Entscheidung 13 Os 124/04
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Dokumenttyp
Entscheidungstext
Entscheidungsdatum
03.11.2004
Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat am 3. November 2004 durch den Vizepräsidenten des Obersten Gerichtshofes Hon. Prof. Dr. Brustbauer als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Rouschal, Hon. Prof. Dr. Ratz, Hon. Prof. Dr. Schroll und Dr. Kirchbacher als weitere Richter in Gegenwart der Richteramtsanwärterin Mag. Diewok als Schriftführerin in der Strafsache gegen Siegfried K***** wegen des Vergehens der geschlechtlichen Nötigung nach § 202 Abs 1 StGB aF und einer weiteren strafbaren Handlung, AZ 41 Hv 14/03d des Landesgerichtes Feldkirch, über die "Revision" des Genannten gegen des Urteil des Oberlandesgerichtes Innsbruck vom 26. August 2004, AZ 7 Bs 329/04, nach Einsichtnahme durch die Generalprokuratur in nichtöffentlicher Sitzung den BeschlussDer Oberste Gerichtshof hat am 3. November 2004 durch den Vizepräsidenten des Obersten Gerichtshofes Hon. Prof. Dr. Brustbauer als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Rouschal, Hon. Prof. Dr. Ratz, Hon. Prof. Dr. Schroll und Dr. Kirchbacher als weitere Richter in Gegenwart der Richteramtsanwärterin Mag. Diewok als Schriftführerin in der Strafsache gegen Siegfried K***** wegen des Vergehens der geschlechtlichen Nötigung nach Paragraph 202, Absatz eins, StGB aF und einer weiteren strafbaren Handlung, AZ 41 Hv 14/03d des Landesgerichtes Feldkirch, über die "Revision" des Genannten gegen des Urteil des Oberlandesgerichtes Innsbruck vom 26. August 2004, AZ 7 Bs 329/04, nach Einsichtnahme durch die Generalprokuratur in nichtöffentlicher Sitzung den Beschluss
gefasst:
Spruch
Die "Revision" wird zurückgewiesen.
Text
Gründe:
Mit dem Urteil des Landesgerichtes Feldkirch als Schöffengericht vom 18. März 2004, GZ 41 Hv 14/03d-30, wurde Siegfried K***** wegen des Vergehens der geschlechtlichen Nötigung nach § 202 Abs 1 StGB aF und anderer strafbarer Handlungen verurteilt.Mit dem Urteil des Landesgerichtes Feldkirch als Schöffengericht vom 18. März 2004, GZ 41 Hv 14/03d-30, wurde Siegfried K***** wegen des Vergehens der geschlechtlichen Nötigung nach Paragraph 202, Absatz eins, StGB aF und anderer strafbarer Handlungen verurteilt.
Seine dagegen erhobene Nichtigkeitsbeschwerde wurde mit Beschluss des Obersten Gerichtshofes vom 14. Juli 2004, GZ 13 Os 73/04-7, zurückgewiesen; zur Entscheidung über die Berufung wurden die Akten dem Oberlandesgericht Innsbruck zugeleitet.
Mit dem nunmehr angefochtenen Urteil hat das Oberlandesgericht Innsbruck der Berufung des Angeklagten nicht Folge gegeben.
Rechtliche Beurteilung
Dagegen richtet sich das als "Revision" bezeichnete Rechtsmittel des Angeklagten, welches jedoch unzulässig ist, weil ein solches gegen Entscheidungen von Rechtsmittelgerichten in der Strafprozessordnung nicht vorgesehen ist.
Es war sohin (ohne Notwendigkeit einer vorherigen Bestellung eines Verteidigers) zurückzuweisen.
Anmerkung
E75199
13Os124.04
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2004:0130OS00124.04.1103.000
Dokumentnummer
JJT_20041103_OGH0002_0130OS00124_0400000_000