Gründe:
Auf Grund des Wahrspruchs der Geschwornen wurden der am 7. Februar 1958 geborene Wilhelm Peter P*** des Vergehens des versuchten Widerstands gegen die Staatsgewalt nach §§ 15, 269 Abs 1, erster Fall, StGB. (I 1), des Verbrechens der erpresserischen Entführung nach § 102 Abs 1 StGB. (I 2), des Verbrechens des schweren Raubes nach §§ 142, 143, erster und zweiter Fall, StGB. (II 4) sowie des Vergehens nach § 36 Abs 1 lit a WaffGes. (IV 1);Auf Grund des Wahrspruchs der Geschwornen wurden der am 7. Februar 1958 geborene Wilhelm Peter P*** des Vergehens des versuchten Widerstands gegen die Staatsgewalt nach Paragraphen 15, 269, Absatz eins,, erster Fall, StGB. (römisch eins 1), des Verbrechens der erpresserischen Entführung nach Paragraph 102, Absatz eins, StGB. (römisch eins 2), des Verbrechens des schweren Raubes nach Paragraphen 142, 143,, erster und zweiter Fall, StGB. (römisch zwei 4) sowie des Vergehens nach Paragraph 36, Absatz eins, Litera a, WaffGes. (römisch vier 1);
der am 9. Februar 1959 geborene Rudolf P*** des Verbrechens des schweren Raubes nach §§ 142, 143, erster und zweiter Fall, StGB. (II 1, 2, 3 und 4) sowie des Vergehens nach § 36 Abs 1 lit a WaffGes. (IV 2);der am 9. Februar 1959 geborene Rudolf P*** des Verbrechens des schweren Raubes nach Paragraphen 142, 143,, erster und zweiter Fall, StGB. (römisch zwei 1, 2, 3 und 4) sowie des Vergehens nach Paragraph 36, Absatz eins, Litera a, WaffGes. (römisch vier 2);
der am 5. Juni 1957 geborene Walter P*** des Verbrechens des schweren Raubes nach §§ 142, 143, erster und zweiter Fall, StGB. (II 1, 2, 3 und 4) sowie des Vergehens nach § 36 Abs 1 lit a WaffGes (IV 3);der am 5. Juni 1957 geborene Walter P*** des Verbrechens des schweren Raubes nach Paragraphen 142, 143,, erster und zweiter Fall, StGB. (römisch zwei 1, 2, 3 und 4) sowie des Vergehens nach Paragraph 36, Absatz eins, Litera a, WaffGes (römisch vier 3);
der am 31. Mai 1963 geborene Johann M*** des Verbrechens des schweren Raubes nach §§ 142, 143, erster und zweiter Fall, StGB. (II 3 und 4), des Verbrechens des schweren Diebstahls durch Einbruch nach §§ 127 Abs 1, 128 Abs 2 und 129 Z. 1 StGB. (III) sowie des Vergehens nach § 36 Abs 1 lit a WaffGes. (IV 4) schuldig erkannt. Darnach habender am 31. Mai 1963 geborene Johann M*** des Verbrechens des schweren Raubes nach Paragraphen 142, 143,, erster und zweiter Fall, StGB. (römisch zwei 3 und 4), des Verbrechens des schweren Diebstahls durch Einbruch nach Paragraphen 127, Absatz eins, 128, Absatz 2 und 129 Ziffer eins, StGB. (römisch drei) sowie des Vergehens nach Paragraph 36, Absatz eins, Litera a, WaffGes. (römisch vier 4) schuldig erkannt. Darnach haben
Wilhelm Peter P*** am 14. August 1985 in Wien durch Abgabe von vier Schüssen aus einem Revolver der Marke "Rossi" Kaliber 38, in Richtung der in Deckung gegangenen Polizeibeamten R***, K*** und S***, welche im Begriff standen, ihn und seine Mittäter festzunehmen, versucht, Beamte mit Gewalt an einer Amtshandlung zu hindern (I 1), am 14. August 1985 in Wien den Schätzmeister des Dorotheums, Rudolf F***, nachdem P*** dessen Einwilligung durch gefährliche Drohung erlangt hatte, indem er ihm den angeführten Revolver abwechselnd am Hinterkopf und am Rücken anhielt sowie mit Gewalt, indem er ihn am Mantelkragen packte und im Laufschritt durch die Friedrich Kaiser-Gasse und durch die Festgasse zu dem in der Bachgasse wartenden Fluchtfahrzeug eskortierte, entführt, um die Polizei zur Duldung seiner Flucht sowie der Flucht seiner Komplizen Rudolf P***, Walter P*** und Johann M*** zu nötigen (I 2); in Gesellschaft von Beteiligten durch Drohung mit gegenwärtiger Gefahr für Leib und Leben unter Verwendung einer Waffe Nachgenannten fremde bewegliche Sachen mit dem Vorsatz abgenötigt, sich durch deren Zueignung unrechtmäßig zu bereichern und zwar Rudolf P*** und Walter P*** am 14. Juni 1985 in Wien, indem Walter P*** die Zweiganstalt des Dorotheums in Wien 15, Schanzstraße 14, betrat, einen Revolver zog und die Waffe abwechselnd auf die Bediensteten Karl S***, Liane P***, Monika P*** und Josef G*** sowie den Kunden Johann Z***Wilhelm Peter P*** am 14. August 1985 in Wien durch Abgabe von vier Schüssen aus einem Revolver der Marke "Rossi" Kaliber 38, in Richtung der in Deckung gegangenen Polizeibeamten R***, K*** und S***, welche im Begriff standen, ihn und seine Mittäter festzunehmen, versucht, Beamte mit Gewalt an einer Amtshandlung zu hindern (römisch eins 1), am 14. August 1985 in Wien den Schätzmeister des Dorotheums, Rudolf F***, nachdem P*** dessen Einwilligung durch gefährliche Drohung erlangt hatte, indem er ihm den angeführten Revolver abwechselnd am Hinterkopf und am Rücken anhielt sowie mit Gewalt, indem er ihn am Mantelkragen packte und im Laufschritt durch die Friedrich Kaiser-Gasse und durch die Festgasse zu dem in der Bachgasse wartenden Fluchtfahrzeug eskortierte, entführt, um die Polizei zur Duldung seiner Flucht sowie der Flucht seiner Komplizen Rudolf P***, Walter P*** und Johann M*** zu nötigen (römisch eins 2); in Gesellschaft von Beteiligten durch Drohung mit gegenwärtiger Gefahr für Leib und Leben unter Verwendung einer Waffe Nachgenannten fremde bewegliche Sachen mit dem Vorsatz abgenötigt, sich durch deren Zueignung unrechtmäßig zu bereichern und zwar Rudolf P*** und Walter P*** am 14. Juni 1985 in Wien, indem Walter P*** die Zweiganstalt des Dorotheums in Wien 15, Schanzstraße 14, betrat, einen Revolver zog und die Waffe abwechselnd auf die Bediensteten Karl S***, Liane P***, Monika P*** und Josef G*** sowie den Kunden Johann Z***
richtete und von den Angestellten die Herausgabe von Bargeld forderte, während Rudolf P*** in unmittelbarer Nähe in einem VW-Bus wartete und anschließend Walter P*** samt der Beute vom Tatort wegbrachte, dem Kassier Karl S*** insgesamt 175.000 S (II 1);richtete und von den Angestellten die Herausgabe von Bargeld forderte, während Rudolf P*** in unmittelbarer Nähe in einem VW-Bus wartete und anschließend Walter P*** samt der Beute vom Tatort wegbrachte, dem Kassier Karl S*** insgesamt 175.000 S (römisch zwei 1);
Rudolf P*** und Walter P*** am 10. Juli 1985 in Wien, indem Walter P*** das Postamt in Wien 17, Bergsteiggasse 26 betrat, einen Revolver zog und die Waffe abwechselnd auf die Bediensteten Helga R***, Sieglinde G*** und Dietmar W*** richtete und die Herausgabe von Bargeld forderte, während Rudolf P*** in unmittelbarer Nähe in einem VW-Bus wartete und daraufhin Walter P*** samt der Beute vom Tatort wegbrachte, den genannten Bediensteten insgesamt 485.240 S (II 2);Rudolf P*** und Walter P*** am 10. Juli 1985 in Wien, indem Walter P*** das Postamt in Wien 17, Bergsteiggasse 26 betrat, einen Revolver zog und die Waffe abwechselnd auf die Bediensteten Helga R***, Sieglinde G*** und Dietmar W*** richtete und die Herausgabe von Bargeld forderte, während Rudolf P*** in unmittelbarer Nähe in einem VW-Bus wartete und daraufhin Walter P*** samt der Beute vom Tatort wegbrachte, den genannten Bediensteten insgesamt 485.240 S (römisch zwei 2);
Rudolf P***, Walter P*** und Johann M*** am 8. August 1985 in Wien, indem Walter P*** und Johann M*** das Postamt 1142 in Wien 14, Breitenseerstraße 48 betraten, Walter P*** einen Revolver und Johann M*** eine Pistole zog, indem sie sodann diese Waffen abwechselnd auf die Bediensteten Margit K***, Angelika W***, Elfriede S*** und Christine S*** sowie auf den Kunden Willibald N*** richteten und die Herausgabe von Bargeld forderten, während Rudolf P*** in unmittelbarer Nähe in einem VW-Bus wartete und hernach Walter P***, Johann M*** und die Beute vom Tatort wegbrachte, den Schalterbeamten K***, S*** und W*** insgesamt 117.250 S (II 3);Rudolf P***, Walter P*** und Johann M*** am 8. August 1985 in Wien, indem Walter P*** und Johann M*** das Postamt 1142 in Wien 14, Breitenseerstraße 48 betraten, Walter P*** einen Revolver und Johann M*** eine Pistole zog, indem sie sodann diese Waffen abwechselnd auf die Bediensteten Margit K***, Angelika W***, Elfriede S*** und Christine S*** sowie auf den Kunden Willibald N*** richteten und die Herausgabe von Bargeld forderten, während Rudolf P*** in unmittelbarer Nähe in einem VW-Bus wartete und hernach Walter P***, Johann M*** und die Beute vom Tatort wegbrachte, den Schalterbeamten K***, S*** und W*** insgesamt 117.250 S (römisch zwei 3);
Rudolf P***, Walter P***, Johann M*** und Wilhelm Peter P*** am 14. August 1985 in Wien, indem Walter P***, Johann M*** und Wilhelm Peter P*** die Zweiganstalt des Dorotheums in Wien 16, Friedrich Kaiser-Gasse 36-38, betraten, sodann Walter P*** und Wilhelm Peter P*** jeweils Revolver, Johann M*** eine Pistole und Walter P*** die Zweiganstalt versperrte, indem sie ferner von der Zweigstellenleiterin Edeltraut H***, dem Schätzmeister Rudolf F*** und der Kassierin Helga H*** unter Vorhalten der Faustfeuerwaffen die Herausgabe von Bargeld und Pretiosen forderten, während Rudolf P*** in unmittelbarer Nähe in einem VW-Bus mit laufendem Motor wartete und hernach Walter P***, Johann M***, Wilhelm Peter P*** und die Beute vom Tatort wegbrachte, Edeltraut H*** 62.980 S an Bargeld und Rudolf F*** Pretiosen im Wert von 5,556.000 S, und zwar 1503 Goldgegenstände, 37 Silbergegenstände, 45 Uhren, 2 Feuerzeuge und 10 Ketten aus Kulturperlen mit einem Gewicht von 8581 Gramm Gold und 396 Gramm Silber (II 4);Rudolf P***, Walter P***, Johann M*** und Wilhelm Peter P*** am 14. August 1985 in Wien, indem Walter P***, Johann M*** und Wilhelm Peter P*** die Zweiganstalt des Dorotheums in Wien 16, Friedrich Kaiser-Gasse 36-38, betraten, sodann Walter P*** und Wilhelm Peter P*** jeweils Revolver, Johann M*** eine Pistole und Walter P*** die Zweiganstalt versperrte, indem sie ferner von der Zweigstellenleiterin Edeltraut H***, dem Schätzmeister Rudolf F*** und der Kassierin Helga H*** unter Vorhalten der Faustfeuerwaffen die Herausgabe von Bargeld und Pretiosen forderten, während Rudolf P*** in unmittelbarer Nähe in einem VW-Bus mit laufendem Motor wartete und hernach Walter P***, Johann M***, Wilhelm Peter P*** und die Beute vom Tatort wegbrachte, Edeltraut H*** 62.980 S an Bargeld und Rudolf F*** Pretiosen im Wert von 5,556.000 S, und zwar 1503 Goldgegenstände, 37 Silbergegenstände, 45 Uhren, 2 Feuerzeuge und 10 Ketten aus Kulturperlen mit einem Gewicht von 8581 Gramm Gold und 396 Gramm Silber (römisch zwei 4);
Johann M*** am 5. August 1985 in Maria Enzersdorf eine fremde bewegliche Sache, nämlich diversen Schmuck laut der Aufstellung Seiten 151 bis 155, Band II, im Wert von 250.000 S dem Ferdinand und der Maria G*** durch Einbruch und Einsteigen in deren Einfamilienhaus mit dem Vorsatz weggenommen, sich durch deren Zueignung unrechtmäßig zu bereichern (III), sowieJohann M*** am 5. August 1985 in Maria Enzersdorf eine fremde bewegliche Sache, nämlich diversen Schmuck laut der Aufstellung Seiten 151 bis 155, Band römisch zwei, im Wert von 250.000 S dem Ferdinand und der Maria G*** durch Einbruch und Einsteigen in deren Einfamilienhaus mit dem Vorsatz weggenommen, sich durch deren Zueignung unrechtmäßig zu bereichern (römisch drei), sowie
wenn auch nur fahrlässig, in Wien unbefugt Faustfeuerwaffen besessen und geführt und zwar
Wilhelm Peter P*** seit Juli 1985 eine Pistole der Marke "FM", Kaliber 7,65, und seit 13. August 1985 einen Revolver der Marke "Rossi", Kaliber 38 (IV 1);Wilhelm Peter P*** seit Juli 1985 eine Pistole der Marke "FM", Kaliber 7,65, und seit 13. August 1985 einen Revolver der Marke "Rossi", Kaliber 38 (römisch vier 1);
Rudolf P*** seit Juli 1985 einen langläufigen Trommelrevolver unbekannter Marke des Kalibers 7,65 mm (IV 2);Rudolf P*** seit Juli 1985 einen langläufigen Trommelrevolver unbekannter Marke des Kalibers 7,65 mm (römisch vier 2);
Walter P*** am 14. Juni 1985, 10. Juli 1985, 8. August 1985 und 14. August 1985 einen langläufigen Revolver unbekannter Marke und Kalibers (IV 3) sowieWalter P*** am 14. Juni 1985, 10. Juli 1985, 8. August 1985 und 14. August 1985 einen langläufigen Revolver unbekannter Marke und Kalibers (römisch vier 3) sowie
Johann M*** am 5. August 1985, 8. August 1985 und 14. August 1985 eine Pistole der Marke "FM", Kaliber 7,65 mm (IV 4). Das Geschwornengericht verhängte nach § 102 Abs 1 StGB. über Wilhelm Peter P*** unter Bedachtnahme gemäß § 31 StGB. auf das Urteil des Landesgerichts für Strafsachen Wien vom 4. Dezember 1985, AZ. 6 c Vr 9882/85, eine Zusatzfreiheitsstrafe von 14 Jahren, ferner nach dem ersten Strafsatz des § 143 StGB. über Rudolf P*** eine Freiheitsstrafe von 12 Jahren, über Walter P*** eine Freiheitsstrafe von 10 Jahren sowie über Johann M*** eine solche von 9 Jahren.Johann M*** am 5. August 1985, 8. August 1985 und 14. August 1985 eine Pistole der Marke "FM", Kaliber 7,65 mm (römisch vier 4). Das Geschwornengericht verhängte nach Paragraph 102, Absatz eins, StGB. über Wilhelm Peter P*** unter Bedachtnahme gemäß Paragraph 31, StGB. auf das Urteil des Landesgerichts für Strafsachen Wien vom 4. Dezember 1985, AZ. 6 c römisch fünf r 9882/85, eine Zusatzfreiheitsstrafe von 14 Jahren, ferner nach dem ersten Strafsatz des Paragraph 143, StGB. über Rudolf P*** eine Freiheitsstrafe von 12 Jahren, über Walter P*** eine Freiheitsstrafe von 10 Jahren sowie über Johann M*** eine solche von 9 Jahren.
Das Gericht wertete als erschwerend bei sämtlichen Angeklagten das Zusammentreffen verschiedener strafbarer Handlungen, bei Wilhelm Peter P*** überdies den Besitz zweier Waffen im Faktum IV 1, die vier einschlägigen Vorstrafen seit 1979, sowie die überaus hohe Beute, bei Rudolf P*** die vierfache Tatwiederholung, den überaus raschen Rückfall bereits nach vier Monaten, die vier einschlägigen Vorstrafen, den Umstand, daß er für sämtliche Raubüberfälle die dann verwendeten Faustfeuerwaffen beschaffte und die einzelnen Tatorte vorschlug sowie die überaus hohe Beute, bei Walter P*** die vierfache Tatwiederholung und die hohe Beute sowie bei Johann M*** die vier einschlägigen Vorstrafen, die Tatwiederholung, den überaus raschen Rückfall bereits nach drei Wochen und die hohe Beute. Mildernd waren bei allen Angeklagten das umfassende Geständnis und die teilweise Sicherstellung der Raubbeute, bei Wilhelm Peter P*** überdies die Versuchseigenschaft der Tat im Faktum I 1, obwohl tatsächlich Vollendung der Tat vorliege, bei Walter P*** die gerichtliche Unbescholtenheit und bei Johann M*** die teilweise Sicherstellung des Diebsguts im Wert von rund 80.000 S. Gemäß § 38 Abs 1 Z. 1 StGB. wurde unter anderem dem Rudolf P*** die Untersuchungshaft vom 26. Juli 1985, 9.15 Uhr, bis 29. Juli 1985, 16 Uhr, und vom 5. September 1985, 18 Uhr, bis 17. Oktober 1985, 12 Uhr, auf die Strafe angerechnet. Den Schuldspruch wegen des Verbrechens des schweren Raubes (II 1, 2, 3 und 4) bekämpft der Angeklagte Rudolf P*** mit einer auf § 345 Abs 1 Z. 6 StPO. gestützten Nichtigkeitsbeschwerde. Alle Angeklagten und die Staatsanwaltschaft fechten die Strafaussprüche mit Berufung an.Das Gericht wertete als erschwerend bei sämtlichen Angeklagten das Zusammentreffen verschiedener strafbarer Handlungen, bei Wilhelm Peter P*** überdies den Besitz zweier Waffen im Faktum römisch vier 1, die vier einschlägigen Vorstrafen seit 1979, sowie die überaus hohe Beute, bei Rudolf P*** die vierfache Tatwiederholung, den überaus raschen Rückfall bereits nach vier Monaten, die vier einschlägigen Vorstrafen, den Umstand, daß er für sämtliche Raubüberfälle die dann verwendeten Faustfeuerwaffen beschaffte und die einzelnen Tatorte vorschlug sowie die überaus hohe Beute, bei Walter P*** die vierfache Tatwiederholung und die hohe Beute sowie bei Johann M*** die vier einschlägigen Vorstrafen, die Tatwiederholung, den überaus raschen Rückfall bereits nach drei Wochen und die hohe Beute. Mildernd waren bei allen Angeklagten das umfassende Geständnis und die teilweise Sicherstellung der Raubbeute, bei Wilhelm Peter P*** überdies die Versuchseigenschaft der Tat im Faktum römisch eins 1, obwohl tatsächlich Vollendung der Tat vorliege, bei Walter P*** die gerichtliche Unbescholtenheit und bei Johann M*** die teilweise Sicherstellung des Diebsguts im Wert von rund 80.000 S. Gemäß Paragraph 38, Absatz eins, Ziffer eins, StGB. wurde unter anderem dem Rudolf P*** die Untersuchungshaft vom 26. Juli 1985, 9.15 Uhr, bis 29. Juli 1985, 16 Uhr, und vom 5. September 1985, 18 Uhr, bis 17. Oktober 1985, 12 Uhr, auf die Strafe angerechnet. Den Schuldspruch wegen des Verbrechens des schweren Raubes (römisch zwei 1, 2, 3 und 4) bekämpft der Angeklagte Rudolf P*** mit einer auf Paragraph 345, Absatz eins, Ziffer 6, StPO. gestützten Nichtigkeitsbeschwerde. Alle Angeklagten und die Staatsanwaltschaft fechten die Strafaussprüche mit Berufung an.