Gründe:
Mit dem angefochtenen Urteil wurden die Angeklagten Sasa J*****, Rade D***** und Dragisa M***** (zu A) des Verbrechens des (bei D***** und M***** teilweise beim Versuch gebliebenen, von J***** zum Teil als Beitragstäter begangenen) schweren und gewerbsmäßigen Diebstahls durch Einbruch nach §§ 127, 128 Abs 1 Z 4, 129 Z 1, 130 "letzter Fall" (gemeint: zweiter Satz, zweiter Fall) bzw § 15 bzw § 12 dritter Fall StGB und (zu B) des Vergehens der Urkundenunterdrückung nach § 229 Abs 1 StGB, Sasa J***** überdies (zu C) des Vergehens der fahrlässigen Körperverletzung nach § 88 Abs 1 StGB schuldig erkannt und zu Freiheitsstrafen verurteilt. Bei Sasa J***** wurde zugleich eine bedingte Strafnachsicht widerrufen und vom Widerruf einer anderen bedingten Strafnachsicht unter Verlängerung der Probezeit abgesehen (§ 494 a StPO).Mit dem angefochtenen Urteil wurden die Angeklagten Sasa J*****, Rade D***** und Dragisa M***** (zu A) des Verbrechens des (bei D***** und M***** teilweise beim Versuch gebliebenen, von J***** zum Teil als Beitragstäter begangenen) schweren und gewerbsmäßigen Diebstahls durch Einbruch nach Paragraphen 127, 128, Absatz eins, Ziffer 4, 129, Ziffer eins, 130, "letzter Fall" (gemeint: zweiter Satz, zweiter Fall) bzw Paragraph 15, bzw Paragraph 12, dritter Fall StGB und (zu B) des Vergehens der Urkundenunterdrückung nach Paragraph 229, Absatz eins, StGB, Sasa J***** überdies (zu C) des Vergehens der fahrlässigen Körperverletzung nach Paragraph 88, Absatz eins, StGB schuldig erkannt und zu Freiheitsstrafen verurteilt. Bei Sasa J***** wurde zugleich eine bedingte Strafnachsicht widerrufen und vom Widerruf einer anderen bedingten Strafnachsicht unter Verlängerung der Probezeit abgesehen (Paragraph 494, a StPO).
Nur den Schuldspruch wegen des Diebstahlsverbrechens bekämpfen die Angeklagten J***** und M***** mit Nichtigkeitsbeschwerde aus den Gründen der Z 5 und 10 des § 281 Abs 1 StPO, in der sie sich gegen die Annahme gewerbsmäßiger Begehungsweise wenden; M***** macht außerdem Begründungsmängel in Ansehung der Schuldspruchfakten A/I/1 bis 4 geltend. Den Strafausspruch fechten die beiden Genannten, ebenso wie die Staatsanwaltschaft (hinsichtlich aller drei Angeklagten) mit Berufung an.Nur den Schuldspruch wegen des Diebstahlsverbrechens bekämpfen die Angeklagten J***** und M***** mit Nichtigkeitsbeschwerde aus den Gründen der Ziffer 5 und 10 des Paragraph 281, Absatz eins, StPO, in der sie sich gegen die Annahme gewerbsmäßiger Begehungsweise wenden; M***** macht außerdem Begründungsmängel in Ansehung der Schuldspruchfakten A/I/1 bis 4 geltend. Den Strafausspruch fechten die beiden Genannten, ebenso wie die Staatsanwaltschaft (hinsichtlich aller drei Angeklagten) mit Berufung an.
Nach dem Inhalt der von der Anfechtung betroffenen Teile des Schuldspruchs (A) haben die Angeklagten anderen fremde bewegliche Sachen, deren Wert "teilweise" (ersichtlich nur faktenbezogen gemeint) 25.000 S übersteigt, teilweise durch Einbruch mit dem Vorsatz weggenommen bzw wegzunehmen versucht, sich durch deren Zueignung unrechtmäßig zu bereichern, wobei sie die Diebstähle durch Einbruch in der Absicht begingen, sich durch die wiederkehrende Begehung der Tat eine fortlaufende Einnahme zu verschaffen, und zwar:
I. Rade D***** und Dragisa M***** jeweils im bewußten und gewollten Zusammenwirken als Mittäterrömisch eins. Rade D***** und Dragisa M***** jeweils im bewußten und gewollten Zusammenwirken als Mittäter
1. Anfang September 1993 in Wien einem unbekannten Eigentümer durch Eindrücken eines Fensters mit dem Ellenbogen eine nicht mehr feststellbare Menge Bargeld und ein Funktelefon der Marke Grundig;
2. am 15.September 1993 in Wien einem unbekannten Eigentümer durch Aufbrechen von Holzläden eines Imbißstandes mittels eines Schraubenziehers oder eines Meißels Süßigkeiten, Lebensmittel und ca 300 S Bargeld;
3. am 15.September 1993 in Wien unter Mitwirkung eines unbekannten Täters ("Mario") Gewahrsamsträgern des Inzersdorfer Großmarktes 4 Kisten mit Blumen;
4. am 24.September 1993 in Wien dem Goran J***** durch Aufbrechen einer Wohnungstür mittels Riegelzuges mindestens 10.000 S Bargeld sowie 3 Lederjacken im Wert von 9.000 S, 2 Sakkos im Wert von 1.200 S, 1 Jogginganzug im Wert von 399 S, 2 Paar Herrenschuhe im Wert von ca 1.000 S und Schmuck im Wert von ca 2.500 S;
5. am 24.September 1993 in Wien der Stefanie A***** durch Einsteigen in ein Gebäude Modeschmuck, 2 Herrenringe, 1 goldene Gliederkette sowie 1 Täschchen im Gesamtwert von 6.100 S;
6. am 24.September 1993 in Wien dem Celil Z***** Bargeld, wobei es beim Versuch geblieben ist;
7. am 24.September 1993 in Wien der Milka D***** durch Öffnen der Wohnungstüre mittels Riegelzuges Bargeld oder Schmuck, wobei es beim Versuch geblieben ist;
II. Sasa J*****, Rade D***** und ein unbekannter Täter teils im bewußten und gewollten Zusammenwirken als Mittäter, Sasa J***** auch als Beitragstäter nach § 12 dritter Fall StGBrömisch zwei. Sasa J*****, Rade D***** und ein unbekannter Täter teils im bewußten und gewollten Zusammenwirken als Mittäter, Sasa J***** auch als Beitragstäter nach Paragraph 12, dritter Fall StGB
1. am 23.September 1993 in Wien der Ruth L***** durch Aufdrücken einer Geschäftseingangstür Bargeld in nicht mehr feststellbarer Höhe sowie mehrere Stück Haarfarben und Friseurscheren, wobei Sasa J***** zur Tat des Rade D***** und des unbekannten Täters dadurch beitrug, daß er die Genannten mit einem PKW zum Tatort brachte (US 12) und dort in der Nähe auf sie wartete;
2. am 23.September 1993 in Maria Enzersdorf dem Rudolf M***** durch Einsteigen durch ein Fenster in ein Gebäude eine Ledergeldbörse mit 2.050 S Bargeld sowie einen Schlüssel für den PKW Opel Calibra, polizeiliches Kennzeichen SW 627 M;
3. am 23.September 1993 in Maria Enzersdorf dem Rudolf M***** mittels des zuvor erwähnten widerrechtlich erlangten Schlüssels den bezeichneten PKW im Wert von 270.000 S.