Gründe:
Mit dem angefochtenen, auch einen rechtskräftig gewordenen Freispruch sowie einen Vorbehalt nach § 263 Abs 2 StPO enthaltenen Urteil wurde Radmila P***** des Verbrechens des gewerbsmäßig schweren Betruges nach §§ 146, 147 Abs 3, 148 zweiter Fall StGB schuldig erkannt.Mit dem angefochtenen, auch einen rechtskräftig gewordenen Freispruch sowie einen Vorbehalt nach Paragraph 263, Absatz 2, StPO enthaltenen Urteil wurde Radmila P***** des Verbrechens des gewerbsmäßig schweren Betruges nach Paragraphen 146, 147, Absatz 3, 148, zweiter Fall StGB schuldig erkannt.
Danach hat sie in Salzburg mit dem Vorsatz, sich durch das Verhalten
der Getäuschten unrechtmäßig zu bereichern und in der Absicht, sich
durch wiederkehrende Begehung von schweren Betrügereien eine
fortlaufende Einnahme zu verschaffen, Elisabeth H***** durch
Täuschungen über Tatsachen zur Ausfolgung von Geld in einem 40.000
Euro übersteigenden Betrag verleitet, welche Elisabeth H***** oder
andere an ihrem Vermögen schädigten, und zwar
1. durch die Vorgabe, Elisabeth H***** habe "schwarze Magie", welche
die Angeklagte heilen bzw vertreiben könne, das koste etwas, wenn sie
nicht bezahle, werde sie gesundheitliche Probleme (Gewächs im Bauch)
bekommen, zur Ausfolgung nachstehender Beträge
Jänner 2000 100.000 S
Jänner 2000 100.000 S
Dezember 1999 100.000 S
Oktober 1999 100.000 S
Oktober 1999 100.000 S
September 1999 100.000 S
10. Februar 1999 32.000 S
15. Februar 1999 22.000 S
17. Februar 1999 42.000 S
22. Februar 1999 20.000 S
23. Februar 1999 10.000 S
24. Februar 1999 41.000 S
25. Februar 1999 13.000 S
4. März 1999 27.000 S
9. März 1999 29.000 S
9. März 1999 10.000 S
11. März 1999 20.000 S
16. März 1999 20.000 S
Jänner bis Februar 1999 600.000 S
März bis September 1999 1,000.000 S
April bis Mai 1999 300.000 S
April bis Mai 1999 260.000 S
Jänner bis April 1999 440.000 S
Jänner bis April 1999 720.000 S
Jänner bis April 1999 500.000 S
25. Juli 2001 23.132 S
13. März 2000 162.243 S
23. September 1999 111.722,29 S
27. September 1999 44.871,32 S
8. Oktober 1999 50.837,17 S
2. November 1999 240.194,40 S
13. März 2000 28.315,86 S
3. Jänner 2000 160.000 S
9. Februar 2000 150.000 S
5,846.567,69 S
31. Jänner 2002 6.300 Euro
4. Februar 2002 1.500 Euro
5. Februar 2002 1.500 Euro
6. Februar 2002 1.500 Euro
7. Februar 2002 1.500 Euro
12.300 Euro;
2. am 14. Dezember 2001 in der Kanzlei der Rechtsanwälte L*****/S***** durch die Behauptung, im Zuge der Errichtung eines Kaufvertrages betreffend eine Wohnung eine Anzahlung in Höhe von 143.000 S bereits in bar an Elisabeth H***** übergeben zu haben, sodass der Restkaufpreis bei Vertragserrichtung nur mit 357.000 S anstelle von 500.000 S festgesetzt und bezahlt wurde, wodurch ein Schaden in der Höhe von 143.000 S entstand;
3. am 9. Oktober 1999 durch die Behauptung, das von Elisabeth H***** erst am 23. September 1999 um 118.000 S erworbene Fahrzeug der Marke Ford Escort sei von Dämonen befallen, die wieder einen Unfall auslösen werden, zur Überlassung des Pkws um einen Kaufpreis von nur 70.000 S,
wodurch ein Schaden von insgesamt 6,037.567,69 S (438.767,16 Euro) entstanden ist.