Gründe:
In dem gegen Dr.Karlheinz D***** beim Landesgericht für Strafsachen Wien zur AZ 22 b Vr 2514/89 anhängigen Strafverfahren wegen § 302 StGB und anderer strafbarer Handlungen ordnete der Untersuchungsrichter gemäß § 149 a Abs. 1 Z 1 und 2 Abs. 2 StPO beschlußmäßig die Überwachung nachgenannter Telephone über folgende Zeiträume an:In dem gegen Dr.Karlheinz D***** beim Landesgericht für Strafsachen Wien zur AZ 22 b römisch fünf r 2514/89 anhängigen Strafverfahren wegen Paragraph 302, StGB und anderer strafbarer Handlungen ordnete der Untersuchungsrichter gemäß Paragraph 149, a Absatz eins, Ziffer eins und 2 Absatz 2, StPO beschlußmäßig die Überwachung nachgenannter Telephone über folgende Zeiträume an:
1. am 25.Juli 1989 beginnend mit 12,00 Uhr dieses (Beschluß)Tages:
a) betreffend die Telephonnummern 02243/84818, (Wien:) 21 42 627 und (Wien:) 46 32 23 für die Dauer von vier Wochen (ON 92),
b) betreffend die Wiener Rufnummer 33 83 202 für die Dauer einer Woche (ON 93),
2. am 20.November 1989 mit sofortiger Wirkung und jeweils auf die Dauer von vier Wochen betreffend folgende Telephonnummern:
a) 02231/2888 (ON 122),
b) 02242/8668 (ON 123),
c) (Wien:) 57 28 174, 56 32 57, 22 16 61 und die Autotelephonnummern 0663/22-5-22, 12-1-82 und 23-3-37 sowie 44-4-93 (ON 124),
d) (Wien:) 214 26 27 (ON 125),
e) 02243/8418 (ON 126),
3. am 28.November 1989, mit sofortiger Wirkung auf die Dauer von vier Wochen betreffend die Telephonnummern (Wien:) 22 07 971, 22 16 61 bis 22 16 65 und 22 23 23 (ON 138).
Am 18.Dezember 1989, wurden die mit den Beschlüssen (2 c und 2 d) vom 20. November 1989 (ON 124, 125) und (3) vom 28.November 1989 (ON 138) angeordneten Telefonüberwachungen vom Untersuchungsrichter bis zum 31. Jänner 1990 verlängert (ON 169).
Die Beschlüsse vom 25.Juli 1989 wurden nach kommentarloser Vorlageverfügung des Untersuchungsrichters vom 14.September 1989 am 20. September 1989, alle anderen Beschlüsse zufolge der durch eine Beschwerde ausgelösten Vorlageverfügung des Untersuchungsrichters vom 30. Jänner 1990 am folgenden Tag gemäß § 149 a Abs. 2 durch die Ratskammer genehmigt.Die Beschlüsse vom 25.Juli 1989 wurden nach kommentarloser Vorlageverfügung des Untersuchungsrichters vom 14.September 1989 am 20. September 1989, alle anderen Beschlüsse zufolge der durch eine Beschwerde ausgelösten Vorlageverfügung des Untersuchungsrichters vom 30. Jänner 1990 am folgenden Tag gemäß Paragraph 149, a Absatz 2, durch die Ratskammer genehmigt.
Gegen einzelne Genehmigungsbeschlüsse der Ratskammer hat Dr.Karlheinz D***** Beschwerde an das Oberlandesgericht Wien erhoben, denen jedoch mit Entscheidung dieses Gerichtes vom 26.Juli 1990, AZ 25 Bs 267-269/90, nicht Folge gegeben wurde. Dabei vertrat das Oberlandesgericht Wien die Ansicht, daß sich aus § 149 b Abs. 3 StPO kein Beschwerderecht darüber, ob die Überwachung unverzüglich genehmigt worden sei, ableiten lasse, inhaltlich aber die angefochtenen Entscheidungen richtig seien (ON 221).Gegen einzelne Genehmigungsbeschlüsse der Ratskammer hat Dr.Karlheinz D***** Beschwerde an das Oberlandesgericht Wien erhoben, denen jedoch mit Entscheidung dieses Gerichtes vom 26.Juli 1990, AZ 25 Bs 267-269/90, nicht Folge gegeben wurde. Dabei vertrat das Oberlandesgericht Wien die Ansicht, daß sich aus Paragraph 149, b Absatz 3, StPO kein Beschwerderecht darüber, ob die Überwachung unverzüglich genehmigt worden sei, ableiten lasse, inhaltlich aber die angefochtenen Entscheidungen richtig seien (ON 221).