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Entscheidung 14 Ns 61/19k×

Entscheidung 14 Ns 61/19k

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Rechtsgebiet

Strafrecht

Geschäftszahl

14Ns61/19k

Entscheidungsdatum

10.10.2019

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat am 10. Oktober 2019 durch die Hofrätin des Obersten Gerichtshofs Mag. Hetlinger als Vorsitzende, den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofs Prof. Dr. Danek sowie den Hofrat des Obersten Gerichtshofs Dr. Nordmeyer in der Strafsache gegen Emanuel C***** wegen des Vergehens der Körperverletzung nach Paragraph 83, Absatz eins, StGB, AZ 15 U 89/19v des Bezirksgerichts Wels, über den Antrag des Angeklagten auf Delegierung nach Anhörung der Generalprokuratur gemäß Paragraph 60, Absatz eins, Satz 2 OGH-Geo. 2005 den

Beschluss

gefasst:

Spruch

Dem Antrag wird nicht

Folge gegeben.

Die Akten werden dem Oberlandesgericht Linz zurückgestellt.

Gründe:

Rechtliche Beurteilung

Dem Antrag des Angeklagten auf

Delegierung kommt mit Blick auf das Erfordernis strikter Auslegung von Delegierungsbestimmungen vergleiche Nordmeyer, WK-StPO Paragraphen 28, 28 a, Rz 2; Oshidari, WK-StPO Paragraph 39, Rz 3) keine Berechtigung zu. Weder der Umstand, dass der Angeklagte im Sprengel eines anderen Gerichts wohnhaft ist, noch die Vermeidung reisebedingter Unkosten für den Angeklagten stellen hinreichend wichtige Gründe im Sinn des Paragraph 39, Absatz eins, StPO dar (RIS-Justiz RS0129146 [T1] und RS0127777).

Textnummer

E126611

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2019:0140NS00061.19K.1010.000

Im RIS seit

14.11.2019

Zuletzt aktualisiert am

21.11.2019

Dokumentnummer

JJT_20191010_OGH0002_0140NS00061_19K0000_000