Gründe:
Mit dem angefochtenen Urteil (das auch einen rechtskräftigen Freispruch vom Vorwurf der Abgabenhinterziehung in den Jahren 1983, 1986 und 1987 enthält) wurde Karl R***** der Finanzvergehen der Abgabenhinterziehung nach § 33 Abs 1 und § 33 Abs 2 lit a FinStrG schuldig erkannt.Mit dem angefochtenen Urteil (das auch einen rechtskräftigen Freispruch vom Vorwurf der Abgabenhinterziehung in den Jahren 1983, 1986 und 1987 enthält) wurde Karl R***** der Finanzvergehen der Abgabenhinterziehung nach Paragraph 33, Absatz eins und Paragraph 33, Absatz 2, Litera a, FinStrG schuldig erkannt.
Darnach hat er in Brunn am Gebirge und anderen Orten
I. unter Verletzung einer abgabenrechtlichen Offenlegungs- und Wahrheitspflicht, nämlich unter Abgabe unrichtiger Umsatz-, Einkommens- und Gewerbesteuererklärungen für die Jahre 1981 und 1982 bzw durch die Erklärung, keine Einkünfte zu erzielen, und die Nichterstattung von Abgabenerklärungen für die Jahre 1984 und 1985 Abgabenverkürzungen von insgesamt 1,862.060 S bewirkt, und zwar:römisch eins. unter Verletzung einer abgabenrechtlichen Offenlegungs- und Wahrheitspflicht, nämlich unter Abgabe unrichtiger Umsatz-, Einkommens- und Gewerbesteuererklärungen für die Jahre 1981 und 1982 bzw durch die Erklärung, keine Einkünfte zu erzielen, und die Nichterstattung von Abgabenerklärungen für die Jahre 1984 und 1985 Abgabenverkürzungen von insgesamt 1,862.060 S bewirkt, und zwar:
1. für das Jahr 1981 im April 1983: Umsatzsteuer 63.671 S, Einkommensteuer 178.812 S, Gewerbesteuer 53.664 S;
2. für das Jahr 1982 am 6.Mai 1985: Umsatzsteuer 137.929 S, Einkommensteuer 665.950 S, Gewerbesteuer 200.184 S;
3. für das Jahr 1984 am 31.März 1986: Einkommensteuer 201.103 S, Gewerbesteuer 80.573 S;
4. für das Jahr 1985 am 31.März 1987: Einkommensteuer 200.470 S, Gewerbesteuer 79.677 S;
II. unter Verletzung der Verpflichtung zur Abgabe von dem § 21 des Umsatzsteuergesetzes 1972 entsprechenden Voranmeldungen, nämlich durch Nichtabgabe von Umsatzsteuervoranmeldungen, eine Verkürzung der selbst zu berechnenden Abgabe der Vorauszahlung an Umsatzsteuer für 1984 und 1985 um insgesamt 409.870 S bewirkt und dies nicht nur für möglich, sondern für gewiß gehalten, und zwar:römisch zwei. unter Verletzung der Verpflichtung zur Abgabe von dem Paragraph 21, des Umsatzsteuergesetzes 1972 entsprechenden Voranmeldungen, nämlich durch Nichtabgabe von Umsatzsteuervoranmeldungen, eine Verkürzung der selbst zu berechnenden Abgabe der Vorauszahlung an Umsatzsteuer für 1984 und 1985 um insgesamt 409.870 S bewirkt und dies nicht nur für möglich, sondern für gewiß gehalten, und zwar:
1. in der Zeit vom 11.März 1984 bis zum 11.Februar 1985 um 189.584 S;
2. in der Zeit vom 11.März 1985 bis 11.Februar 1986 um 220.286 S.
Der strafbestimmende Wertbetrag beläuft sich auf insgesamt 2,271.930 S (im Urteil unrichtig: 2,251.930 S).
Zur Verantwortung des Angeklagten, seine Steuerschuld wäre durch die von ihm an seine Subvertreter ausgezahlten Subprovisionen in beträchtlichem Ausmaß gemindert worden, stellte das Erstgericht fest, R***** habe zwar "für geringfügige Hilfsdienste" Personen beschäftigt, diesen jedoch die von den Unternehmen vereinnahmten Provisionen nicht weitergegeben (US 6). Die in den Belegen der Firma S***** ausgewiesenen Provisionszahlungen an seine Hilfskräfte Wolfgang F***** (342.673,20 S und 136.432 S), Wilhelm M***** (861.983,92 S), Gerald S***** (794.084,20 S) und Harald R***** (407.635,60 S) seien ihm zugeflossen; er habe den Genannten (zusammen) nur 86.650 S ausbezahlt (US 6, 9 und 10).