Gründe:
Mit Urteil des Geschworenengerichtes beim Landesgericht für Strafsachen Wien vom 28. April 1999, GZ 20 h Vr 7.493/96-738, wurden der Angeklagte Akaki J***** des Verbrechens des Mordes nach § 75 StGB (A I a) und des Vergehens nach § 36 Abs 1 Z 1 und 2 WaffG 1986 (B 1), der Angeklagte Georgi O***** des Verbrechens des Mordes als Beteiligter nach §§ 12 dritter Fall, 75 StGB (A I b) und des Vergehens nach § 36 Abs 1 Z 4 WaffG 1986 (B 2), der Angeklagte Schukri B***** des Verbrechens des Mordes als Beteiligter nach §§ 12 dritter Fall, 75 StGB (A II) und sämtliche Angeklagte überdies des Verbrechens der kriminellen Organisation nach § 278a Abs 1 StGB (C) schuldig erkannt.Mit Urteil des Geschworenengerichtes beim Landesgericht für Strafsachen Wien vom 28. April 1999, GZ 20 h römisch fünf r 7.493/96-738, wurden der Angeklagte Akaki J***** des Verbrechens des Mordes nach Paragraph 75, StGB (A römisch eins a) und des Vergehens nach Paragraph 36, Absatz eins, Ziffer eins und 2 WaffG 1986 (B 1), der Angeklagte Georgi O***** des Verbrechens des Mordes als Beteiligter nach Paragraphen 12, dritter Fall, 75 StGB (A römisch eins b) und des Vergehens nach Paragraph 36, Absatz eins, Ziffer 4, WaffG 1986 (B 2), der Angeklagte Schukri B***** des Verbrechens des Mordes als Beteiligter nach Paragraphen 12, dritter Fall, 75 StGB (A römisch zwei) und sämtliche Angeklagte überdies des Verbrechens der kriminellen Organisation nach Paragraph 278 a, Absatz eins, StGB (C) schuldig erkannt.
Mit Urteil vom 20. Juni 2000 hob der Oberste Gerichtshof zur GZ 14 Os 116/99-14 (ON 787) in teilweiser Stattgebung der erhobenen Nichtigkeitsbeschwerden und aus ihrem Anlass den Wahrspruch der Geschworenen zu den Hauptfragen III, VI und VIII und das darauf beruhende Urteil im Schuldspruch C, demzufolge auch in den Strafaussprüchen auf und verwies die Sache an das Geschworenengericht beim Landesgericht für Strafsachen Wien zur nochmaligen Verhandlung und Entscheidung im Umfang der Aufhebung zurück.Mit Urteil vom 20. Juni 2000 hob der Oberste Gerichtshof zur GZ 14 Os 116/99-14 (ON 787) in teilweiser Stattgebung der erhobenen Nichtigkeitsbeschwerden und aus ihrem Anlass den Wahrspruch der Geschworenen zu den Hauptfragen römisch drei, römisch sechs und römisch acht und das darauf beruhende Urteil im Schuldspruch C, demzufolge auch in den Strafaussprüchen auf und verwies die Sache an das Geschworenengericht beim Landesgericht für Strafsachen Wien zur nochmaligen Verhandlung und Entscheidung im Umfang der Aufhebung zurück.
Nachdem die Staatsanwaltschaft am 29. November 2000 (ON 804, S 448/XXIV) die Anklage gegen Akaki J*****, Georgi O***** und Schukri B***** in dem von der Aufhebung betroffenen Vorwurf wegen des Verbrechens der kriminellen Organisation nach § 278a Abs 1 Z 1, 2 und 3 StGB (C) aus dem Grund des § 34 Abs 2 Z 1 StPO gemäß § 227 StPO zurückgezogen hatte, sprach das Geschworenengericht in dem angefochtenen Urteil zu dem in Rechtskraft erwachsenen Schuldspruch die Strafe aus und verhängte über die drei Angeklagten nach § 75 StGB, bei den Angeklagten Akaki J***** und Georgi O***** unter Anwendung des § 28 StGB, Freiheitsstrafen, und zwar über Akaki J***** und Georgi O***** jeweils eine lebenslange und über Schukri B***** eine 20jährige Freiheitsstrafe.Nachdem die Staatsanwaltschaft am 29. November 2000 (ON 804, S 448/XXIV) die Anklage gegen Akaki J*****, Georgi O***** und Schukri B***** in dem von der Aufhebung betroffenen Vorwurf wegen des Verbrechens der kriminellen Organisation nach Paragraph 278 a, Absatz eins, Ziffer eins, 2 und 3 StGB (C) aus dem Grund des Paragraph 34, Absatz 2, Ziffer eins, StPO gemäß Paragraph 227, StPO zurückgezogen hatte, sprach das Geschworenengericht in dem angefochtenen Urteil zu dem in Rechtskraft erwachsenen Schuldspruch die Strafe aus und verhängte über die drei Angeklagten nach Paragraph 75, StGB, bei den Angeklagten Akaki J***** und Georgi O***** unter Anwendung des Paragraph 28, StGB, Freiheitsstrafen, und zwar über Akaki J***** und Georgi O***** jeweils eine lebenslange und über Schukri B***** eine 20jährige Freiheitsstrafe.
Nach dem in Rechtskraft erwachsenen Teil des Schuldspruches haben
Akaki J*****
(AIa) am 11. Juli 1996 den David S***** dadurch vorsätzlich getötet, dass er mit einer Selbstladepistole der Marke Astra, Modell Falcon, Kal 7,65 mm (mit veränderter Waffennummer 36481) mit aufgeschraubtem Schalldämpfer aus kurzer Distanz Schüsse gegen David S***** abfeuerte, wodurch dieser eine Steckschussverletzung im Rumpfbereich und eine Durchschussverletzung des Schädels erlitt, wobei letztere zum sofortigen Todeseintritt führte, und
(B1) in einem nicht näher festzustellenden Zeitraum zwischen 7. Juli 1996 und 11. Juli 1996, wenn auch nur fahrlässig, eine Selbstladepistole der Marke Astra, Modell Falcon, Kal 7,65 mm (mit veränderter Waffennummer 36481), sohin eine Faustfeuerwaffe, und eine verbotene Waffe, nämlich einen aufgesetzten Schalldämpfer (§ 11 Z 5 WaffenG 1986), unbefugt besessen und geführt sowie(B1) in einem nicht näher festzustellenden Zeitraum zwischen 7. Juli 1996 und 11. Juli 1996, wenn auch nur fahrlässig, eine Selbstladepistole der Marke Astra, Modell Falcon, Kal 7,65 mm (mit veränderter Waffennummer 36481), sohin eine Faustfeuerwaffe, und eine verbotene Waffe, nämlich einen aufgesetzten Schalldämpfer (Paragraph 11, Ziffer 5, WaffenG 1986), unbefugt besessen und geführt sowie
Schukri B*****
(AII) in der Zeit vom 4. Juli 1996 bis 11. Juli 1996 zu der unter Punkt A I a erwähnten Tat des Akaki J***** dadurch beigetragen, dass er diesen sowie den Beitragstäter Georgi O***** vom 7. Juli 1996 bis 10. Juli 1996 im Hotel A***** wiederholt kontaktierte und ihnen die in Wien *****, befindliche Wohnung, in welcher sie unmittelbar vor der Tat und danach Unterschlupf nahmen, organisierte, zur Tatzeit in unmittelbarer Nähe des Tatortes zugegen war und vor der Tat in Form von Aktiv- und Passivtelefonaten und durch Zurverfügungstellung der Wohnung und von Telefonanschlüssen die Tatausführung förderte.(AII) in der Zeit vom 4. Juli 1996 bis 11. Juli 1996 zu der unter Punkt A römisch eins a erwähnten Tat des Akaki J***** dadurch beigetragen, dass er diesen sowie den Beitragstäter Georgi O***** vom 7. Juli 1996 bis 10. Juli 1996 im Hotel A***** wiederholt kontaktierte und ihnen die in Wien *****, befindliche Wohnung, in welcher sie unmittelbar vor der Tat und danach Unterschlupf nahmen, organisierte, zur Tatzeit in unmittelbarer Nähe des Tatortes zugegen war und vor der Tat in Form von Aktiv- und Passivtelefonaten und durch Zurverfügungstellung der Wohnung und von Telefonanschlüssen die Tatausführung förderte.
Bei der Strafbemessung wertete das Geschworenengericht mildernd beim Angeklagten J***** "die Unbescholtenheit im Bundesgebiet der Republik Österreich (für einen ordentlichen, rechtsschaffenden und arbeitssamen Lebenswandel finden sich insbesondere unter Berücksichtigung der internationalen Haftbefehle wegen schwerwiegender Verbrechen gegen J***** keine Anhaltspunkte)" sowie "eine geringfügig noch zwei Monate und eine Woche nach dem Tod seines Vaters hierüber verbliebene Erregung", beim Angeklagten B***** die "etwas untergeordnete Tatbeteiligung, indem er nicht von der Schusswaffe Gebrauch machte und keine solche bereithielt"; als erschwerend berücksichtigte es beim Angeklagten J***** "das Zusammentreffen eines Verbrechens mit einem Vergehen sowie die heimtückisch, grausame Tatbegehung (§ 33 Z 6 StGB) durch Abgabe eines Schusses gegen den rechten Beckenbereich des David S*****, um ihn zu Boden stürzend wehrlos zu machen und ihm unter Ausnützung seiner Wehr- und Hilflosigkeit (§ 33 Z 7 StGB) den todbringenden 'Fangschuss' gegen den Kopf zu versetzen", beim Angeklagten B***** die einschlägige Vorstrafe und die Tatbegehung innerhalb offener Probezeit hiezu.Bei der Strafbemessung wertete das Geschworenengericht mildernd beim Angeklagten J***** "die Unbescholtenheit im Bundesgebiet der Republik Österreich (für einen ordentlichen, rechtsschaffenden und arbeitssamen Lebenswandel finden sich insbesondere unter Berücksichtigung der internationalen Haftbefehle wegen schwerwiegender Verbrechen gegen J***** keine Anhaltspunkte)" sowie "eine geringfügig noch zwei Monate und eine Woche nach dem Tod seines Vaters hierüber verbliebene Erregung", beim Angeklagten B***** die "etwas untergeordnete Tatbeteiligung, indem er nicht von der Schusswaffe Gebrauch machte und keine solche bereithielt"; als erschwerend berücksichtigte es beim Angeklagten J***** "das Zusammentreffen eines Verbrechens mit einem Vergehen sowie die heimtückisch, grausame Tatbegehung (Paragraph 33, Ziffer 6, StGB) durch Abgabe eines Schusses gegen den rechten Beckenbereich des David S*****, um ihn zu Boden stürzend wehrlos zu machen und ihm unter Ausnützung seiner Wehr- und Hilflosigkeit (Paragraph 33, Ziffer 7, StGB) den todbringenden 'Fangschuss' gegen den Kopf zu versetzen", beim Angeklagten B***** die einschlägige Vorstrafe und die Tatbegehung innerhalb offener Probezeit hiezu.
Den Strafausspruch bekämpfen die Angeklagten J***** und B***** jeweils mit Nichtigkeitsbeschwerden, die der Angeklagte J***** auf die Z 13 und der Angeklagte B***** auf die (nominell) Z 5 und Z 13 des § 345 Abs 1 StPO stützen.Den Strafausspruch bekämpfen die Angeklagten J***** und B***** jeweils mit Nichtigkeitsbeschwerden, die der Angeklagte J***** auf die Ziffer 13 und der Angeklagte B***** auf die (nominell) Ziffer 5 und Ziffer 13, des Paragraph 345, Absatz eins, StPO stützen.
Beiden Nichtigkeitsbeschwerden kommt keine Berechtigung zu.
Zur Nichtigkeitsbeschwerde des Angeklagten Akaki J*****: