Entscheidung 15 Os 104/20p
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Dokumenttyp
Entscheidungstext
Entscheidungsdatum
06.11.2020
Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat am 6. November 2020 durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofs Hon.-Prof. Dr. Kirchbacher als Vorsitzenden sowie den Hofrat des Obersten Gerichtshofs Mag. Lendl und die Hofrätinnen des Obersten Gerichtshofs Dr. Michel-Kwapinski, Mag. Fürnkranz und Dr. Mann in der Strafsache gegen Dr. J***** Ü***** und andere wegen des Verbrechens des Missbrauchs der Amtsgewalt nach § 302 Abs 1 StGB, AZ 21 St 12/19z der Staatsanwaltschaft Linz, über den Antrag des DI (FH) E***** M***** auf Erneuerung des Strafverfahrens nach Anhörung der Generalprokuratur nichtöffentlich (§ 62 Abs 1 zweiter Satz OGH-Geo 2019) denDer Oberste Gerichtshof hat am 6. November 2020 durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofs Hon.-Prof. Dr. Kirchbacher als Vorsitzenden sowie den Hofrat des Obersten Gerichtshofs Mag. Lendl und die Hofrätinnen des Obersten Gerichtshofs Dr. Michel-Kwapinski, Mag. Fürnkranz und Dr. Mann in der Strafsache gegen Dr. J***** Ü***** und andere wegen des Verbrechens des Missbrauchs der Amtsgewalt nach Paragraph 302, Absatz eins, StGB, AZ 21 St 12/19z der Staatsanwaltschaft Linz, über den Antrag des DI (FH) E***** M***** auf Erneuerung des Strafverfahrens nach Anhörung der Generalprokuratur nichtöffentlich (Paragraph 62, Absatz eins, zweiter Satz OGH-Geo 2019) den
Beschluss
gefasst:
Spruch
Der Antrag wird zurückgewiesen.
Text
Gründe:
Mit Beschluss des Landesgerichts Linz vom 27. August 2020 wurde der Antrag des DI (FH) E***** M***** auf Rückerstattung des Pauschalkostenbeitrags (§ 196 Abs 2 StPO) zurückgewiesen.Mit Beschluss des Landesgerichts Linz vom 27. August 2020 wurde der Antrag des DI (FH) E***** M***** auf Rückerstattung des Pauschalkostenbeitrags (Paragraph 196, Absatz 2, StPO) zurückgewiesen.
Der dagegen erhobenen Beschwerde gab das Oberlandesgericht Linz mit Beschluss vom 8. September 2020, AZ 10 Bs 230/20z, nicht Folge.
Dagegen richtet sich der (als „Beschwerde gemäß Art 13 EMRK und § 1341 ABGB“ bezeichnete) Antrag des DI (FH) M***** auf Erneuerung des Strafverfahrens (vgl RIS-Justiz RS0122228), mit dem er vorbringt, er sei „anhand des gesamten Aktes sinngemäß in allen zutreffenden Rechten der Europäischen Menschenrechtskommission verletzt“.Dagegen richtet sich der (als „Beschwerde gemäß Artikel 13, EMRK und Paragraph 1341, ABGB“ bezeichnete) Antrag des DI (FH) M***** auf Erneuerung des Strafverfahrens vergleiche RIS-Justiz RS0122228), mit dem er vorbringt, er sei „anhand des gesamten Aktes sinngemäß in allen zutreffenden Rechten der Europäischen Menschenrechtskommission verletzt“.
Rechtliche Beurteilung
Der Antrag war schon mangels Vorliegens einer gemäß § 363b Abs 2 Z 1 StPO zwingend erforderlichen Unterschrift eines Verteidigers, was einer Verbesserung nicht zugänglich ist (RIS-Justiz RS0122737 [T30]), zurückzuweisen.Der Antrag war schon mangels Vorliegens einer gemäß Paragraph 363 b, Absatz 2, Ziffer eins, StPO zwingend erforderlichen Unterschrift eines Verteidigers, was einer Verbesserung nicht zugänglich ist (RIS-Justiz RS0122737 [T30]), zurückzuweisen.
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2020:0150OS00104.20P.1106.000
Zuletzt aktualisiert am
01.12.2020
Dokumentnummer
JJT_20201106_OGH0002_0150OS00104_20P0000_000