Gründe:
Mit dem angefochtenen, auch einen in Rechtskraft erwachsenen Teilfreispruch enthaltenden Urteil wurde der Angeklagte Marko K***** des Verbrechens des gewerbsmäßigen schweren Betrugs nach den §§ 146, 147 Abs 1 Z 1, Abs 3, 148 zweiter Fall und 15 StGB (A./I./, II./) und (richtig:) der Vergehen der Urkundenfälschung nach § 223 Abs 2 StGB (B./1./ und 2./) schuldig erkannt.Mit dem angefochtenen, auch einen in Rechtskraft erwachsenen Teilfreispruch enthaltenden Urteil wurde der Angeklagte Marko K***** des Verbrechens des gewerbsmäßigen schweren Betrugs nach den Paragraphen 146, 147, Absatz eins, Ziffer eins,, Absatz 3, 148, zweiter Fall und 15 StGB (A./I./, römisch zwei./) und (richtig:) der Vergehen der Urkundenfälschung nach Paragraph 223, Absatz 2, StGB (B./1./ und 2./) schuldig erkannt.
Danach hat er in Wien
„A./ zumindest teilweise im bewussten und gewollten Zusammenwirken mit Mihael K***** als Mittäter (§ 12 StGB) mit dem Vorsatz, sich durch das Verhalten der Getäuschten unrechtmäßig zu bereichern, und in der Absicht, sich durch die wiederkehrende Begehung schwerer Betrügereien eine fortlaufende Einnahme zu verschaffen, durch Täuschung über Tatsachen, nämlich ein zahlungswilliger und zahlungsfähiger Darlehensnehmer zu sein, teilweise unter Verwendung gefälschter Urkunden, nachgenannte Personen zu Handlungen, nämlich zur Ausfolgung von Bargeldbeträgen, wodurch die genannten Personen mit einem insgesamt 50.000 EUR übersteigenden Betrag am Vermögen geschädigt wurden bzw werden sollten,„A./ zumindest teilweise im bewussten und gewollten Zusammenwirken mit Mihael K***** als Mittäter (Paragraph 12, StGB) mit dem Vorsatz, sich durch das Verhalten der Getäuschten unrechtmäßig zu bereichern, und in der Absicht, sich durch die wiederkehrende Begehung schwerer Betrügereien eine fortlaufende Einnahme zu verschaffen, durch Täuschung über Tatsachen, nämlich ein zahlungswilliger und zahlungsfähiger Darlehensnehmer zu sein, teilweise unter Verwendung gefälschter Urkunden, nachgenannte Personen zu Handlungen, nämlich zur Ausfolgung von Bargeldbeträgen, wodurch die genannten Personen mit einem insgesamt 50.000 EUR übersteigenden Betrag am Vermögen geschädigt wurden bzw werden sollten,
I./ verleitet, und zwarrömisch eins./ verleitet, und zwar
1./ Berndt R***** im April 2006 zur Gewährung eines Darlehens in Höhe von 12.353 EUR, wodurch dieser mit dem genannten Betrag am Vermögen geschädigt wurde;
2./ Radovan M***** und dessen Gattin Svetlana M***** zur Gewährung von Darlehen, teilweise unter Verwendung einer gefälschten Urkunde, nämlich eines nachgemachten Schreibens der Rechtsanwaltskanzlei Dr. P*****, wonach Marko K***** bzw Mihael K***** 1.200.000 EUR bei der R***** deponiert und Marko K***** überdies eine Steuerrückzahlung in Höhe von 125.000 EUR zu erwarten hätte, wobei Radovan und Svetlana M***** in Höhe nachgenannter Beträge am Vermögen geschädigt wurden, a./ Ende November/Anfang Dezember 2006 in Höhe von 2.375 EUR b./ am 8. Dezember 2006 in Höhe von 3.000 EUR
c./ Mitte Dezember 2006 in Höhe von 8.000 EUR;
3./ Michael H***** zur Gewährung von Darlehen in nachgenannter Höhe, teilweise unter Verwendung einer gefälschten Urkunde, nämlich eines mit einem Briefkopf der Rechtsanwaltskanzlei Dr. Peter P***** versehenen Schreibens zum Beweis dafür, dass am 27. Dezember 2006 bei der E***** 526.000 EUR an Marko K***** und zwei weitere Begünstigte ausbezahlt werden sollen, wodurch er in Höhe nachgenannter Beträge am Vermögen geschädigt wurde,
a./ Anfang Dezember 2006 in Höhe von 3.000 EUR
b./ Mitte Dezember 2006 in Höhe von 3.000 EUR
c./ Ende Dezember 2006 in Höhe von 4.800 EUR
d./ am 9. Jänner 2007 in Höhe von 2.000 EUR;
4./ Ende Oktober 2006 Christian K***** zur Gewährung eines Darlehens in Höhe von 2.000 EUR, wodurch dieser mit dem genannten Betrag am Vermögen geschädigt wurde;
5./ Johannes A***** zur Gewährung von Darlehen in nachgenannter Höhe, teilweise unter Verwendung gefälschter Urkunden, nämlich eines per Fax übermittelten nachgemachten Schreibens der E*****, wonach Marko K***** am 19. September 2006 200.000 EUR und am 26. September 2006
386.500 EUR erhalten solle, wodurch dieser in Höhe nachgenannter Beträge am Vermögen geschädigt wurde,
a./ Mitte August 2006 in Höhe von 4.200 EUR
b./ am 22. August 2006 in Höhe von 3.300 EUR
c./ am 29. August 2006 in Höhe von 4.900 EUR
d./ am 8. September 2006 in Höhe von 1.250 EUR
e./ am 13. September 2006 in Höhe von 3.000 EUR
f./ am 17. September 2006 in Höhe von 5.000 EUR
g./ am 22. September 2006 in Höhe von 2.000 EUR
h./ am 18. Oktober 2006 in Höhe von 2.500 EUR
i./ am 10. November 2006 in Höhe von 3.000 EUR
j./ am 13. November 2006 in Höhe von 3.200 EUR;
6./ am 23. Jänner 2007 Richard T***** zur Gewährung eines Darlehens in Höhe von 4.000 EUR, wodurch dieser in Höhe des genannten Betrages am Vermögen geschädigt wurde;
7./ Gerhard K***** zur Gewährung folgender Darlehen, teilweise unter Verwendung einer gefälschten Urkunde, nämlich einer Kreditzusage der E*****, wonach Marko K***** auf zwei Konten insgesamt 240.000 EUR erhalten solle, wodurch dieser in Höhe nachgenannter Beträge am Vermögen geschädigt wurde,
a./ am 5. Februar 2006 in Höhe von 4.500 EUR
b./ am 19. September 2006 in Höhe von 5.000 EUR;
8./ Ende Mai 2006 Andreas H***** zur Gewährung eines Darlehens von
4.000 EUR, wodurch dieser in Höhe des genannten Betrages am Vermögen
geschädigt wurde;
II./ zu verleiten versucht (§ 15 StGB), und zwarrömisch zwei./ zu verleiten versucht (Paragraph 15, StGB), und zwar
1./ Anfang Jänner 2007 Michael H***** zur Übergabe von weiteren 6.300 EUR als Darlehen, wodurch dieser mit dem genannten Betrag am Vermögen geschädigt werden sollte;
2./ Ende Oktober 2006 Christian K***** zur Übergabe von weiteren 1.000 EUR als Darlehen, wodurch dieser mit dem genannten Betrag am Vermögen geschädigt werden sollte;
B./ falsche Urkunden im Rechtsverkehr zum Beweis einer Tatsache gebraucht, und zwar
1./ im Mai 2006 gegenüber Berndt R***** zwei gefälschte Überweisungsbelege, wonach die Firma E***** 12.400 EUR und 32.400 EUR an Berndt R***** überwiesen habe;
2./ am 7. Dezember 2006 gegenüber Johannes A***** das per Fax übermittelte, mit dem Briefkopf des Rechtsanwaltes Dr. P***** versehene Schreiben an Mihael K***** über die Anweisung von 197.000 EUR und 60.000 EUR."