Gründe:
Mit dem angefochtenen Urteil wurde Fathy Abdel Geleel D***** (A) des Verbrechens nach § 12 Abs. 1 und Abs. 3 Z 3 SGG sowie (B) des Vergehens nach § 16 Abs. 1 SGG schuldig erkannt.Mit dem angefochtenen Urteil wurde Fathy Abdel Geleel D***** (A) des Verbrechens nach Paragraph 12, Absatz eins und Absatz 3, Ziffer 3, SGG sowie (B) des Vergehens nach Paragraph 16, Absatz eins, SGG schuldig erkannt.
Darnach hat er in Wien den bestehenden Vorschriften zuwider Suchtgifte, nämlich
(zu A) in einer großen Menge in Verkehr gesetzt, indem er
1. im Frühjahr 1991 dem abgesondert verfolgten Ashraf W***** insgesamt zumindest 45 Gramm Heroin verkaufte;
2. am 1.Dezember 1991 dem abgesondert verfolgten Kahleb F***** zum Zweck des Weiterverkaufes ca. 820 Gramm Heroin übergab,
wobei er die Tat mit Beziehung auf ein Suchtgift begangen hat, dessen Menge zumindest das Fünfundzwanzigfache der im § 12 Abs. 1 SGG angeführten Menge ausmachte; undwobei er die Tat mit Beziehung auf ein Suchtgift begangen hat, dessen Menge zumindest das Fünfundzwanzigfache der im Paragraph 12, Absatz eins, SGG angeführten Menge ausmachte; und
(zu B) in der Zeit von 1987 bis 1991 wiederholt Haschisch erworben und besessen.
Der Angeklagte bekämpft den Schuldspruch (laut Punkt A) mit einer (allein) auf die Z 5 a des § 281 Abs. 1 StPO gestützten Nichtigkeitsbeschwerde.Der Angeklagte bekämpft den Schuldspruch (laut Punkt A) mit einer (allein) auf die Ziffer 5, a des Paragraph 281, Absatz eins, StPO gestützten Nichtigkeitsbeschwerde.
Das Schöffengericht hat seine Feststellungen, daß der Angeklagte der Täter des von Punkt A/1 und 2 des Urteilssatzes erfaßten Verbrechens war, auf die als glaubwürdig beurteilten Bekundungen der Zeugen W***** und K***** sowie auf die Angaben des Zeugen F***** im Vorverfahren und der Zeugin Ingeborg K***** vor der Polizei gestützt, durch welche es die leugnende Verantwortung des Angeklagten, nie mit Heroin gehandelt zu haben, als eindeutig widerlegt erachtete (US 6, 7). Die Zeugen W***** (S 131 ff, 168, 297 ff) und K***** (S 129 f, 169 f, 319 ff) haben im Vorverfahren und in der Hauptverhandlung stets gleichlautend angegeben, daß Ahsraf W***** erstmals durch den Angeklagten mit Heroin in Kontakt gekommen sei und von diesem zumindest 45 Gramm Heroin bezogen habe (US 7 f). Hinsichtlich des Schuldspruchfaktums A/2 folgte der Schöffensenat (vgl. US 12) den den Angeklagten belastenden Angaben des Zeugen F***** vor der Polizei (vgl. insbesondere S 77 f, 79, 81 in ON 16), die er am 16.Dezember 1991 sowie am 14.Jänner und 5.Februar 1992 auch vor dem Untersuchungsrichter aufrecht erhalten hat (S 110, 111 verso, 111 a in ON 16), ferner auf die damit im Einklang stehenden Bekundungen der Zeugin Ingeborg K***** (S 97 ff in ON 16), die jedoch zur Hauptverhandlung nicht stellig gemacht werden konnte (vgl. S 364, 365, 381). Dabei hat das Schöffengericht die von F***** (erstmals) in der Hauptverhandlung vom 28.April 1992 geänderten Darstellung, er habe den Angeklagten im Vorverfahren fälschlich als Zulieferer des Heroins genannt, welches seine damalige Lebensgefährtin Ingeborg K***** in St. Pölten von einem Türken erworben habe, wodurch die Rolle der Ingeborg K***** bei diesem Suchtgiftgeschäft verschleiert werden sollte, einer eingehenden Analyse unterzogen (US 11 ff) und dargelegt, aus welchen Gründen es der in der Hauptverhandlung geänderten Aussage des Zeugen F***** den Glauben versagte (US 12 f).Das Schöffengericht hat seine Feststellungen, daß der Angeklagte der Täter des von Punkt A/1 und 2 des Urteilssatzes erfaßten Verbrechens war, auf die als glaubwürdig beurteilten Bekundungen der Zeugen W***** und K***** sowie auf die Angaben des Zeugen F***** im Vorverfahren und der Zeugin Ingeborg K***** vor der Polizei gestützt, durch welche es die leugnende Verantwortung des Angeklagten, nie mit Heroin gehandelt zu haben, als eindeutig widerlegt erachtete (US 6, 7). Die Zeugen W***** (S 131 ff, 168, 297 ff) und K***** (S 129 f, 169 f, 319 ff) haben im Vorverfahren und in der Hauptverhandlung stets gleichlautend angegeben, daß Ahsraf W***** erstmals durch den Angeklagten mit Heroin in Kontakt gekommen sei und von diesem zumindest 45 Gramm Heroin bezogen habe (US 7 f). Hinsichtlich des Schuldspruchfaktums A/2 folgte der Schöffensenat vergleiche US 12) den den Angeklagten belastenden Angaben des Zeugen F***** vor der Polizei vergleiche insbesondere S 77 f, 79, 81 in ON 16), die er am 16.Dezember 1991 sowie am 14.Jänner und 5.Februar 1992 auch vor dem Untersuchungsrichter aufrecht erhalten hat (S 110, 111 verso, 111 a in ON 16), ferner auf die damit im Einklang stehenden Bekundungen der Zeugin Ingeborg K***** (S 97 ff in ON 16), die jedoch zur Hauptverhandlung nicht stellig gemacht werden konnte vergleiche S 364, 365, 381). Dabei hat das Schöffengericht die von F***** (erstmals) in der Hauptverhandlung vom 28.April 1992 geänderten Darstellung, er habe den Angeklagten im Vorverfahren fälschlich als Zulieferer des Heroins genannt, welches seine damalige Lebensgefährtin Ingeborg K***** in St. Pölten von einem Türken erworben habe, wodurch die Rolle der Ingeborg K***** bei diesem Suchtgiftgeschäft verschleiert werden sollte, einer eingehenden Analyse unterzogen (US 11 ff) und dargelegt, aus welchen Gründen es der in der Hauptverhandlung geänderten Aussage des Zeugen F***** den Glauben versagte (US 12 f).