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Entscheidung 14 Ns 29/21g×

Entscheidung 14 Ns 29/21g

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Rechtsgebiet

Strafrecht

Geschäftszahl

14Ns29/21g

Entscheidungsdatum

08.04.2021

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat am 8. April 2021 durch die Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofs Mag. Hetlinger als Vorsitzende, den Hofrat des Obersten Gerichtshofs Dr. Nordmeyer und die Hofrätin des Obersten Gerichtshofs Dr. Mann in der Strafsache gegen Mag. ***** B***** wegen des Vergehens der Untreue nach Paragraph 153, Absatz eins und 3 erster Fall StGB, AZ 17 Hv 62/20x des Landesgerichts Steyr über den Antrag des Angeklagten auf Delegierung nach Anhörung der Generalprokuratur gemäß Paragraph 62, Absatz eins, zweiter Satz OGH-Geo 2019 den

Beschluss

gefasst:

Spruch

Dem Antrag wird nicht Folge gegeben.

Die Akten werden dem Oberlandesgericht Linz zurückgestellt.

Gründe:

Rechtliche Beurteilung

[1] Der Wohnort des Angeklagten stellt per se keinen wichtigen Grund im Sinn des Paragraph 39, Absatz eins, StPO dar. Eine Verhinderung der Verbreitung von COVID-19 gemäß Paragraph eins, der Verordnung der Bundesministerin für Justiz, mit der zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19 besondere Vorkehrungen in Strafsachen getroffen werden, BGBl II 2020/113 in Verbindung mit Paragraph 9, Ziffer eins, zweiter Fall des 1. COVID-19-JuBG, BGBl I 2020/16, wäre mit Blick auf die Notwendigkeit der Vernehmung eines im Sprengel des vorlegenden Gerichts wohnhaften Zeugen in der Hauptverhandlung mit einer Delegierung nicht verbunden.

Textnummer

E131217

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2021:0140NS00029.21G.0408.000

Im RIS seit

15.05.2021

Zuletzt aktualisiert am

15.05.2021

Dokumentnummer

JJT_20210408_OGH0002_0140NS00029_21G0000_000