Gründe:
Mit dem angefochtenen Urteil wurde Robert G***** des Verbrechens des Menschenhandels nach § 217 Abs 2 StGB (I.) und des Vergehens der Fälschung besonders geschützter Urkunden nach §§ 223 Abs 2, 224 StGB (II.) schuldig erkannt.Mit dem angefochtenen Urteil wurde Robert G***** des Verbrechens des Menschenhandels nach Paragraph 217, Absatz 2, StGB (römisch eins.) und des Vergehens der Fälschung besonders geschützter Urkunden nach Paragraphen 223, Absatz 2, 224, StGB (römisch zwei.) schuldig erkannt.
Soweit angefochten hat er im bewußten und gewollten Zusammenwirken mit dem unter einem rechtskräftig verurteilten Martin J***** als Mittäter am 16. Dezember 1998 in Berg
I. dadurch, daß sie mit dem von ihnen abwechselnd gelenkten PKW, in dem sie die in Frankfurt der Prostitution zuzuführenden moldawischen Staatsangehörigen Stela Jo***** und Lucia R***** mitführten, in das Bundesgebiet einreisten, nachdem die Frauen zuvor durch andere Angehörige der Tätergruppe wiederholt mit dem Umbringen bedroht, in Bratislava von zwei namentlich nicht mehr feststellbaren Mittätern in das erwähnte Fahrzeug gedrängt und in dem versperrten Wagen von dort nach Berg verbracht worden waren, und G***** und J***** die genannten Frauen wiederholt aufgefordert hatten, sie sollten sich ruhig verhalten und nicht flüchten, sie wüßten schon, was dann passieren würde, Personen mit dem Vorsatz, daß sie in einem anderen Staat als in dem, dessen Staatsangehörigkeit sie besitzen, gewerbsmäßige Unzucht treiben, mit Gewalt und durch gefährliche Drohung genötigt, sich in einen anderen Staat zu begeben, und sie mit Gewalt in einen anderen Staat befördert;römisch eins. dadurch, daß sie mit dem von ihnen abwechselnd gelenkten PKW, in dem sie die in Frankfurt der Prostitution zuzuführenden moldawischen Staatsangehörigen Stela Jo***** und Lucia R***** mitführten, in das Bundesgebiet einreisten, nachdem die Frauen zuvor durch andere Angehörige der Tätergruppe wiederholt mit dem Umbringen bedroht, in Bratislava von zwei namentlich nicht mehr feststellbaren Mittätern in das erwähnte Fahrzeug gedrängt und in dem versperrten Wagen von dort nach Berg verbracht worden waren, und G***** und J***** die genannten Frauen wiederholt aufgefordert hatten, sie sollten sich ruhig verhalten und nicht flüchten, sie wüßten schon, was dann passieren würde, Personen mit dem Vorsatz, daß sie in einem anderen Staat als in dem, dessen Staatsangehörigkeit sie besitzen, gewerbsmäßige Unzucht treiben, mit Gewalt und durch gefährliche Drohung genötigt, sich in einen anderen Staat zu begeben, und sie mit Gewalt in einen anderen Staat befördert;
II. verfälschte ausländische öffentliche Urkunden, die gemäß § 1 Abs 4 FrG inländischen öffentlichen Urkunden gleichgestellt sind, und zwar auf Eva V***** und Andrea P***** lautende slowakische Reisepässe, in denen Lichtbildauswechslungen vorgenommen worden waren, im Rechtsverkehr zum Beweis der Tatsache der Identität von Jo***** und R***** und deren Rechtes auf Einreise in das Bundesgebiet dadurch gebraucht, daß sie sie österreichischen Grenzkontrollorganen vorwiesen.römisch zwei. verfälschte ausländische öffentliche Urkunden, die gemäß Paragraph eins, Absatz 4, FrG inländischen öffentlichen Urkunden gleichgestellt sind, und zwar auf Eva V***** und Andrea P***** lautende slowakische Reisepässe, in denen Lichtbildauswechslungen vorgenommen worden waren, im Rechtsverkehr zum Beweis der Tatsache der Identität von Jo***** und R***** und deren Rechtes auf Einreise in das Bundesgebiet dadurch gebraucht, daß sie sie österreichischen Grenzkontrollorganen vorwiesen.