Entscheidung 14 Os 131/97
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Dokumenttyp
Entscheidungstext
Entscheidungsdatum
07.10.1997
Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat am 7.Oktober 1997 durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Massauer als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Mayrhofer, Dr.Holzweber, Dr.Ratz und Dr.Philipp als weitere Richter, in Gegenwart des Richteramtsanwärters Mag.Kunz als Schriftführer, in der Strafsache gegen Mag.Werner H***** und andere Personen wegen des Verbrechens des Mißbrauchs der Amtsgewalt nach § 302 Abs 1 StGB und weiterer strafbarer Handlungen, AZ Vr 1.605/97 des Landesgerichtes Linz, über die Beschwerde des Subsidiarantragstellers Dipl.Ing.Dr.Wilhelm P***** gegen den Beschluß des Oberlandesgerichtes Linz vom 23.Juli 1997, AZ 7 Ns 58/97 (= ON 3), nach Einsichtnahme durch die Generalprokuratur in nichtöffentlicher Sitzung denDer Oberste Gerichtshof hat am 7.Oktober 1997 durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Massauer als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Mayrhofer, Dr.Holzweber, Dr.Ratz und Dr.Philipp als weitere Richter, in Gegenwart des Richteramtsanwärters Mag.Kunz als Schriftführer, in der Strafsache gegen Mag.Werner H***** und andere Personen wegen des Verbrechens des Mißbrauchs der Amtsgewalt nach Paragraph 302, Absatz eins, StGB und weiterer strafbarer Handlungen, AZ römisch fünf r 1.605/97 des Landesgerichtes Linz, über die Beschwerde des Subsidiarantragstellers Dipl.Ing.Dr.Wilhelm P***** gegen den Beschluß des Oberlandesgerichtes Linz vom 23.Juli 1997, AZ 7 Ns 58/97 (= ON 3), nach Einsichtnahme durch die Generalprokuratur in nichtöffentlicher Sitzung den
Beschluß
gefaßt:
Spruch
Die Beschwerde wird zurückgewiesen.
Rechtliche Beurteilung
Mit dem angefochtenen Beschluß hat das Oberlandesgericht Linz die Befangenheitserklärungen aller Richter des Landesgerichtes Wels einschließlich dessen Präsidenten als gerechtfertigt anerkannt und die Strafsache dem Landesgericht Linz zugewiesen.
Die vom Subsidiarantragsteller dagegen erhobene Beschwerde war zurückzuweisen, weil nach § 74 Abs 3 StPO gegen derartige Entscheidungen kein Rechtsmittel zulässig ist.Die vom Subsidiarantragsteller dagegen erhobene Beschwerde war zurückzuweisen, weil nach Paragraph 74, Absatz 3, StPO gegen derartige Entscheidungen kein Rechtsmittel zulässig ist.
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1997:0140OS00131.97.1007.000
Dokumentnummer
JJT_19971007_OGH0002_0140OS00131_9700000_000