Gründe:
Im angefochtenen Urteil werden dem Angeklagten Karl-Heinz A***** das Vergehen der falschen Beweisaussage vor Gericht nach § 288 Abs. 1 StGB (I), das Verbrechen der Verleumdung nach § 297 Abs. 1 zweiter Fall StGB (II), das Vergehen des schweren Betruges nach §§ 146, 147 Abs. 2 StGB (III) sowie "die Vergehen nach § 16 Abs. 1 (SGG) und § 16 Abs. 1 und Abs. 2 Z 1 SGG" (IV) angelastet.Im angefochtenen Urteil werden dem Angeklagten Karl-Heinz A***** das Vergehen der falschen Beweisaussage vor Gericht nach Paragraph 288, Absatz eins, StGB (römisch eins), das Verbrechen der Verleumdung nach Paragraph 297, Absatz eins, zweiter Fall StGB (römisch zwei), das Vergehen des schweren Betruges nach Paragraphen 146, 147, Absatz 2, StGB (römisch drei) sowie "die Vergehen nach Paragraph 16, Absatz eins, (SGG) und Paragraph 16, Absatz eins und Absatz 2, Ziffer eins, SGG" (römisch vier) angelastet.
Darnach hat er in Graz
I. vor dem Landesgericht für Strafsachen Graz als Zeuge bei seinen förmlichen Vernehmungen zur Sache durch nachstehende Behauptungen falsch ausgesagt, und zwar:römisch eins. vor dem Landesgericht für Strafsachen Graz als Zeuge bei seinen förmlichen Vernehmungen zur Sache durch nachstehende Behauptungen falsch ausgesagt, und zwar:
1. am 23.November 1987 im Vorverfahren und am 12.Jänner 1988 in der Hauptverhandlung in der Strafsache gegen Peter H*****, AZ 10 Vr 3411/87 (nunmehr AZ 10 Vr 2375/89), indem er angab, anläßlich eines von Peter H***** in die Geschäftsräume der Firma S***** L***** und in die Redaktionsräume der Zeitung "DER G*****" am 16.Oktober 1987 begangenen Einbruchs sei eine AUDEMARS PIQUET-Herrenarmbanduhr im Wert von 188.000 S abhanden gekommen;1. am 23.November 1987 im Vorverfahren und am 12.Jänner 1988 in der Hauptverhandlung in der Strafsache gegen Peter H*****, AZ 10 römisch fünf r 3411/87 (nunmehr AZ 10 römisch fünf r 2375/89), indem er angab, anläßlich eines von Peter H***** in die Geschäftsräume der Firma S***** L***** und in die Redaktionsräume der Zeitung "DER G*****" am 16.Oktober 1987 begangenen Einbruchs sei eine AUDEMARS PIQUET-Herrenarmbanduhr im Wert von 188.000 S abhanden gekommen;
2. am 26.Jänner 1988 in der Medienstrafsache AZ 3 b E Vr 3982/87, indem er angab, die oben zu 1. bezeichnete Uhr habe nach dem Einbruch des Peter H***** vom 16.Oktober 1987 gefehlt;2. am 26.Jänner 1988 in der Medienstrafsache AZ 3 b E römisch fünf r 3982/87, indem er angab, die oben zu 1. bezeichnete Uhr habe nach dem Einbruch des Peter H***** vom 16.Oktober 1987 gefehlt;
II. von Oktober 1987 bis zumindest Ende Jänner 1988 den Peter H***** dadurch der Gefahr einer behördlichen Verfolgung ausgesetzt, daß er ihn einer von Amts wegen zu verfolgenden, mit einer ein Jahr übersteigenden Freiheitsstrafe bedrohten Handlung, nämlich des Verbrechens des schweren Diebstahls durch Einbruch nach §§ 127, 128 Abs. 1 Z 4, 129 Z 1 StGB falsch verdächtigte, wobei er wußte (§ 5 Abs. 3 StGB), daß die Verdächtigung falsch war, indem er sowohl vor Beamten der Bundespolizeidirektion Graz als auch vor den in den zu I. bezeichneten Strafsachen erkennenden Richtern des Landesgerichtes für Strafsachen Graz behauptete, nach dem von Peter H***** am 16.Oktober 1987 verübten Einbruch habe ihm eine AUDEMARS PIQUET-Herrenarmbanduhr im Wert von 188.000 S gefehlt;römisch zwei. von Oktober 1987 bis zumindest Ende Jänner 1988 den Peter H***** dadurch der Gefahr einer behördlichen Verfolgung ausgesetzt, daß er ihn einer von Amts wegen zu verfolgenden, mit einer ein Jahr übersteigenden Freiheitsstrafe bedrohten Handlung, nämlich des Verbrechens des schweren Diebstahls durch Einbruch nach Paragraphen 127, 128, Absatz eins, Ziffer 4, 129, Ziffer eins, StGB falsch verdächtigte, wobei er wußte (Paragraph 5, Absatz 3, StGB), daß die Verdächtigung falsch war, indem er sowohl vor Beamten der Bundespolizeidirektion Graz als auch vor den in den zu römisch eins. bezeichneten Strafsachen erkennenden Richtern des Landesgerichtes für Strafsachen Graz behauptete, nach dem von Peter H***** am 16.Oktober 1987 verübten Einbruch habe ihm eine AUDEMARS PIQUET-Herrenarmbanduhr im Wert von 188.000 S gefehlt;
III. im Oktober 1987 mit dem Vorsatz, sich durch das Verhalten der Getäuschten unrechtmäßig zu bereichern, Angestellte der M***** Versicherungsanstalt durch Erstattung einer Schadensmeldung, wonach Peter H***** eine AUDEMARS PIQUET-Herrenarmanduhr im Wert von 188.000 S durch Einbruch gestohlen habe, mithin durch Täuschung über Tatsachen zur Erbringung einer Versicherungsleistung für den angeblich erlittenen Schaden im Betrage von 125.000 S verleitet, somit zu einer Handlung, die die Versicherungsgesellschaft an ihrem Vermögen schädigte;römisch drei. im Oktober 1987 mit dem Vorsatz, sich durch das Verhalten der Getäuschten unrechtmäßig zu bereichern, Angestellte der M***** Versicherungsanstalt durch Erstattung einer Schadensmeldung, wonach Peter H***** eine AUDEMARS PIQUET-Herrenarmanduhr im Wert von 188.000 S durch Einbruch gestohlen habe, mithin durch Täuschung über Tatsachen zur Erbringung einer Versicherungsleistung für den angeblich erlittenen Schaden im Betrage von 125.000 S verleitet, somit zu einer Handlung, die die Versicherungsgesellschaft an ihrem Vermögen schädigte;
IV. außer den Fällen der §§ 12 und 14 a SGG den bestehenden Vorschriften zuwider nachstehende Suchtgifterömisch vier. außer den Fällen der Paragraphen 12 und 14 a SGG den bestehenden Vorschriften zuwider nachstehende Suchtgifte
1. erworben und besessen, und zwar zwischen Jahresmitte 1987 und August 1989 jeweils Cocain im Grammbereich zum Eigenkonsum sowie 75 Gramm Cocain bei unentgeltlichen Einladungen zum Cocainschnupfen an einen mindestens 39 Personen umfassenden Konsumentenkreis überlassen;
2. einem anderen überlassen, und zwar als mehr als zwei Jahre ältere volljährige Person einer minderjährigen Person, nämlich der am 14.Juli 1972 geborenen M***** R***** im Sommer 1989 einige "Straßen" Cocain zum Aufschnupfen, somit der genannten Minderjährigen den Gebrauch eines Suchtgiftes ermöglicht.
Lediglich gegen die rechtliche Beurteilung (§ 260 Abs. 1 Z 2 StPO) der ihm in den Punkten IV/1 und 2 des Schuldspruchs zur Last liegenden Taten als Vergehen nach § 16 Abs. 1 SGG (IV/1) und (zusätzlich) als Vergehen nach § 16 Abs. 1 und Abs. 2 Z 1 SGG (IV/2) wendet sich der Angeklagte mit Nichtigkeitsbeschwerde aus dem Grunde der Z 10 des § 281 Abs. 1 StPO.Lediglich gegen die rechtliche Beurteilung (Paragraph 260, Absatz eins, Ziffer 2, StPO) der ihm in den Punkten IV/1 und 2 des Schuldspruchs zur Last liegenden Taten als Vergehen nach Paragraph 16, Absatz eins, SGG (IV/1) und (zusätzlich) als Vergehen nach Paragraph 16, Absatz eins und Absatz 2, Ziffer eins, SGG (IV/2) wendet sich der Angeklagte mit Nichtigkeitsbeschwerde aus dem Grunde der Ziffer 10, des Paragraph 281, Absatz eins, StPO.