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Entscheidung 15 Ns 31/18d×

Entscheidung 15 Ns 31/18d

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Rechtsgebiet

Strafrecht

Geschäftszahl

15Ns31/18d

Entscheidungsdatum

22.06.2018

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat am 22. Juni 2018 durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofs Hon.-Prof. Dr. Kirchbacher als Vorsitzenden sowie den Hofrat und die Hofrätin des Obersten Gerichtshofs Mag. Lendl und Dr. Michel-Kwapinski in der Medienstrafsache gegen Reinhard S***** wegen des Vergehens der üblen Nachrede nach Paragraph 111, Absatz eins und 2 StGB, AZ 7 Hv 35/18m des Landesgerichts Ried im Innkreis über den Antrag der Staatsanwaltschaft auf Delegierung nach Anhörung der Generalprokuratur gemäß Paragraph 60, Absatz eins, Satz 2 OGH-Geo. 2005 den

Beschluss

gefasst:

Spruch

Dem Antrag wird nicht Folge gegeben.

Die Akten werden dem Oberlandesgericht Linz zurückgestellt.

Gründe:

Rechtliche Beurteilung

Dass der Kosten- und Zeitaufwand des Angeklagten im Fall der Delegierung „ungleich günstiger“ wäre, stellt keinen hinreichend wichtigen Grund iSd Paragraph 39, StPO dar.

Textnummer

E122097

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2018:0150NS00031.18D.0622.000

Im RIS seit

29.07.2018

Zuletzt aktualisiert am

29.07.2018

Dokumentnummer

JJT_20180622_OGH0002_0150NS00031_18D0000_000