Gründe:
Mit dem angefochtenen Urteil wurde Brigitte B***** des Verbrechens des (richtig:) gewerbsmäßig schweren Betruges nach §§ 146, 147 Abs 3, 148 zweiter Fall StGB (I.) und des Vergehens der Urkundenunterdrückung nach § 229 Abs 1 StGB (II.) schuldig erkannt.Mit dem angefochtenen Urteil wurde Brigitte B***** des Verbrechens des (richtig:) gewerbsmäßig schweren Betruges nach Paragraphen 146, 147, Absatz 3, 148, zweiter Fall StGB (römisch eins.) und des Vergehens der Urkundenunterdrückung nach Paragraph 229, Absatz eins, StGB (römisch zwei.) schuldig erkannt.
Darnach hat sie
I. mit dem Vorsatz, sich durch das Verhalten der Getäuschten unrechtmäßig zu bereichern, sowie in der Absicht, sich durch die wiederkehrende Begehung von Betrügereien eine fortlaufende Einnahme zu verschaffen, nachstehende Personen durch die Vorgabe, zahlungswillige und zahlungsfähige Kundin bzw Darlehensnehmerin zu sein, zur Ausfolgung von Waren und Gewährung von Darlehen verleitet, die diese in einen 500.000 S übersteigenden Betrag am Vermögen schädigten, und zwarrömisch eins. mit dem Vorsatz, sich durch das Verhalten der Getäuschten unrechtmäßig zu bereichern, sowie in der Absicht, sich durch die wiederkehrende Begehung von Betrügereien eine fortlaufende Einnahme zu verschaffen, nachstehende Personen durch die Vorgabe, zahlungswillige und zahlungsfähige Kundin bzw Darlehensnehmerin zu sein, zur Ausfolgung von Waren und Gewährung von Darlehen verleitet, die diese in einen 500.000 S übersteigenden Betrag am Vermögen schädigten, und zwar
1. in der Zeit vom 31.März 1992 bis 23.Juli 1997 in Schärding in 225 Angriffen Aloisia S***** zur Übergabe von Bargeld in der Höhe von 1,847.221 S,
2. in der Zeit vom 30.Oktober 1992 bis 1.Oktober 1996 und vom 25. Oktober 1996 bis 8.November 1996 in Raab Verfügungsberechtigte der M***** Baugesellschaft mbH-Baustoffhandel zur Ausfolgung von Waren im Wert von 5.716 S,
3. in der Zeit vom 7.Jänner 1997 bis 23.Jänner 1997 in Raab Verfügungsberechtigte der B***** GmbH zur Ausfolgung von Treibstoff und Waren im Gesamtwert von 2.220 S,
4. in der Zeit von 1991 bis 1997 in Riedau in wiederholten Angriffen Maria B***** durch die Vorgabe, eine Erbschaft von 6 Mio S zu erwarten, zur Gewährung von Darlehen in der Höhe von insgesamt 170.000 S,
5. in der Zeit von März 1997 bis Juni 1997 in Riedau in vier Angriffen Maria B***** durch die Vorgabe, deren Mietzinszahlungen an die I***** Wohnungsgenossenschaft durchzuführen, zur Übergabe von Bargeld im Betrag von insgesamt 17.856 S;
II. in der Zeit von März 1997 bis Juni 1997 in Riedau Urkunden, über die sie nicht verfügen durfte, nämlich sieben Mahnschreiben der I***** Wohnungsgenossenschaft an Maria B*****, mit dem Vorsatz unterdrückt zu verhindern, daß sie im Rechtsverkehr zum Beweis des Nichteinlangens der Mietzinszahlungen gebraucht werden.römisch zwei. in der Zeit von März 1997 bis Juni 1997 in Riedau Urkunden, über die sie nicht verfügen durfte, nämlich sieben Mahnschreiben der I***** Wohnungsgenossenschaft an Maria B*****, mit dem Vorsatz unterdrückt zu verhindern, daß sie im Rechtsverkehr zum Beweis des Nichteinlangens der Mietzinszahlungen gebraucht werden.