Gründe:
[1] Mit dem angefochtenen Urteil wurde M***** W***** der Vergehen der Amtsanmaßung nach § 314 StGB (I./) sowie des Verbrechens des schweren Raubes nach §§ 142 Abs 1, 143 Abs 1 zweiter Fall StGB (II./) schuldig erkannt. [1] Mit dem angefochtenen Urteil wurde M***** W***** der Vergehen der Amtsanmaßung nach Paragraph 314, StGB (römisch eins./) sowie des Verbrechens des schweren Raubes nach Paragraphen 142, Absatz eins, 143, Absatz eins, zweiter Fall StGB (römisch zwei./) schuldig erkannt.
[2] Danach hat er am 10. Mai 2020 in W*****
I./ dadurch, dass er sich jeweils mit einem Polizeipatch auswies, sich die Ausübung eines öffentlichen Amtes angemaßt und, ohne dazu befugt zu sein, eine Handlung vorgenommen, die nur Kraft eines öffentlichen Amtes vorgenommen werden darf, und zwarrömisch eins./ dadurch, dass er sich jeweils mit einem Polizeipatch auswies, sich die Ausübung eines öffentlichen Amtes angemaßt und, ohne dazu befugt zu sein, eine Handlung vorgenommen, die nur Kraft eines öffentlichen Amtes vorgenommen werden darf, und zwar
1./ bei D***** R***** und T***** K*****, indem er vorgab, eine Verkehrskontrolle durchzuführen;
2./ bei L***** Wi*****, indem er ihn aufforderte, aus dem PKW Audi Q3 mit dem behördlichen Kennzeichen W***** auszusteigen, und an ihm eine Personendurchsuchung durchführte;
II./ nach der Tathandlung zu I./2./ dadurch, dass er ein Küchenmesser mit einer Klingenlänge von etwa 10–15 cm gegen Wi***** richtete und ihn aufforderte, ihm den Autoschlüssel für den unmittelbar danebenstehenden PKW und sein Mobiltelefon zu geben, durch Drohung mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben unter Verwendung einer Waffe fremde bewegliche Sachen, nämlich den PKW Audi Q3 und das Mobiltelefon, mit dem Vorsatz abgenötigt, sich durch deren Zueignung unrechtmäßig zu bereichern.römisch zwei./ nach der Tathandlung zu römisch eins./2./ dadurch, dass er ein Küchenmesser mit einer Klingenlänge von etwa 10–15 cm gegen Wi***** richtete und ihn aufforderte, ihm den Autoschlüssel für den unmittelbar danebenstehenden PKW und sein Mobiltelefon zu geben, durch Drohung mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben unter Verwendung einer Waffe fremde bewegliche Sachen, nämlich den PKW Audi Q3 und das Mobiltelefon, mit dem Vorsatz abgenötigt, sich durch deren Zueignung unrechtmäßig zu bereichern.