Gründe:
Mit Urteil des Bezirksgerichtes Hartberg vom 11. Mai 1999, GZ 10 U 10/99h-8, wurden Erhard H***** und Christian P***** des Vergehens der Sachbeschädigung nach § 125 StGB schuldig erkannt und zu einer unbedingten Geldstrafe (H*****) bzw zu einer für eine Probezeit von drei Jahren bedingt nachgesehenen Freiheitsstrafe (P*****) verurteilt.Mit Urteil des Bezirksgerichtes Hartberg vom 11. Mai 1999, GZ 10 U 10/99h-8, wurden Erhard H***** und Christian P***** des Vergehens der Sachbeschädigung nach Paragraph 125, StGB schuldig erkannt und zu einer unbedingten Geldstrafe (H*****) bzw zu einer für eine Probezeit von drei Jahren bedingt nachgesehenen Freiheitsstrafe (P*****) verurteilt.
Im Verfahren AZ 9 U 150/99i des Bezirksgerichtes Hartberg wurde über Erhard H***** mit Urteil vom 6. September 1999 unter Bedacht auf das vorstehend angeführte Urteil des Bezirksgerichtes Hartberg vom 11. Mai 1999 nach § 31 StGB eine zusätzliche Geldstrafe verhängt.Im Verfahren AZ 9 U 150/99i des Bezirksgerichtes Hartberg wurde über Erhard H***** mit Urteil vom 6. September 1999 unter Bedacht auf das vorstehend angeführte Urteil des Bezirksgerichtes Hartberg vom 11. Mai 1999 nach Paragraph 31, StGB eine zusätzliche Geldstrafe verhängt.
Christian P***** wurde mit Urteil des Landesgerichtes für Strafsachen Graz vom 9. Dezember 1999, GZ 4 E Vr 3340/99-16, wegen der Verbrechen der schweren Nötigung nach §§ 105 Abs 1, 106 Abs 1 Z 1 StGB zu einer unter Bestimmung einer Probezeit von drei Jahren gemäß § 43 Abs 1 StGB bedingt nachgesehenen dreimonatigen Freiheitsstrafe verurteilt. Zugleich wurde vom Widerruf der im Verfahren AZ 10 U 10/99h des Bezirksgerichtes Hartberg gewährten bedingten Strafnachsicht abgesehen und die Probezeit auf fünf Jahre verlängert (§ 494a Abs 1 Z 2 und Abs 6 StPO).Christian P***** wurde mit Urteil des Landesgerichtes für Strafsachen Graz vom 9. Dezember 1999, GZ 4 E römisch fünf r 3340/99-16, wegen der Verbrechen der schweren Nötigung nach Paragraphen 105, Absatz eins, 106, Absatz eins, Ziffer eins, StGB zu einer unter Bestimmung einer Probezeit von drei Jahren gemäß Paragraph 43, Absatz eins, StGB bedingt nachgesehenen dreimonatigen Freiheitsstrafe verurteilt. Zugleich wurde vom Widerruf der im Verfahren AZ 10 U 10/99h des Bezirksgerichtes Hartberg gewährten bedingten Strafnachsicht abgesehen und die Probezeit auf fünf Jahre verlängert (Paragraph 494 a, Absatz eins, Ziffer 2 und Absatz 6, StPO).
Mit Urteil des Landesgerichtes für Strafsachen Graz als Jugendschöffengericht vom 31. Mai 2000, GZ 4 Vr 1834/99-44, wurde Christian P***** des Verbrechens nach dem § 28 Abs 2 und 3 SMG sowie der "Vergehen nach § 27 Abs 1 erster bis dritter und sechster Fall SMG" und der Entwendung nach § 141 StGB schuldig erkannt und zu einer Freiheitsstrafe von sieben Monaten verurteilt, wovon ein Teil von fünf Monaten für eine Probezeit von drei Jahren bedingt nachgesehen wurde.Mit Urteil des Landesgerichtes für Strafsachen Graz als Jugendschöffengericht vom 31. Mai 2000, GZ 4 römisch fünf r 1834/99-44, wurde Christian P***** des Verbrechens nach dem Paragraph 28, Absatz 2 und 3 SMG sowie der "Vergehen nach Paragraph 27, Absatz eins, erster bis dritter und sechster Fall SMG" und der Entwendung nach Paragraph 141, StGB schuldig erkannt und zu einer Freiheitsstrafe von sieben Monaten verurteilt, wovon ein Teil von fünf Monaten für eine Probezeit von drei Jahren bedingt nachgesehen wurde.
Alexander Gerhart B***** wurde mit Urteil des Landesgerichtes für Strafsachen Graz vom 22. September 1999, GZ 8 E Vr 1854/99-7, wegen "des Vergehens nach dem § 27 Abs 1 und 2 Z 1 und 2 SMG" schuldig erkannt und zu einer für eine Probezeit von drei Jahren bedingt nachgesehenen Freiheitsstrafe von fünf Monaten verurteilt.Alexander Gerhart B***** wurde mit Urteil des Landesgerichtes für Strafsachen Graz vom 22. September 1999, GZ 8 E römisch fünf r 1854/99-7, wegen "des Vergehens nach dem Paragraph 27, Absatz eins und 2 Ziffer eins und 2 SMG" schuldig erkannt und zu einer für eine Probezeit von drei Jahren bedingt nachgesehenen Freiheitsstrafe von fünf Monaten verurteilt.
Mit Urteil des Landesgerichtes für Strafsachen Graz als Jugendschöffengericht vom 19. Juli 2000, GZ 4 Vr 970/00-33, wurden schließlich Erhard H*****, Christian P***** und Alexander B***** des Verbrechens des teils vollendeten, teils versuchten schweren, gewerbsmäßig durch Einbruch begangenen Diebstahls nach §§ 127, 128 Abs 1 Z 4 (H***** zudem Z 2), 129 Z 1, 2 und 3, 130 vierter Fall und 15 StGB, Erhard H***** und Christian P***** darüber hinaus des Vergehens der Sachbeschädigung nach § 125 StGB schuldig erkannt und hiefür nach § 31 StGB zu folgenden Freiheitsstrafen verurteilt:Mit Urteil des Landesgerichtes für Strafsachen Graz als Jugendschöffengericht vom 19. Juli 2000, GZ 4 römisch fünf r 970/00-33, wurden schließlich Erhard H*****, Christian P***** und Alexander B***** des Verbrechens des teils vollendeten, teils versuchten schweren, gewerbsmäßig durch Einbruch begangenen Diebstahls nach Paragraphen 127, 128, Absatz eins, Ziffer 4, (H***** zudem Ziffer 2,), 129 Ziffer eins, 2 und 3, 130 vierter Fall und 15 StGB, Erhard H***** und Christian P***** darüber hinaus des Vergehens der Sachbeschädigung nach Paragraph 125, StGB schuldig erkannt und hiefür nach Paragraph 31, StGB zu folgenden Freiheitsstrafen verurteilt:
Erhard H***** unter Bedacht auf das Urteil des Bezirksgerichtes Hartberg vom 11. Mai 1999, AZ 10 U 10/99h, zu einer zusätzlichen Freiheitsstrafe von 24 Monaten, wobei ein Teil von 16 Monaten für eine Probezeit von drei Jahren bedingt nachgesehen wurde;
Christian P***** unter Bedacht auf das Urteil des Landesgerichtes für Strafsachen Graz vom 31. Mai 2000, AZ 4 Vr 1834/99, zu einer zusätzlichen Freiheitsstrafe von sechs Monaten;Christian P***** unter Bedacht auf das Urteil des Landesgerichtes für Strafsachen Graz vom 31. Mai 2000, AZ 4 römisch fünf r 1834/99, zu einer zusätzlichen Freiheitsstrafe von sechs Monaten;
Alexander B***** unter Bedacht auf das Urteil des Landesgerichtes für Strafsachen Graz vom 22. September 1999, AZ 8 E Vr 1854/99, zu einer zusätzlichen Freiheitsstrafe von 12 Monaten, die nach § 43 Abs 1 StGB für eine dreijährige Probezeit bedingt nachgesehen wurde.Alexander B***** unter Bedacht auf das Urteil des Landesgerichtes für Strafsachen Graz vom 22. September 1999, AZ 8 E römisch fünf r 1854/99, zu einer zusätzlichen Freiheitsstrafe von 12 Monaten, die nach Paragraph 43, Absatz eins, StGB für eine dreijährige Probezeit bedingt nachgesehen wurde.
Aus Anlass dieser Verurteilungen sah das Landesgericht für Strafsachen Graz vom Widerruf der in den nachangeführten Verfahren jeweils gewährten bedingten Strafnachsicht unter Verlängerung der Probezeiten auf jeweils fünf Jahre ab (§ 494a Abs 1 Z 2 und Abs 6 StPO), und zwarAus Anlass dieser Verurteilungen sah das Landesgericht für Strafsachen Graz vom Widerruf der in den nachangeführten Verfahren jeweils gewährten bedingten Strafnachsicht unter Verlängerung der Probezeiten auf jeweils fünf Jahre ab (Paragraph 494 a, Absatz eins, Ziffer 2 und Absatz 6, StPO), und zwar
a) zu AZ 9 U 150/99i des Bezirksgerichtes Hartberg betreffend Erhard H*****;
b) zu AZ 10 U 10/99h des Bezirksgerichtes Hartberg sowie AZ 4 Vr 1834/99 des Landesgerichtes für Strafsachen Graz betreffend Christian P*****;b) zu AZ 10 U 10/99h des Bezirksgerichtes Hartberg sowie AZ 4 römisch fünf r 1834/99 des Landesgerichtes für Strafsachen Graz betreffend Christian P*****;
c) zu AZ 8 E Vr 1854/99 des Landesgerichtes für Strafsachen Graz betreffend Alexander B*****.c) zu AZ 8 E römisch fünf r 1854/99 des Landesgerichtes für Strafsachen Graz betreffend Alexander B*****.
Gegen das Urteil vom 19. Juli 2000 erhob Erhard H***** das Rechtsmittel der Berufung, welcher das Oberlandesgericht Graz mit Urteil vom 2. November 2000, AZ 9 Bs 328/00 (ON 47), dahin Folge gab, dass von der über diesen Angeklagten verhängten Freiheitsstrafe von 24 Monaten nach § 43a Abs 3 StGB ein Teil von 18 Monaten unter Bestimmung einer Probezeit von drei Jahren bedingt nachgesehen wurde; dies mit der Maßgabe, dass die Strafe als Zusatzstrafe auch zum Urteil des Bezirksgerichtes Hartberg vom 6. September 1999, GZ 9 U 150/99i-7, zu gelten hat. Aus Anlass der Berufung wurde auch der Erhard H***** betreffende Beschluss auf Verlängerung der Probezeit mit der Begründung ersatzlos aufgehoben, dass im Verfahren AZ 9 U 150/99i des Bezirksgerichtes Hartberg eine unbedingte Geldstrafe verhängt worden war.Gegen das Urteil vom 19. Juli 2000 erhob Erhard H***** das Rechtsmittel der Berufung, welcher das Oberlandesgericht Graz mit Urteil vom 2. November 2000, AZ 9 Bs 328/00 (ON 47), dahin Folge gab, dass von der über diesen Angeklagten verhängten Freiheitsstrafe von 24 Monaten nach Paragraph 43 a, Absatz 3, StGB ein Teil von 18 Monaten unter Bestimmung einer Probezeit von drei Jahren bedingt nachgesehen wurde; dies mit der Maßgabe, dass die Strafe als Zusatzstrafe auch zum Urteil des Bezirksgerichtes Hartberg vom 6. September 1999, GZ 9 U 150/99i-7, zu gelten hat. Aus Anlass der Berufung wurde auch der Erhard H***** betreffende Beschluss auf Verlängerung der Probezeit mit der Begründung ersatzlos aufgehoben, dass im Verfahren AZ 9 U 150/99i des Bezirksgerichtes Hartberg eine unbedingte Geldstrafe verhängt worden war.
Eine unverzügliche Verständigung jener Gerichte, deren Urteile von den Entscheidungen gemäß § 494a StPO betroffen waren, ist unterblieben. Erst am 28. September 2000 (ON 43; betreffend Christian P*****) bzw am 21. November 2000 (ON 49; betreffend Alexander B*****) wurden entsprechende Verfügungen durch die Vorsitzende getroffen.Eine unverzügliche Verständigung jener Gerichte, deren Urteile von den Entscheidungen gemäß Paragraph 494 a, StPO betroffen waren, ist unterblieben. Erst am 28. September 2000 (ON 43; betreffend Christian P*****) bzw am 21. November 2000 (ON 49; betreffend Alexander B*****) wurden entsprechende Verfügungen durch die Vorsitzende getroffen.