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Entscheidung 14 Ns 23/19x×

Entscheidung 14 Ns 23/19x

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Rechtsgebiet

Strafrecht

Geschäftszahl

14Ns23/19x

Entscheidungsdatum

27.03.2019

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat am 27. März 2019 durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofs Prof. Dr. Danek als Vorsitzenden sowie den Hofrat des Obersten Gerichtshofs Dr. Nordmeyer und die Hofrätin des Obersten Gerichtshofs Dr. Mann in der Maßnahmenvollzugssache des Dominik H*****, AZ 21 BE 273/17b des Landesgerichts für Strafsachen Graz, über den Antrag der Staatsanwaltschaft auf Delegierung nach Anhörung der Generalprokuratur gemäß Paragraph 60, Absatz eins, Satz 2 OGH-Geo. 2005 den

Beschluss

gefasst:

Spruch

Dem Antrag wird nicht Folge gegeben.

Die Akten werden dem Oberlandesgericht Graz zurückgestellt.

Gründe:

Rechtliche Beurteilung

Die Umstände, dass sich Dominik H***** derzeit beim Landesgericht Eisenstadt in Untersuchungshaft befindet und im bezughabenden – noch nicht rechtskräftig abgeschlossenen – Strafverfahren AZ 15 Hv 1/19a des Landesgerichts Eisenstadt der Widerruf der zu AZ 21 BE 273/17b des Landesgerichts für Strafsachen Graz gewährten bedingten Entlassung aus einer vorbeugenden Maßnahme ausgesprochen wurde, stellen keine wichtigen Gründe im Sinn des Paragraph 39, Absatz eins, StPO (hier in Verbindung mit Paragraph 17, Absatz eins, Ziffer 3 und Paragraph 163, StVG) dar. Die nur ausnahmsweise zulässige (RIS-Justiz RS0053539) Delegierung kommt daher derzeit nicht in Betracht.

Textnummer

E124752

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2019:0140NS00023.19X.0327.000

Im RIS seit

27.04.2019

Zuletzt aktualisiert am

27.04.2019

Dokumentnummer

JJT_20190327_OGH0002_0140NS00023_19X0000_000