Entscheidung 13 Os 60/01
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Dokumenttyp
Entscheidungstext
Entscheidungsdatum
06.06.2001
Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat am 6. Juni 2001 durch den Vizepräsidenten des Obersten Gerichtshofes Hon.Prof. Dr. Brustbauer als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Rouschal, Dr. Schmucker, Dr. Habl und Dr. Ratz als weitere Richter, in Gegenwart der Richteramtsanwärterin Dr. Mann als Schriftführerin, in der Strafsache gegen Maria P***** wegen des Vergehens der gefährlichen Drohung nach § 107 Abs 1 und Abs 2 StGB über die Beschwerde der Ursula A***** gegen den Beschluss des Oberlandesgerichtes Linz vom 20. Februar 2001, AZ 9 Bs 23/01 (= 39 EVr 2543/98-58 des Landesgerichtes Salzburg), nach Anhörung der Generalprokuratur in nichtöffentlicher Sitzung denDer Oberste Gerichtshof hat am 6. Juni 2001 durch den Vizepräsidenten des Obersten Gerichtshofes Hon.Prof. Dr. Brustbauer als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Rouschal, Dr. Schmucker, Dr. Habl und Dr. Ratz als weitere Richter, in Gegenwart der Richteramtsanwärterin Dr. Mann als Schriftführerin, in der Strafsache gegen Maria P***** wegen des Vergehens der gefährlichen Drohung nach Paragraph 107, Absatz eins und Absatz 2, StGB über die Beschwerde der Ursula A***** gegen den Beschluss des Oberlandesgerichtes Linz vom 20. Februar 2001, AZ 9 Bs 23/01 (= 39 EVr 2543/98-58 des Landesgerichtes Salzburg), nach Anhörung der Generalprokuratur in nichtöffentlicher Sitzung den
Beschluss
gefasst:
Spruch
Die Beschwerde wird zurückgewiesen.
Text
Gründe:
Mit dem angefochtenen Beschluss hat das Oberlandesgericht Linz der Beschwerde der Maria P***** gegen den Beschluss des Landesgerichtes Salzburg vom 4. Jänner 2001, (mit welchem ein Wiederaufnahmsantrag des Verfahrens zu Gunsten der Ursula A***** beschlossen worden war) Folge gegeben und den Antrag der Staatsanwaltschaft Salzburg, das Strafverfahren gegen Maria P***** wieder aufzunehmen, abgewiesen.
Rechtliche Beurteilung
Die Beschwerde der Ursula A***** gegen den angeführten Beschluss des Oberlandesgerichtes Linz erweist sich als unzulässig, weil - von hier nicht aktuellen Ausnahmen abgesehen - die Strafprozessordnung Rechtsmittel gegen Entscheidungen von Beschwerdegerichten nicht vorsieht.
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2001:0130OS00060.01.0606.000
Dokumentnummer
JJT_20010606_OGH0002_0130OS00060_0100000_000