Im Verfahren AZ 7 E Vr 737/90 des Kreisgerichtes Ried im Innkreis wurde das Gesetz in der Bestimmung des § 1 Abs. 1 Z 3 des Bundesgesetzes vom 9.Mai 1985 (Amnestie 1985), BGBl. 1985/204, verletzt, und zwar durchIm Verfahren AZ 7 E römisch fünf r 737/90 des Kreisgerichtes Ried im Innkreis wurde das Gesetz in der Bestimmung des Paragraph eins, Absatz eins, Ziffer 3, des Bundesgesetzes vom 9.Mai 1985 (Amnestie 1985), BGBl. 1985/204, verletzt, und zwar durch
1./ die gerichtliche Verfügung vom 2.Juni 1987, womit der gegen Ale K***** am 16.September 1971 erlassene Haftbefehl und die Ausschreibung des Genannten zur Verhaftung aufrecht blieben;
2./ den Beschluß vom 23.November 1990, womit über Ale K***** gemäß dem § 180 Abs. 2 Z 1 StPO die Untersuchungshaft verhängt wurde;2./ den Beschluß vom 23.November 1990, womit über Ale K***** gemäß dem Paragraph 180, Absatz 2, Ziffer eins, StPO die Untersuchungshaft verhängt wurde;
3./ das Urteil vom 6.Dezember 1990, GZ 7 E Vr 737/90-36, soweit damit Ale K***** der Vergehen der "Prellerei" (richtig: der Erschleichung einer Leistung) nach dem § 149 Abs. 1 StGB, der Freiheitsentziehung nach dem § 99 Abs. 1 StGB und der Körperverletzung nach dem § 83 Abs. 1 StGB schuldig erkannt und zu einer bedingt nachgesehenen Freiheitsstrafe verurteilt wurde. Dieses Urteil, das in seinem freisprechenden Teil unberührt bleibt, wird in seinem Schuldspruch und demgemäß auch im Strafausspruch aufgehoben und es wird das Strafverfahren insoweit gemäß dem § 1 Abs. 1 Z 3 des Bundesgesetzes vom 9.Mai 1985, BGBl. 204 (Amnestie 1985) eingestellt.3./ das Urteil vom 6.Dezember 1990, GZ 7 E römisch fünf r 737/90-36, soweit damit Ale K***** der Vergehen der "Prellerei" (richtig: der Erschleichung einer Leistung) nach dem Paragraph 149, Absatz eins, StGB, der Freiheitsentziehung nach dem Paragraph 99, Absatz eins, StGB und der Körperverletzung nach dem Paragraph 83, Absatz eins, StGB schuldig erkannt und zu einer bedingt nachgesehenen Freiheitsstrafe verurteilt wurde. Dieses Urteil, das in seinem freisprechenden Teil unberührt bleibt, wird in seinem Schuldspruch und demgemäß auch im Strafausspruch aufgehoben und es wird das Strafverfahren insoweit gemäß dem Paragraph eins, Absatz eins, Ziffer 3, des Bundesgesetzes vom 9.Mai 1985, Bundesgesetzblatt 204 (Amnestie 1985) eingestellt.