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Entscheidung 14 Ns 8/20t×

Entscheidung 14 Ns 8/20t

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Rechtsgebiet

Strafrecht

Geschäftszahl

14Ns8/20t

Entscheidungsdatum

30.06.2020

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat am 30. Juni 2020 durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofs Prof. Dr. Danek als Vorsitzenden sowie die Hofrätinnen des Obersten Gerichtshofs Dr. Mann und Dr. Setz-Hummel in der Strafsache gegen ***** W***** und eine weitere Angeklagte wegen des Verbrechens des Suchtgifthandels nach Paragraph 28 a, Absatz eins, zweiter und dritter Fall SMG und weiterer strafbarer Handlungen, AZ 50 Hv 2/20g des Landesgerichts Eisenstadt, über die Anträge der Angeklagten ***** W***** und ***** E***** auf Delegierung nach Anhörung der Generalprokuratur gemäß Paragraph 62, Absatz eins, Satz 2 OGH-Geo 2019 den

Beschluss

gefasst:

Spruch

Die Strafsache wird dem zuständigen Gericht abgenommen und dem Landesgericht Linz delegiert.

Gründe:

Rechtliche Beurteilung

Der Angeklagte ***** W***** beantragte die Delegierung der gegenständlichen Strafsache an das Landesgericht Ried im Innkreis, weil er ab 9. September 2020 dort seinen Wohnsitz haben werde. Die Angeklagte ***** E***** wiederum ist in Linz aufhältig und beantragte die Delegierung an das dort eingerichtete Gericht.

Da im gegenständlichen Verfahren sowohl die Angeklagte E***** als auch sämtliche Zeugen in unterschiedlichen Bezirken Oberösterreichs wohnhaft sind und der Angeklagte W***** ebenfalls eine Delegierung (zumindest) an ein Gericht in Oberösterreich beantragt hat, war gemäß Paragraph 39, StPO die Strafsache an das (zentral gelegene) Landesgericht Linz zu delegieren.

Textnummer

E128683

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2020:0140NS00008.20T.0630.000

Im RIS seit

07.08.2020

Zuletzt aktualisiert am

07.08.2020

Dokumentnummer

JJT_20200630_OGH0002_0140NS00008_20T0000_000