Gründe:
Thomas Rainer K***** wurde (A) des Verbrechens des Raubes nach § 142 Abs 1 StGB und der Vergehen (B 1 a und b, 2) des schweren Betruges nach §§ 146, 147 Abs 1 Z 1 StGB, teilweise als Beitragstäter nach § 12 dritter Fall StGB sowie (C) des schweren Diebstahls nach §§ 127, 128 Abs 1 Z 4 StGB als Bestimmungstäter nach § 12 zweiter Fall StGB schuldig erkannt.Thomas Rainer K***** wurde (A) des Verbrechens des Raubes nach Paragraph 142, Absatz eins, StGB und der Vergehen (B 1 a und b, 2) des schweren Betruges nach Paragraphen 146, 147, Absatz eins, Ziffer eins, StGB, teilweise als Beitragstäter nach Paragraph 12, dritter Fall StGB sowie (C) des schweren Diebstahls nach Paragraphen 127, 128, Absatz eins, Ziffer 4, StGB als Bestimmungstäter nach Paragraph 12, zweiter Fall StGB schuldig erkannt.
Danach hat er
A) am 18. August 1999 in Dornbirn (als Alleintäter oder in arbeitsteiligem Zusammenwirken mit Eduard L*****) mit Gewalt gegen eine Person, nämlich durch Verabreichung eines Betäubungsmittels, Alfred W***** Bargeld in Höhe von ca 700.000,-- S, mithin fremde bewegliche Sachen mit dem Vorsatz weggenommen, durch deren Zueignung sich oder einen Dritten unrechtmäßig zu bereichern;
B 1) mit dem Vorsatz, durch das Verhalten des Getäuschten sich oder einen Dritten unrechtmäßig zu bereichern, Eduard L***** durch Täuschung über Tatsachen, nämlich die falsche Vorgabe, fähig und willens zu sein, die zugezählten Darlehen vereinbarungskonform und vollständig zurückzuzahlen, zur Zuzählung zweier Darlehen verleitet, und zwar
a) am 18. September 1997 in Gaißau 200.000,-- S, wobei überhaupt keine Rückzahlung erfolgte (Schaden 200.000,-- S, d. s. 14.534,57 EUR),
b) am 26. September 1997 in Gaißau 200.000,-- S, wobei hievon nur ein Teilbetrag von umgerechnet rund 90.000,-- S (nämlich 10.000,-- CHF) zurückbezahlt wurde (Schaden 110.000,-- S, d. s. ca 7.994,01 EUR),
2) dazu beigetragen, dass Eduard L***** im Juni 1999 in Bludenz mit dem Vorsatz, durch das Verhalten des Getäuschten sich oder einen Dritten unrechtmäßig zu bereichern, Angestellte der Zweigstelle Bludenz der G***** durch die unter Benützung einer falschen Urkunde, nämlich einer gefälschten Arbeits- und Lohnbestätigung erfolgte Täuschung über Tatsachen, nämlich seine Rückzahlungsfähgkeit und -willigkeit, zur Zuzählung eines Darlehens über 200.000,-- S verleitete,
indem er Eduard L***** eine gefälschte Arbeits- und Lohnbestätigung der Fa Fredy Lu***** zur Vorlage bei der Kreditaufnahme übergab, wobei überhaupt keine Rückzahlung erfolgte (Schaden 200.000,-- S, d. s. 14.534,57 EUR),
sodass insgesamt (Pkt B 1a und 1b und B 2) durch die (weitgehende) Nichterfüllung der Rückzahlungsverpflichtungen ein 2.000,-- EUR, nicht aber 40.000,-- EUR übersteigender Schaden eingetreten ist;
C) Anfang August 1999 in Dornbirn Eduard L***** dazu bestimmt, dem Alfred W***** fremde bewegliche Sachen in einem 2.000,-- EUR übersteigenden Betrage, nämlich Bargeld in Höhe von 110.000,-- S mit dem Vorsatz, durch dessen Zueignung sich oder einen Dritten unrechtmäßig zu bereichern, wegzunehmen, indem er Eduard L***** zu dieser - von ihm durch Ablenken des Tatopfers weiter geförderten - Tat verleitete.