Gründe:
Mit dem auf dem (einstimmigen) Wahrspruch der Geschwornen beruhenden angefochtenen Urteil wurde (u.a.) Manfred B*** der Verbrechen des schweren Raubes nach §§ 142 Abs. 1, 143 erster (zu ergänzen: und zweiter) Fall StGB (Punkt I/1 und 3 des Urteilssatzes) und des schweren Diebstahls durch Einbruch nach §§ 127 Abs. 1 und Abs. 2 Z 1, 128 Abs. 1 Z 4, 129 Z 2 StGB (Punkt II/1) sowie des Vergehens nach § 7 Abs. 1 MilStG (Punkt IV) schuldig erkannt. Die beiden Verbrechen liegen ihm zur Last, weil erMit dem auf dem (einstimmigen) Wahrspruch der Geschwornen beruhenden angefochtenen Urteil wurde (u.a.) Manfred B*** der Verbrechen des schweren Raubes nach Paragraphen 142, Absatz eins, 143, erster (zu ergänzen: und zweiter) Fall StGB (Punkt I/1 und 3 des Urteilssatzes) und des schweren Diebstahls durch Einbruch nach Paragraphen 127, Absatz eins und Absatz 2, Ziffer eins, 128, Absatz eins, Ziffer 4, 129, Ziffer 2, StGB (Punkt II/1) sowie des Vergehens nach Paragraph 7, Absatz eins, MilStG (Punkt römisch vier) schuldig erkannt. Die beiden Verbrechen liegen ihm zur Last, weil er
(zu I) in Gesellschaft von Beteiligten unter Verwendung einer Waffe nachgenannten Personen mit Gewalt und durch Drohung mit gegenwärtiger Gefahr für Leib und Leben (§ 89 StGB) fremde bewegliche Sachen mit dem Vorsatz weggenommen hat, sich durch deren Zueignung unrechtmäßig zu bereichern, und zwar:(zu römisch eins) in Gesellschaft von Beteiligten unter Verwendung einer Waffe nachgenannten Personen mit Gewalt und durch Drohung mit gegenwärtiger Gefahr für Leib und Leben (Paragraph 89, StGB) fremde bewegliche Sachen mit dem Vorsatz weggenommen hat, sich durch deren Zueignung unrechtmäßig zu bereichern, und zwar:
1. am 3.April 1986 in Graz in Gesellschaft des Mitangeklagten Hannes S*** und des abgesondert Verfolgten Robert P*** der (Besitzerin des Juwelierladens "P***") Elfriede K*** dadurch, daß Robert P*** einen geladenen Gasrevolver gegen das Lehrmädchen Renate K*** in Anschlag brachte und sie zu Boden stieß, während Manfred B*** mit einer ungeladenen Gaspistole die Verkäuferin Inge B*** dazu zwang, sich auf den Boden zu legen, P*** sodann Ingrid B*** an den Händen fesselte, sie ferner knebelte und Hannes S*** mit einer geladenen Gaspistole das Verhalten des Lehrmädchens und der Verkäuferin kontrollierte, während Manfred B*** und Robert P*** die Geschäftskasse, das Verkaufspult und den Tresor ausräumten, insbesondere Gold-, Silber- und Dubleeschmuck im Gesamtwert von rund 932.000 S (Punkt I/1 des Urteilssatzes) und
2. am 29.April 1986 in Vasoldsberg, Bezirk Graz-Umgebung, in Gesellschaft der Mitangeklagten Heinz P*** und Andrea W*** dem Engelbert G*** dadurch, daß ihn Andrea W*** unter einem Vorwand in sein Haus lockte, Manfred B*** und Heinz P*** sodann mit gezogenen Gas-Faustfeuerwaffen in das Haus eindrangen, dort Engelbert G*** zu Boden drückten, festhielten und sodann fesselten und knebelten, Bargeld und Silbermünzen im Gesamtwert von ca. 550.000 S (Punkt I/3 des Urteilssatzes);
sowie
(zu II/1) in der Nacht zum 2.April 1986 in Graz in Gesellschaft des abgesondert Verfolgten Robert P*** als Beteiligten der (Trafikantin) Ilse S*** fremde bewegliche Sachen, und zwar Bargeld und Zigaretten im Gesamtwert von 6.620 S, durch Aufbrechen eines Behältnisses, nämlich eines Zigarettenautomaten, mit Bereicherungsvorsatz weggenommen hat.
Der Sache nach nur die zuvor bezeichneten Schuldsprüche bekämpft der Angeklagte mit einer (allein) auf die Z 8 des § 345 Abs. 1 StPO gestützten Nichtigkeitsbeschwerde.Der Sache nach nur die zuvor bezeichneten Schuldsprüche bekämpft der Angeklagte mit einer (allein) auf die Ziffer 8, des Paragraph 345, Absatz eins, StPO gestützten Nichtigkeitsbeschwerde.
Die Beschwerde stützt den Vorwurf einer Unrichtigkeit der Rechtsbelehrung darauf, daß die unter der Überschrift "Zur Idealkonkurrenz" enthaltene Passage, es sei "Idealkonkurrenz zwischen Raub und einem Diebstahl selbstverständlich möglich", jeder Lehre und Judikatur widerspreche.
Die bezüglichen Ausführungen der Rechtsbelehrung (vgl. deren S 10 verso) beziehen sich indes - wie sich aus der (an sich verfehlten, weil auf den konkreten Sachverhalt abstellenden) Bezugnahme auf die "gegenständliche Anklage" ergibt - einzig und allein auf den den Mitangeklagten Hannes S*** und Erwin L*** - nicht aber dem insoweit gar nicht unter Anklage gestellten Beschwerdeführer - zur Last liegenden Diebstahl von zwei Gas-Faustfeuerwaffen in der Nacht zum 3.April 1986 (zum Nachteil des Inhabers der Waffenhandlung S***, vgl. Punkt II/2 des Urteilssatzes), die bei den eingangs bezeichneten Raubtaten als Tatwaffen verwendet wurden.Die bezüglichen Ausführungen der Rechtsbelehrung vergleiche deren S 10 verso) beziehen sich indes - wie sich aus der (an sich verfehlten, weil auf den konkreten Sachverhalt abstellenden) Bezugnahme auf die "gegenständliche Anklage" ergibt - einzig und allein auf den den Mitangeklagten Hannes S*** und Erwin L*** - nicht aber dem insoweit gar nicht unter Anklage gestellten Beschwerdeführer - zur Last liegenden Diebstahl von zwei Gas-Faustfeuerwaffen in der Nacht zum 3.April 1986 (zum Nachteil des Inhabers der Waffenhandlung S***, vergleiche Punkt II/2 des Urteilssatzes), die bei den eingangs bezeichneten Raubtaten als Tatwaffen verwendet wurden.