindest 127.652,52 Euro mit dem Vorsatz zugeeignet, sich oder einen Dritten dadurch unrechtmäßig zu bereichern, und zwarrömisch eins./ im Zeitraum März 2008 bis 12. Jänner 2011 sich ihm in seiner Eigenschaft als Rechtsanwalt anvertraute Güter in einem 50.000 Euro übersteigenden Gesamtwert von zumindest 127.652,52 Euro mit dem Vorsatz zugeeignet, sich oder einen Dritten dadurch unrechtmäßig zu bereichern, und zwar
a./ Versicherungsleistungen in Höhe von 19.825,24 Euro zum Nachteil des Alfred W*****;
b./ eine Versicherungsleistung in Höhe von 912,62 Euro zum Nachteil des Mario B*****;
c./ einen in einem arbeitsgerichtlichen Verfahren erstrittenen Betrag in Höhe von 4.800 Euro zum Nachteil des René N*****;
d./ eine Versicherungsleistung in Höhe von 4.702 Euro zum Nachteil der Angela S*****;
e./ Akontozahlungen in Höhe von 10.976,66 Euro zum Nachteil der Erbengemeinschaft DI Erwin und Thomas F*****;
f./ Verdienstentgangsbeträge der U***** in einer Höhe von zumindest 69.920,36 Euro zum Nachteil des Gottfried Sa*****;
g./ Schadenersatzzahlungen in Höhe von 3.800 Euro zum Nachteil der Rotraud D*****;
h./ Zahlungen aus dem Insolvenz-Entgelt-Fonds in Höhe von 2.335 Euro zum Nachteil des Alfons G*****;
i./ Sicherungsleistungen in Höhe von 5.880,64 Euro zum Nachteil der Mag. Michaela R*****;
j./ Versicherungsleistungen in Höhe von 1.000 Euro zum Nachteil der Anna Bü***** sowie
k./ Akontozahlungen in Höhe von 3.500 Euro zum Nachteil des Christoph T*****;
II./ mit dem Vorsatz, sich durch das Verhalten der Getäuschten (erg: unrechtmäßig zu bereichern; vgl US 8), nachgenannte Personen durch Täuschung über Tatsachen zu Handlungen verleitet, wodurch diese in einem 3.000 Euro übersteigenden Betrag von insgesamt zumindest 8.702,85 Euro an ihrem Vermögen geschädigt worden sind, und zwar:römisch zwei./ mit dem Vorsatz, sich durch das Verhalten der Getäuschten (erg: unrechtmäßig zu bereichern; vergleiche US 8), nachgenannte Personen durch Täuschung über Tatsachen zu Handlungen verleitet, wodurch diese in einem 3.000 Euro übersteigenden Betrag von insgesamt zumindest 8.702,85 Euro an ihrem Vermögen geschädigt worden sind, und zwar:
a./ im Zeitraum November 2010 bis März 2011 Roswitha H***** durch die wahrheitswidrige Vorgabe, er werde ihr die von ihr vorzustreckenden Kosten für die Miete eines Pkw monatlich rücküberweisen, zur Zahlung dieser Mietkosten in Höhe von insgesamt 6.560,85 Euro;
b./ im Frühjahr 2008 die Mitglieder des Vereins S***** durch die wiederholte wahrheitswidrige Vorgabe, er werde die erhaltenen Barbeträge zum Ausgleich des vorab belasteten Vereinskontos verwenden, zur Übergabe der jeweiligen Barbeträge für ein Ö***** und diverser Hotelkosten, wodurch den Mitgliedern ein Schaden von insgesamt zumindest 2.142 Euro entstanden ist;
III./ im Zeitraum November 2009 bis Juli 2010 als Dienstgeber Dienstnehmeranteile im Ausmaß von 3.672,19 Euro einbehalten und der S***** als berechtigtem Versicherungsträger durch Nichtablieferung vorenthalten.römisch drei./ im Zeitraum November 2009 bis Juli 2010 als Dienstgeber Dienstnehmeranteile im Ausmaß von 3.672,19 Euro einbehalten und der S***** als berechtigtem Versicherungsträger durch Nichtablieferung vorenthalten.