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Entscheidung 14 Os 141/90×

Entscheidung 14 Os 141/90

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Rechtsgebiet

Strafrecht

Geschäftszahl

14Os141/90

Entscheidungsdatum

21.02.1991

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat am 21.Feber 1991 durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Kral als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Lachner, Hon.Prof. Dr. Brustbauer, Dr. Massauer und Dr. Markel als weitere Richter, in Gegenwart des Richteramtsanwärters Dr. Winge als Schriftführer, in der Strafvollzugssache gegen Wilhelm H***** wegen der Paragraphen 127, ff StGB über die Beschwerde des Wilhelm H***** gegen den Beschluß des Oberlandesgerichtes Wien vom 22.November 1990, AZ 26 Bs 503/90 (= ON 9 in 14 BE 271/90 des Kreisgerichtes Korneuburg) nach Anhörung der Generalprokuratur in nichtöffentlicher Sitzung den Beschluß

gefaßt:

Spruch

Die Beschwerde wird zurückgewiesen.

Rechtliche Beurteilung

Gründe:

Mit Beschluß vom 22.November 1990, AZ 26 Bs 503/90 (= ON 9 in 14 BE 271/90 des Kreisgerichtes Korneuburg) hat das Oberlandesgericht Wien der Beschwerde des Wilhelm H***** gegen den Beschluß des Kreisgerichtes Korneuburg vom 11.Oktober 1990, GZ 14 BE 271/90-5, mit dem die bedingte Entlassung des Beschwerdeführers gemäß Paragraph 46, Absatz 2, StGB abgelehnt wurde, nicht Folge gegeben.

Die dagegen gerichtete Beschwerde ist unzulässig.

Gegen Beschwerdeentscheidungen der Gerichtshöfe zweiter Instanz ist - abgesehen von den im Gesetz ausdrücklich (und taxativ) angeführten Ausnahmen, von denen vorliegend keine gegeben ist - ein Rechtsmittel an den Obersten Gerichtshof nicht vorgesehen vergleiche Mayerhofer-Rieder StPO2 ENr 11 zu Paragraph 15 und ENr 1 ff zu Paragraph 16,).

Es war daher spruchgemäß zu entscheiden.

Anmerkung

E25376

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1991:0140OS00141.9.0221.000

Dokumentnummer

JJT_19910221_OGH0002_0140OS00141_9000000_000

Rechtssätze aus dieser Entscheidung