Entscheidung 14 Os 122/04
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Dokumenttyp
Entscheidungstext
Entscheidungsdatum
05.10.2004
Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat am 5. Oktober 2004 durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Mag. Strieder als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Zehetner, Hon. Prof. Dr. Ratz, Dr. Philipp und Hon. Prof. Dr. Schroll als weitere Richter, in Gegenwart der Richteramtsanwärterin Mag. Diewok als Schriftführerin, in der Strafsache gegen Ion L***** wegen des Vergehens der falschen Beweisaussage vor Gericht nach § 288 Abs 1 StGB über dessen "Einspruch" gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Wien als Berufungsgericht vom 2. September 2004, AZ 20 Bs 220/04, in nichtöffentlicher Sitzung den BeschlussDer Oberste Gerichtshof hat am 5. Oktober 2004 durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Mag. Strieder als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Zehetner, Hon. Prof. Dr. Ratz, Dr. Philipp und Hon. Prof. Dr. Schroll als weitere Richter, in Gegenwart der Richteramtsanwärterin Mag. Diewok als Schriftführerin, in der Strafsache gegen Ion L***** wegen des Vergehens der falschen Beweisaussage vor Gericht nach Paragraph 288, Absatz eins, StGB über dessen "Einspruch" gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Wien als Berufungsgericht vom 2. September 2004, AZ 20 Bs 220/04, in nichtöffentlicher Sitzung den Beschluss
gefasst:
Spruch
Das als "Einspruch" bezeichnete Rechtsmittel wird zurückgewiesen.
Rechtliche Beurteilung
Ion L***** wurde mit Urteil des Landesgerichtes für Strafsachen Wien vom 30. April 2004, GZ 061 Hv 49/04b-8, wegen des Vergehens der falschen Beweisaussage vor Gericht nach § 288 Abs 1 StGB schuldig erkannt. Das Oberlandesgericht Wien gab seiner dagegen erhobenen Berufung mit Urteil vom 2. September 2004, AZ 20 Bs 220/04, nicht Folge. Das gegen diese Entscheidung erhobene, als "Einspruch" bezeichnete Rechtsmittel ist unzulässig, weil in der Strafprozessordnung gegen Berufungsentscheidungen des Gerichtshofes zweiter Instanz kein weiterer Rechtszug vorgesehen ist.Ion L***** wurde mit Urteil des Landesgerichtes für Strafsachen Wien vom 30. April 2004, GZ 061 Hv 49/04b-8, wegen des Vergehens der falschen Beweisaussage vor Gericht nach Paragraph 288, Absatz eins, StGB schuldig erkannt. Das Oberlandesgericht Wien gab seiner dagegen erhobenen Berufung mit Urteil vom 2. September 2004, AZ 20 Bs 220/04, nicht Folge. Das gegen diese Entscheidung erhobene, als "Einspruch" bezeichnete Rechtsmittel ist unzulässig, weil in der Strafprozessordnung gegen Berufungsentscheidungen des Gerichtshofes zweiter Instanz kein weiterer Rechtszug vorgesehen ist.
Anmerkung
E74762
14Os122.04
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2004:0140OS00122.04.1005.000
Dokumentnummer
JJT_20041005_OGH0002_0140OS00122_0400000_000