Gründe:
Mit dem angefochtenen Urteil - das auch rechtskräftige Freisprüche enthält (B) - wurden (die am Rechtsmittelverfahren nicht mehr beteiligte) Mag.Emese K***** und Klaus Friedrich Kr***** (zu A/I) des Verbrechens des schweren Betruges nach §§ 146, 147 Abs 3 StGB, (zu A/II bzw III) des Vergehens der Fälschung besonders geschützter Urkunden nach §§ 223 Abs 2, 224 StGB, Klaus Friedrich Kr***** insoweit teilweise als Beteiligter nach § 12 dritter Fall StGB, der Letztgenannte allein auch (zu A/IV) der Vergehen der fahrlässigen Krida nach § 159 Abs 1 Z 1 und 2 StGB schuldig erkannt und zu je zwei Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Zugleich sprach das Erstgericht den Widerruf einer dem Klaus Friedrich Kr***** gewährten bedingten Strafnachsicht aus (§ 494 a Abs 1 Z 4 StPO). Die Privatbeteiligten wurden mit ihren Entschädigungsansprüchen auf den Zivilrechtsweg verwiesen (§ 366 StPO).Mit dem angefochtenen Urteil - das auch rechtskräftige Freisprüche enthält (B) - wurden (die am Rechtsmittelverfahren nicht mehr beteiligte) Mag.Emese K***** und Klaus Friedrich Kr***** (zu A/I) des Verbrechens des schweren Betruges nach Paragraphen 146, 147, Absatz 3, StGB, (zu A/II bzw römisch drei) des Vergehens der Fälschung besonders geschützter Urkunden nach Paragraphen 223, Absatz 2, 224, StGB, Klaus Friedrich Kr***** insoweit teilweise als Beteiligter nach Paragraph 12, dritter Fall StGB, der Letztgenannte allein auch (zu A/IV) der Vergehen der fahrlässigen Krida nach Paragraph 159, Absatz eins, Ziffer eins und 2 StGB schuldig erkannt und zu je zwei Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Zugleich sprach das Erstgericht den Widerruf einer dem Klaus Friedrich Kr***** gewährten bedingten Strafnachsicht aus (Paragraph 494, a Absatz eins, Ziffer 4, StPO). Die Privatbeteiligten wurden mit ihren Entschädigungsansprüchen auf den Zivilrechtsweg verwiesen (Paragraph 366, StPO).
Nach dem Inhalt des Schuldspruches (A) haben in Wien
I.römisch eins.
mit dem Vorsatz, sich und andere durch das Verhalten der Getäuschten unrechtmäßig zu bereichern, nachgenannte Personen durch Täuschung über Tatsachen zu Handlungen verleitet, die die Getäuschten oder Dritte mit einem insgesamt 500.000 S übersteigenden Betrag am Vermögen schädigten, und zwar:
1. Mag.Emese K***** am 22.Mai 1989 den Dr.Peter Kri***** durch die Vorspiegelung, eine zahlungsfähige und zahlungswillige Mieterin zu sein, zum Abschluß eines Mietvertrages sowie zur Überlassung von Räumlichkeiten im Hause Wien 7., Seidengasse 32, wodurch Dr.Peter Kri***** mit zumindest 212.269,20 S am Vermögen geschädigt wurde;
2. Mag.Emese K***** und Klaus Friedrich Kr***** im bewußten und gewollten Zusammenwirken als Mittäter am 27.November 1990 die Susanne und den Hans A***** durch die Vorspiegelung, bei der D***** GmbH handle es sich um ein wirtschaftlich leistungsfähiges Unternehmen bzw diese Gesellschaft sei ein zahlungsfähiger und zahlungswilliger Mieter, zum Abschluß eines Mietvertrages sowie zur Überlassung von Räumlichkeiten im Hause Wien 19., Hofzeile 7-9, wodurch Susanne A***** mit zumindest 203.000 S am Vermögen geschädigt wurde;
3. Mag.Emese K***** und Klaus Friedrich Kr***** im bewußten und gewollten Zusammenwirken als Mittäter am 14.September 1992 Mitarbeiter der I***** Handels-AG durch die Vorspiegelung, die in Gründung befindliche D***** C***** AG sei ein wirtschaftlich leistungsfähiges Unternehmen bzw ein zahlungsfähiger und zahlungswilliger Mieter, zum Abschluß eines Mietvertrages sowie zur Überlassung von Räumlichkeiten im Hause Wien 8., Friedrich-Schmidt-Platz 3, wodurch die I***** Handels-AG mit zumindest 446.802 S am Vermögen geschädigt wurde;
4. Mag.Emese K***** am 11.Jänner 1993 Mitarbeiter der K*****-GmbH durch die Vorspiegelung, der Verein "D***** C*****" sei ein wirtschaftlich leistungsfähiger Auftraggeber bzw ein zahlungsfähiger und zahlungswilliger Mieter, zum Abschluß eines Mietvertrages und zur Überlassung von Räumlichkeiten im Hause Wien 1., Stephansplatz 10, wodurch die K*****-GmbH mit zumindest 50.761,64 S am Vermögen geschädigt wurde;
II.römisch zwei.
Mag.Emese K***** und Klaus Friedrich Kr***** falsche und verfälschte Urkunden im Rechtsverkehr zum Beweis von Rechten und Tatsachen gebraucht, und zwar:
1. Klaus Kr***** am 20.September 1989 eine Anmeldung auf Übertragung einer Fernmeldeeinrichtung, womit die Fernsprechnummer 93 44 16 von Dr.Peter Kri***** auf eine Ka*****-GmbH übertragen werden sollte und auf der die Unterschrift des bisherigen Teilnehmers Dr.Peter Kri***** nachgeahmt worden war, gegenüber dem Fernmeldegebührenamt Wien zum Nachweis der Tatsache der Zustimmung des bisherigen Fernsprechteilnehmers zur Übertragung;
2. Mag.Emese K***** am 19.November 1992 ein Überbringersparbuch, ausgestellt von der C*****Bank*****, Nr. 6044-60-61248, bei dem der Kontostand auf 950.000 S verfälscht worden war, gegenüber Mitarbeitern der I*****-GmbH zum Nachweis der Tatsache der Bonität, wobei die Verfälschung in Beziehung auf ein nicht im § 237 StGB genanntes Wertpapier begangen wurde;2. Mag.Emese K***** am 19.November 1992 ein Überbringersparbuch, ausgestellt von der C*****Bank*****, Nr. 6044-60-61248, bei dem der Kontostand auf 950.000 S verfälscht worden war, gegenüber Mitarbeitern der I*****-GmbH zum Nachweis der Tatsache der Bonität, wobei die Verfälschung in Beziehung auf ein nicht im Paragraph 237, StGB genanntes Wertpapier begangen wurde;
3. Mag.Emese K***** am 8.Feber 1993 einen Meldezettel, mit dem Klaus Friedrich Kr***** an der Adresse Wien 1., Passauerplatz 6/28, angemeldet werden sollte und auf dem die Unterschrift des Unterkunftgebers Gerd B***** nachgemacht worden war, zum Nachweis der Tatsache der Zustimmung des Unterkunftgebers zur Anmeldung;
III.römisch drei.
Klaus Friedrich Kr***** am 19.November 1992 in Wien zur Ausführung der von Mag.Emese K***** unter Punkt II/2 beschriebenen strafbaren Handlung beigetragen, indem er das Überbringersparbuch besorgte und Mag.Emese K***** übergab;
IV.römisch vier.
Klaus Friedrich Kr***** als de facto-Geschäftsführer der D***** GmbH, welche Schuldnerin mehrerer Gläubiger war,
1. in der Zeit von Oktober 1990 bis Ende 1990 fahrlässig die Zahlungsunfähigkeit der Gesellschaft herbeigeführt, indem er verlustreich wirtschaftete und unverhältnismäßig Lieferantenkredit in Anspruch nahm;
2. in der Zeit von März 1991 bis Anfang 1992 in Kenntnis der Zahlungsunfähigkeit der Gesellschaft fahrlässig die Befriedigung der Gesellschaftsgläubiger geschmälert, indem er neue Schulden einging und den eingetragenen Geschäftsführer Klaus Dieter S***** nicht vom Niedergang der Gesellschaft in Kenntnis setzte.
Während Mag.Emese K***** das Urteil unangefochten ließ, bekämpft es der Angeklagte Klaus Friedrich Kr***** mit Nichtigkeitsbeschwerde aus den Gründen der Z 4 und 5 des § 281 Abs 1 StPO sowie mit Berufung gegen den Ausspruch über die Strafe. Den Widerrufsbeschluß ficht er mit Beschwerde an. Die Privatbeteiligte K*****-GmbH hat gegen ihre Verweisung auf den Zivilrechtsweg Berufung ergriffen.Während Mag.Emese K***** das Urteil unangefochten ließ, bekämpft es der Angeklagte Klaus Friedrich Kr***** mit Nichtigkeitsbeschwerde aus den Gründen der Ziffer 4 und 5 des Paragraph 281, Absatz eins, StPO sowie mit Berufung gegen den Ausspruch über die Strafe. Den Widerrufsbeschluß ficht er mit Beschwerde an. Die Privatbeteiligte K*****-GmbH hat gegen ihre Verweisung auf den Zivilrechtsweg Berufung ergriffen.