Entscheidung 14 Os 70/10s
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Dokumenttyp
Entscheidungstext
Entscheidungsdatum
15.06.2010
Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat am 15. Juni 2010 durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofs Dr. Philipp als Vorsitzenden, den Hofrat des Obersten Gerichtshofs Dr. Lässig, die Hofrätin des Obersten Gerichtshofs Mag. Hetlinger sowie die Hofräte des Obersten Gerichtshofs Dr. Nordmeyer und Mag. Hautz in Gegenwart der Richteramtsanwärterin Mag. Wöss als Schriftführerin in der Strafsache gegen Heinrich K***** wegen des Vergehens der Urkundenunterdrückung nach § 229 Abs 1 StGB, AZ 5 U 21/09y des Bezirksgerichts Ybbs, über die Beschwerde des Heinrich K***** und der Annemarie K***** gegen den Beschluss des Oberlandesgerichts Wien vom 8. April 2010, AZ 18 Bs 73/10g (ON 11), nach Einsichtnahme der Generalprokuratur in die Akten in nichtöffentlicher Sitzung denDer Oberste Gerichtshof hat am 15. Juni 2010 durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofs Dr. Philipp als Vorsitzenden, den Hofrat des Obersten Gerichtshofs Dr. Lässig, die Hofrätin des Obersten Gerichtshofs Mag. Hetlinger sowie die Hofräte des Obersten Gerichtshofs Dr. Nordmeyer und Mag. Hautz in Gegenwart der Richteramtsanwärterin Mag. Wöss als Schriftführerin in der Strafsache gegen Heinrich K***** wegen des Vergehens der Urkundenunterdrückung nach Paragraph 229, Absatz eins, StGB, AZ 5 U 21/09y des Bezirksgerichts Ybbs, über die Beschwerde des Heinrich K***** und der Annemarie K***** gegen den Beschluss des Oberlandesgerichts Wien vom 8. April 2010, AZ 18 Bs 73/10g (ON 11), nach Einsichtnahme der Generalprokuratur in die Akten in nichtöffentlicher Sitzung den
Beschluss
gefasst:
Spruch
Die Beschwerde wird zurückgewiesen.
Gründe:
Rechtliche Beurteilung
Mit dem angefochtenen Beschluss wies das Oberlandesgericht Wien die Beschwerde des Heinrich K***** gegen den Beschluss des Landesgerichts St. Pölten als Beschwerdegericht vom 11. Februar 2010, GZ 9 Bl 158/09y-7, unter Hinweis auf § 89 Abs 6 StPO zurück.Mit dem angefochtenen Beschluss wies das Oberlandesgericht Wien die Beschwerde des Heinrich K***** gegen den Beschluss des Landesgerichts St. Pölten als Beschwerdegericht vom 11. Februar 2010, GZ 9 Bl 158/09y-7, unter Hinweis auf Paragraph 89, Absatz 6, StPO zurück.
Die dagegen - im Rahmen eines auch eine nicht in die Entscheidungskompetenz des Obersten Gerichtshofs fallende „Anzeige wegen Missbrauchs der Amtsgewalt gegen den Richtersenat vom 8. April 2010“ enthaltenden Schriftsatzes - erhobene, als Berufung bezeichnete Beschwerde von Heinrich und Annemarie K***** war ebenfalls als unzulässig zurückzuweisen, weil gegen derartige Entscheidungen des Oberlandesgerichts ein Rechtszug nicht zusteht.
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2010:0140OS00070.10S.0615.000
Zuletzt aktualisiert am
28.07.2010
Dokumentnummer
JJT_20100615_OGH0002_0140OS00070_10S0000_000