Gründe:
Mit dem angefochtenen Urteil wurde (u.a.) Samad A***** A***** des Verbrechens nach § 28 Abs 2 vierter Fall, Abs 3 erster Fall und Abs 4 Z 3 SMG schuldig erkannt (II).Mit dem angefochtenen Urteil wurde (u.a.) Samad A***** A***** des Verbrechens nach Paragraph 28, Absatz 2, vierter Fall, Absatz 3, erster Fall und Absatz 4, Ziffer 3, SMG schuldig erkannt (römisch zwei).
Demnach hat er in Wien den bestehenden Vorschriften zuwider mit Akbar A***** A***** gewerbsmäßig Suchtgift in einer großen Menge (§ 28 Absatz 6 SMG) in Verkehr gesetzt, indem sieDemnach hat er in Wien den bestehenden Vorschriften zuwider mit Akbar A***** A***** gewerbsmäßig Suchtgift in einer großen Menge (Paragraph 28, Absatz 6 SMG) in Verkehr gesetzt, indem sie
a) von März 1998 bis Juli 1998 in mehreren Angriffen insgesamt zumindest 4 kg Cannabisharz an Farnosh S***** und Behnam M***** für den Weiterverkauf übergaben, sowie
b) etwa im Sommer 1998 ca 4,5 kg Cannabisharz an Behnam M***** für den Weiterverkauf an Babak Moheb M***** übergaben, wobei sie die Tat mit Beziehung auf ein Suchtgift begingen, dessen Menge zumindest das 25-fache der Grenzmenge ausmachte.
Hingegen wurde (u.a.) Mohammad S***** vom Anklagevorwurf,
a) sich an einer auf längere Zeit angelegten unternehmensähnlichen Verbindung einer größeren Zahl von Personen als Mitglied beteiligt zu haben, die, wenn auch nicht ausschließlich, auf die wiederkehrende und geplante Begehung schwerwiegender strafbarer Handlungen im Bereich des unerlaubten Verkehrs mit Suchtmitteln ausgerichtet war und die dadurch eine Bereicherung in großem Umfang angestrebt habe, andere einzuschüchtern, und sich auf besondere Weise gegen Strafverfolgungsmaßnahmen abzuschirmen gesucht habe und wissentlich Bestandteile des Vermögens dieser kriminellen Organisation in deren Auftrag oder Interesse an sich gebracht, verwahrt, verwertet oder einem Dritten übertragen habe, wobei die Taten in Bezug auf einen 500.000 S (nun: 40.000 EUR) übersteigenden Wert begangen worden seien, sowie
b) als Mitglied der zu a) genannten Verbindung einer größeren Zahl von Menschen zur Begehung strafbarer Handlungen den bestehenden Vorschriften zuwider gewerbsmäßig Suchtgift in großer Menge erworben, besessen, ausgeführt, eingeführt und in Verkehr gesetzt zu haben, wobei die Menge zumindest bei Cannabisharz und Kokain das 25-fache der Grenzmenge ausgemacht habe, indem er
a) Ali G***** zu Jahresbeginn 1999 beim Schmuggel von 10 bis 15 kg Cannabisharz und ca 20 g Kokain von Holland nach Österreich unterstützte, indem er für ihn Kurier- und Botentätigkeiten durchführte,
b) etwa im Februar/März 1999 Ali G***** beim Schmuggel von 10 bis 15 kg Cannabisharz und ca 200 g Kokain von Holland über Deutschland nach Österreich unterstützte, indem er für ihn Kurier- und Botentätigkeiten durchführte und selbst eine Schmuggelfahrt nach Österreich vornahm,
c) von Mai bis Juli 1999 den Schmuggel von 10 bis 15 kg Cannabisharz und ca 300 g Kokain von Holland über Deutschland nach Österreich durch Kurier- und Botentätigkeiten für G***** unterstützte,
d) vom 21. August 1999 bis Mitte Oktober 1999 in mehreren Fahrten insgesamt ca 81 kg Cannabisharz sowie ca 300 g Kokain jeweils bei Hassan K***** ankaufte, von Holland aus- und nach Österreich einführte, wo er das angeführte Suchtgift an Kazim G***** in Salzburg bzw an Behnam M***** und Ali-Reza C***** in Wien verkaufte,
e) um den 10. März 2000 Ali G***** beim Schmuggel von ca 3 kg Cannabisharz und ca 200 g Kokain von Holland über Deutschland nach Österreich durch Kurier- und Botentätigkeiten unterstützte,
f) um den 7. April 2000 den Schmuggel von ca 3 kg Cannabisharz und ca 150 g Kokain von Holland über Deutschland nach Österreich durch Kurier- und Botentätigkeiten für G***** unterstützte,
g) von November/Dezember 1999 bis Mai/Juni 2000 bei mehreren Schmuggelfahrten von jeweils großen Mengen Opium, Amphetamin und Cannabisharz - im Kilobereich - von Holland über Deutschland nach Österreich für G***** Boten- und Kuriertätigkeiten durchführte,
h) seit 1996 etwa 100 g Opium pro Monat, insgesamt somit ca 6 kg Opium, von verschiedenen Personen aus Hamburg zum Preis von 500 bis 600 DM ankaufte und diese Mengen teils selbst konsumierte, teils an verschiedene Besucher mit iranischer Herkunft weitergab, gemäß § 259 Z 3 StPO freigesprochen.h) seit 1996 etwa 100 g Opium pro Monat, insgesamt somit ca 6 kg Opium, von verschiedenen Personen aus Hamburg zum Preis von 500 bis 600 DM ankaufte und diese Mengen teils selbst konsumierte, teils an verschiedene Besucher mit iranischer Herkunft weitergab, gemäß Paragraph 259, Ziffer 3, StPO freigesprochen.
Samad A***** A***** bekämpft den Schuldspruch mit einer auf die Gründe des § 281 Abs 1 Z 3 und 5 StPO gestützten Nichtigkeitsbeschwerde, während die Staatsanwaltschaft gegen den Freispruch des Angeklagten Mohammad S***** den Nichtigkeitsgrund nach § 281 Abs 1 Z 5 StPO ins Treffen führt.Samad A***** A***** bekämpft den Schuldspruch mit einer auf die Gründe des Paragraph 281, Absatz eins, Ziffer 3 und 5 StPO gestützten Nichtigkeitsbeschwerde, während die Staatsanwaltschaft gegen den Freispruch des Angeklagten Mohammad S***** den Nichtigkeitsgrund nach Paragraph 281, Absatz eins, Ziffer 5, StPO ins Treffen führt.