Das Urteil des Kreisgerichts Wels vom 27.Jänner 1983, GZ. 14 E Vr 967/82-21, verletzt die §§ 108 und 224 StGB. Das Urteil, das im Ausspruch über die bedingte Strafnachsicht sowie im Kostenausspruch unberührt bleibt, wird aufgehoben und gemäß §§ 292, 288 Abs. 2 Z. 3 StPO. in der Sache selbst erkannt:Das Urteil des Kreisgerichts Wels vom 27.Jänner 1983, GZ. 14 E römisch fünf r 967/82-21, verletzt die Paragraphen 108 und 224 StGB. Das Urteil, das im Ausspruch über die bedingte Strafnachsicht sowie im Kostenausspruch unberührt bleibt, wird aufgehoben und gemäß Paragraphen 292, 288, Absatz 2, Ziffer 3, StPO. in der Sache selbst erkannt:
Ulrike Maria R*** ist schuldig, verfälschte Urkunden im Rechtsverkehr zum Beweis einer Tatsache, nämlich der Einzahlung von Geldbeträgen gebraucht zu haben, indem sie am 22.Dezember 1980, 7. August 1981, 11.September 1981 und 14.April 1982 Zahlungsbelege der O*** G*** sowie postämtlich bestätigte Empfangscheine der Ö*** P***, auf denen sie die eingezahlten
Beträge von 799,50 S auf 80.799,50 S, von 9.288,60 S auf 29.288,60 S, von 1.324,80 S auf 41.324,80 S und von 1.690,87 S auf 11.690,87 S abgeändert hatte, Beamten des Bezirksgerichts Gmunden in den Exekutionsverfahren E 4985/80, E 3049/81, E 3780/81 und E 1258/82 jeweils mit dem Antrag auf Aufschiebung und Einstellung der Exekution vorlegte.
Sie hat hiedurch das Vergehen der Urkundenfälschung nach § 223 Abs. 2 StGB. begangen und wird hiefür nach dieser Gesetzesstelle zu einer Freiheitsstrafe in der Dauer von 4 (vier) Wochen verurteilt.Sie hat hiedurch das Vergehen der Urkundenfälschung nach Paragraph 223, Absatz 2, StGB. begangen und wird hiefür nach dieser Gesetzesstelle zu einer Freiheitsstrafe in der Dauer von 4 (vier) Wochen verurteilt.