Gründe:
Mit dem angefochtenen Urteil wurden die Angeklagten Josef R***** und Wilhelm S***** des Verbrechens der Vergewaltigung nach dem § 201 Abs 2 StGB (I), des Vergehens der geschlechtlichen Nötigung nach dem § 202 Abs 1 StGB (II), des Vergehens der Nötigung nach dem § 105 Abs 1 StGB (III), des Verbrechens der versuchten schweren Nötigung nach den §§ 15, 105 Abs 1, 106 Abs 1 Z 1 StGB (IV) und des Vergehens der Körperverletzung nach dem § 83 Abs 1 StGB (V) schuldig erkannt. Josef R***** wurde hiefür zu 3 Jahren, Wilhelm S***** zu 2 1/2 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt.Mit dem angefochtenen Urteil wurden die Angeklagten Josef R***** und Wilhelm S***** des Verbrechens der Vergewaltigung nach dem Paragraph 201, Absatz 2, StGB (römisch eins), des Vergehens der geschlechtlichen Nötigung nach dem Paragraph 202, Absatz eins, StGB (römisch zwei), des Vergehens der Nötigung nach dem Paragraph 105, Absatz eins, StGB (römisch drei), des Verbrechens der versuchten schweren Nötigung nach den Paragraphen 15, 105, Absatz eins, 106, Absatz eins, Ziffer eins, StGB (römisch vier) und des Vergehens der Körperverletzung nach dem Paragraph 83, Absatz eins, StGB (römisch fünf) schuldig erkannt. Josef R***** wurde hiefür zu 3 Jahren, Wilhelm S***** zu 2 1/2 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt.
Nach dem Inhalt des Schuldspruchs haben sie am 13. Feber 1993 in der Außenstelle des landesgerichtlichen Gefangenenhauses (nunmehr: Justizanstalt) Klagenfurt in Rottenstein, Gemeinde St. Georgen am Längsee, im bewußten und gewollten Zusammenwirken als unmittelbare Täter
I) nachgenannte Mitgefangene mit Gewalt und durch Drohung mitrömisch eins) nachgenannte Mitgefangene mit Gewalt und durch Drohung mit
gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben zur Vornahme und Duldung dem Beischlaf gleichzusetzender Handlungen genötigt, und zwar:
1) den Hubert Z***** und den Herbert Sch***** durch Versetzen von Schlägen mit Holzpantoffeln und die Äußerung: "Ihr werdet euch jetzt gegenseitig einen blasen, ansonsten werden wir euch verdreschen oder abstechen !", sowie durch Ansetzen der Schneide eines Messers an das entblößte Glied des Hubert Z***** unter gleichzeitiger Androhung, es werde ihm das Glied weggeschnitten, zum gegenseitigen Mundverkehr;
2) den Hubert Z***** durch die unter I/1 angeführten Gewaltanwendungen und Drohungen zur Duldung des Einführens des Stieles eines Besteckmessers in den After durch Josef R*****;
II) den Hubert Z***** und den Herbert Sch***** durch die unter I/1 angeführten Gewaltanwendungen und gefährlichen Drohungen zur Vornahme von geschlechtlichen Handlungen, nämlich zum gegenseitigen Onanieren und zum Onanieren am eigenen Glied genötigt;römisch zwei) den Hubert Z***** und den Herbert Sch***** durch die unter I/1 angeführten Gewaltanwendungen und gefährlichen Drohungen zur Vornahme von geschlechtlichen Handlungen, nämlich zum gegenseitigen Onanieren und zum Onanieren am eigenen Glied genötigt;
III) den Hubert Z***** mittels Vorhaltens eines Messers durch Josef R*****, sohin durch gefährliche Drohung, zu einer Handlung, nämlich zum Trinken von Urin, genötigt;römisch drei) den Hubert Z***** mittels Vorhaltens eines Messers durch Josef R*****, sohin durch gefährliche Drohung, zu einer Handlung, nämlich zum Trinken von Urin, genötigt;
IV) den Hubert Z***** und den Herbert Sch***** nach den unter I) bisrömisch vier) den Hubert Z***** und den Herbert Sch***** nach den unter römisch eins) bis
III) angeführten Taten durch gefährliche Drohung mit dem Tode, indem Josef R***** den Hubert Z***** mit einem um dessen Hals gewickelten Leintuchstreifen würgte, und der damit verbundenen Äußerung, daß sie sie abstechen würden, "wie einen Facken", sollte über die Vorfälle eine Meldung erstattet werden, zu einer Unterlassung, nämlich zur Abstandnahme von der Erstattung einer Meldung an Justizwachebeamte über die unter I) bis III) angeführten Taten, zu nötigen versucht;römisch drei) angeführten Taten durch gefährliche Drohung mit dem Tode, indem Josef R***** den Hubert Z***** mit einem um dessen Hals gewickelten Leintuchstreifen würgte, und der damit verbundenen Äußerung, daß sie sie abstechen würden, "wie einen Facken", sollte über die Vorfälle eine Meldung erstattet werden, zu einer Unterlassung, nämlich zur Abstandnahme von der Erstattung einer Meldung an Justizwachebeamte über die unter römisch eins) bis römisch drei) angeführten Taten, zu nötigen versucht;
V) den Hubert Z***** vorsätzlich am Körper verletzt, und zwarrömisch fünf) den Hubert Z***** vorsätzlich am Körper verletzt, und zwar
1) durch Ritzen mit einem Messer seitens des Josef R***** an der linken Schulter (ca. 4 cm lange Schnittwunde);
2) durch die unter IV) angeführte Tätlichkeit (Hautabschürfung an der rechten Halsseite).2) durch die unter römisch vier) angeführte Tätlichkeit (Hautabschürfung an der rechten Halsseite).