Gründe:
Mit dem angefochtenen Urteil, das auch einen rechtskräftigen Schuldspruch der Mitangeklagten Sandra U***** sowie rechtskräftige Teilfreisprüche enthält, wurde Markus H***** (zu I./) des Verbrechens der schweren Erpressung nach §§ 144 Abs 1, 145 Abs 2 Z 1 und Z 2, 15 StGB, (zu II./) der Vergehen der Nötigung nach § 105 Abs 1 StGB, (zu III./) des Verbrechens des Raubes nach §§ 15, 142 Abs 1 StGB, (zu IV./) des Vergehens der gefährlichen Drohung nach § 107 Abs 1 StGB und (zu V./) der Vergehen der Körperverletzung nach (richtig:) § 83 Abs 1 StGB sowie §§ 15, 83 Abs 1 StGB schuldig erkannt. Danach hat er (zu ergänzen:) in GrazMit dem angefochtenen Urteil, das auch einen rechtskräftigen Schuldspruch der Mitangeklagten Sandra U***** sowie rechtskräftige Teilfreisprüche enthält, wurde Markus H***** (zu römisch eins./) des Verbrechens der schweren Erpressung nach Paragraphen 144, Absatz eins, 145, Absatz 2, Ziffer eins und Ziffer 2, 15, StGB, (zu römisch zwei./) der Vergehen der Nötigung nach Paragraph 105, Absatz eins, StGB, (zu römisch drei./) des Verbrechens des Raubes nach Paragraphen 15, 142, Absatz eins, StGB, (zu römisch vier./) des Vergehens der gefährlichen Drohung nach Paragraph 107, Absatz eins, StGB und (zu römisch fünf./) der Vergehen der Körperverletzung nach (richtig:) Paragraph 83, Absatz eins, StGB sowie Paragraphen 15, 83, Absatz eins, StGB schuldig erkannt. Danach hat er (zu ergänzen:) in Graz
I./ im bewussten und gewollten Zusammenwirken mit Sandra U***** von 16. März bis 28. April 2009 nachgenannte Personen mit dem Vorsatz, sich durch deren Verhalten unrechtmäßig zu bereichern und in der Absicht, sich durch die wiederkehrende Begehung der Tat eine fortlaufende Einnahme zu verschaffen, wobei sie die Erpressung gegen Andreas Z***** eine längere Zeit hindurch fortsetzten, teils mit Gewalt, nämlich durch Versetzen eines Messerstichs in den linken Unterschenkel Z*****s, teils durch gefährliche Drohung, nämlich die Ankündigung weiterer Körperverletzungen wie jener vom 16. März 2009 für den Fall der Nichtbefolgung ihrer Forderungen, zu den nachangeführten Handlungen, die diese am Vermögen schädigten, genötigt, und zwarrömisch eins./ im bewussten und gewollten Zusammenwirken mit Sandra U***** von 16. März bis 28. April 2009 nachgenannte Personen mit dem Vorsatz, sich durch deren Verhalten unrechtmäßig zu bereichern und in der Absicht, sich durch die wiederkehrende Begehung der Tat eine fortlaufende Einnahme zu verschaffen, wobei sie die Erpressung gegen Andreas Z***** eine längere Zeit hindurch fortsetzten, teils mit Gewalt, nämlich durch Versetzen eines Messerstichs in den linken Unterschenkel Z*****s, teils durch gefährliche Drohung, nämlich die Ankündigung weiterer Körperverletzungen wie jener vom 16. März 2009 für den Fall der Nichtbefolgung ihrer Forderungen, zu den nachangeführten Handlungen, die diese am Vermögen schädigten, genötigt, und zwar
A./ Andreas Z***** am 16. März 2009 und am 23. März 2009 zur Überlassung von Somnubene- und Praxitentabletten, die er zuvor gegen Bezahlung einer Rezeptgebühr in der Apotheke bekommen hatte;
B./ Magdalena K***** am 21. April 2009 zur Übergabe eines Bargeldbetrags von 22 Euro;
C./ Andreas Z***** am 30. April 2009 zur Übergabe von Somnubene- und Praxitentabletten sowie eines Bargeldbetrags in unbekannter Höhe, wobei es aufgrund der Festnahme H*****s und U*****s durch die Kriminalpolizei beim Versuch blieb,
D./ Andreas Z***** und Magdalena K***** in der Nacht vom 8. zum 9. April 2009 zur Übergabe weiterer Somnubene- und Praxitentabletten, indem sie mit den Fäusten auf die Wohnungstür einschlugen, wobei H***** drohend äußerte: „Andi mach auf du Arschloch, sonst klescht es bei euch beiden wieder!", wobei die Tat beim Versuch blieb, weil Z***** und K***** die Tür nicht öffneten;
II./ im bewussten und gewollten Zusammenwirken mit Sandra U***** am 15. April 2009 und am 23. April 2009 Andreas Z***** durch gefährliche Drohungen, nämlich durch die Ankündigung weiterer Körperverletzungen wie jener vom 16. März 2009 für den Fall der Nichtbefolgung ihrer Forderungen, zu einer Handlung, nämlich zur Übergabe des von seinem Arzt erhaltenen Rezepts für die Somnubene- und Praxitentabletten genötigt;römisch zwei./ im bewussten und gewollten Zusammenwirken mit Sandra U***** am 15. April 2009 und am 23. April 2009 Andreas Z***** durch gefährliche Drohungen, nämlich durch die Ankündigung weiterer Körperverletzungen wie jener vom 16. März 2009 für den Fall der Nichtbefolgung ihrer Forderungen, zu einer Handlung, nämlich zur Übergabe des von seinem Arzt erhaltenen Rezepts für die Somnubene- und Praxitentabletten genötigt;
III./ am 16. März 2009 Andreas Z***** mit Gewalt fremde bewegliche Sachen mit dem Vorsatz, sich durch deren Zueignung unrechtmäßig zu bereichern, abgenötigt, und zwar sechs Streifen benzodiazepinhältiger Tabletten durch Versetzen von Faustschlägen und Schlägen mit der flachen Hand sowie Fußtritten gegen seinen Körper, wobei es in Ermangelung der gewünschten Beute beim Versuch blieb; IV./ im bewussten und gewollten Zusammenwirken mit Sandra U***** in der „Nacht vom 7. April oder 8. April 2009" Andreas Z***** und Magdalena K***** durch die Äußerung „Trauts euch nicht in die Stadt, weil sonst klatsch´ ma euch so richtig auf!" mit einer Verletzung am Körper gefährlich bedroht, um sie in Furcht und Unruhe zu versetzen; V./ nachgenannte Personen vorsätzlich am Körper verletzt, und zwar A./ am 16. März 2009 Andreas Z***** durch Versetzen eines Messerstichs in den linken Schenkel (Stichverletzung am linken Unterschenkel);römisch drei./ am 16. März 2009 Andreas Z***** mit Gewalt fremde bewegliche Sachen mit dem Vorsatz, sich durch deren Zueignung unrechtmäßig zu bereichern, abgenötigt, und zwar sechs Streifen benzodiazepinhältiger Tabletten durch Versetzen von Faustschlägen und Schlägen mit der flachen Hand sowie Fußtritten gegen seinen Körper, wobei es in Ermangelung der gewünschten Beute beim Versuch blieb; römisch vier./ im bewussten und gewollten Zusammenwirken mit Sandra U***** in der „Nacht vom 7. April oder 8. April 2009" Andreas Z***** und Magdalena K***** durch die Äußerung „Trauts euch nicht in die Stadt, weil sonst klatsch´ ma euch so richtig auf!" mit einer Verletzung am Körper gefährlich bedroht, um sie in Furcht und Unruhe zu versetzen; römisch fünf./ nachgenannte Personen vorsätzlich am Körper verletzt, und zwar A./ am 16. März 2009 Andreas Z***** durch Versetzen eines Messerstichs in den linken Schenkel (Stichverletzung am linken Unterschenkel);
B./ im Februar oder März 2009 Dominic M***** durch Versetzen von Faustschlägen, wobei es beim Versuch blieb;
C./ im Februar oder März 2009 Matthias R***** durch Versetzen von Faustschlägen und Fußtritten (Prellungen mehrerer Körperteile).