Gründe:
Manuela St***** erstattete am 15. März 2005 bei der Bundespolizeidirektion Salzburg Anzeige gegen Janko S*****, weil er sie in der vergangenen Nacht geschlagen und getreten hatte. Der die Niederschrift aufnehmende Polizeibeamte Erwin Sch***** vermerkte eingangs des Protokolls die von ihm wahrgenommenen Verletzungen (S 49 ff).
Im Verfahren 27 Ur 34/05s wurde Manuela St***** vom Untersuchungsrichter des Landesgerichtes Salzburg zunächst als Beschuldigte und sodann als Zeugin zum obigen Vorfall vernommen. Sie gab an, Janko S***** sei seit vier Jahren ihr Lebensgefährte. Nach Belehrung gemäß § 152 Abs 1 Z 2 StPO erklärte sie, nicht aussagen zu wollen (S 65).Im Verfahren 27 Ur 34/05s wurde Manuela St***** vom Untersuchungsrichter des Landesgerichtes Salzburg zunächst als Beschuldigte und sodann als Zeugin zum obigen Vorfall vernommen. Sie gab an, Janko S***** sei seit vier Jahren ihr Lebensgefährte. Nach Belehrung gemäß Paragraph 152, Absatz eins, Ziffer 2, StPO erklärte sie, nicht aussagen zu wollen (S 65).
Mit Bestrafungsantrag vom 15. April 2005 legte die Anklagebehörde Janko S***** das Vergehen der Körperverletzung nach § 83 Abs 1 StGB zum Nachteil der Manuela St***** zur Last (ON 5).Mit Bestrafungsantrag vom 15. April 2005 legte die Anklagebehörde Janko S***** das Vergehen der Körperverletzung nach Paragraph 83, Absatz eins, StGB zum Nachteil der Manuela St***** zur Last (ON 5).
Zu der vom Bezirksgericht Salzburg gegen Janko S***** - auch wegen einer anderen Tat - anberaumten Hauptverhandlung am 1. Juni 2005 lud der Bezirksrichter nicht Manuela S*****, sondern den Polizeibeamten Erwin Sh***** als Zeugen (S 29). Dieser bestätigte die Übereinstimmung des von ihm aufgenommenen Protokolls, welches aber in der Hauptverhandlung nicht verlesen wurde, mit den Angaben der Anzeigerin (S 79). Er bezeugte ferner die Wahrnehmung von Verletzungen bei Manuela St*****.
Mit Urteil des Bezirksgerichtes Salzburg vom 1. Juni 2005, GZ 29 U 179/05t-8, wurde Janko S***** der Vergehen der Sachbeschädigung nach § 125 StGB und der Körperverletzung nach § 83 Abs 1 StGB schuldig erkannt und hiefür unter Anwendung des § 28 Abs 1 StGB nach § 83 Abs 1 StGB zu einer Freiheitsstrafe von einer Woche verurteilt. Den Schuldspruch wegen Körperverletzung gründete das Bezirksgericht in der schriftlichen Urteilsausfertigung unter anderem auf die Schilderung des Vorfalls durch Manuela St***** bei der Anzeigeerstattung (S 81 ff).Mit Urteil des Bezirksgerichtes Salzburg vom 1. Juni 2005, GZ 29 U 179/05t-8, wurde Janko S***** der Vergehen der Sachbeschädigung nach Paragraph 125, StGB und der Körperverletzung nach Paragraph 83, Absatz eins, StGB schuldig erkannt und hiefür unter Anwendung des Paragraph 28, Absatz eins, StGB nach Paragraph 83, Absatz eins, StGB zu einer Freiheitsstrafe von einer Woche verurteilt. Den Schuldspruch wegen Körperverletzung gründete das Bezirksgericht in der schriftlichen Urteilsausfertigung unter anderem auf die Schilderung des Vorfalls durch Manuela St***** bei der Anzeigeerstattung (S 81 ff).
Ein Rechtsmittelverfahren über die von der Staatsanwaltschaft dagegen erhobene Berufung wegen Strafe ist anhängig (S 95).