Gründe:
Mit dem angefochtenen Urteil wurden (1.) Hermann Franz K***** und
(2.) Peter R***** der Verbrechen der versuchten Brandstiftung nach §§ 15, 169 Abs. 1 StGB, Hermann K***** als Bestimmungs- und Beitragstäter nach § 12 StGB (richtig: als Bestimmungstäter nach § 12 zweiter Fall StGB; vgl. Leukauf-Steininger2 § 12 RN 47) und des schweren Betruges nach §§ 146, 147 Abs. 3 StGB, Peter R***** als Beitragstäter nach § 12 (dritter Fall) StGB schuldig erkannt.(2.) Peter R***** der Verbrechen der versuchten Brandstiftung nach Paragraphen 15, 169, Absatz eins, StGB, Hermann K***** als Bestimmungs- und Beitragstäter nach Paragraph 12, StGB (richtig: als Bestimmungstäter nach Paragraph 12, zweiter Fall StGB; vergleiche Leukauf-Steininger2 Paragraph 12, RN 47) und des schweren Betruges nach Paragraphen 146, 147, Absatz 3, StGB, Peter R***** als Beitragstäter nach Paragraph 12, (dritter Fall) StGB schuldig erkannt.
Darnach haben in Dornbirn
1. Hermann Franz K*****
a) in der Zeit vor dem 6. Februar 1989 den Peter R***** mit der Zusage einer Belohnung von 50.000 S zur Begehung der unten zu Punkt 2/a bezeichneten Tat bestimmt sowie durch Aushändigung der Lokalschlüssel zu deren Ausführung beigetragen;
b) am 6. Februar 1989 mit dem Vorsatz, durch das Verhalten der Getäuschten sich oder einen Dritten unrechtmäßig zu bereichern, Angestellte der Schadensabteilung der ***** Versicherungs-AG durch Täuschung über Tatsachen, nämlich dadurch, daß er in Kenntnis der zu den Punkten 1/a und 2/a bezeichneten Tat für die "F***** GesmbH" eine die Leistungsfreiheit des Versicherers begründenden Umstand verschweigende, unbekannte Dritte als Täter bezeichnende Schadensmeldung erstattete, zur Auszahlung des Betrages von 965.000 S an die "F***** GesmbH", sohin zu einer Handlung verleitet, welche die ***** Versicherungs-AG in einem 500.000 S übersteigenden Betrag am Vermögen schädigte;
2. Peter R***** am 6. Februar 1989
a) dadurch, daß er verschiedene Einrichtungsgegenstände im Cafe "H*****" in der Haselstauderstraße Nr. 35 mit Benzin übergoß und diese sodann anzündete, wobei das ausgebrochene Feuer wegen Sauerstoffmangels infolge geschlossener Fenster alsbald wieder erloschen ist, an einer fremden Sache ohne Einwilligung der Eigentümer eine Feuersbrunst zu verursachen versucht, wobei der Schaden der Hauseigentümer Miltrud A***** und Ingrid M*****
247.904 S, jener der "F***** GesmbH" als Lokalpächterin 965.000 S und jener der Gabriela G***** als Automatenverpächterin ca. 18.000 S betragen hat;
b) durch Verübung der unter Punkt 2/a bezeichneten Tat zur Ausführung der unter Punkt 1/b beschriebenen Betrugstat des Hermann Franz K***** beigetragen.
Den Schuldspruch bekämpfen die Angeklagten mit einer (gemeinsam ausgeführten) Nichtigkeitsbeschwerde, die von beiden Angeklagten auf die Gründe nach Z 4, 5 und 9 lit. a des § 281 Abs. 1 StPO gestützt wird.Den Schuldspruch bekämpfen die Angeklagten mit einer (gemeinsam ausgeführten) Nichtigkeitsbeschwerde, die von beiden Angeklagten auf die Gründe nach Ziffer 4, 5 und 9 Litera a, des Paragraph 281, Absatz eins, StPO gestützt wird.