Gründe:
Mit Strafverfügungen des Bezirksgerichtes Innsbruck vom 15.April 1992, GZ 9 U 359/92-3 bis 6, wurden neben dem Inhaber der Bäckerei B***** in Volders, Hasmet A*****, auch dessen (im Betrieb mitarbeitende) Söhne Faik und Tarik A***** sowie der Lieferant der Firma B*****, Mahir C*****, jeweils des Vergehens des Diebstahls nach § 127 StGB schuldig erkannt, weil sie im Jahre 1992 gemeinsam (als Mittäter) dem Maximilian D***** aus Fulpmes fremde bewegliche Sachen, nämlich drei Brotkisten im Wert von je 140 S, mit dem Vorsatz weggenommen hatten, sich durch die Sachzueignung unrechtmäßig zu bereichern.Mit Strafverfügungen des Bezirksgerichtes Innsbruck vom 15.April 1992, GZ 9 U 359/92-3 bis 6, wurden neben dem Inhaber der Bäckerei B***** in Volders, Hasmet A*****, auch dessen (im Betrieb mitarbeitende) Söhne Faik und Tarik A***** sowie der Lieferant der Firma B*****, Mahir C*****, jeweils des Vergehens des Diebstahls nach Paragraph 127, StGB schuldig erkannt, weil sie im Jahre 1992 gemeinsam (als Mittäter) dem Maximilian D***** aus Fulpmes fremde bewegliche Sachen, nämlich drei Brotkisten im Wert von je 140 S, mit dem Vorsatz weggenommen hatten, sich durch die Sachzueignung unrechtmäßig zu bereichern.
Diesen Strafverfügungen lag eine Gendarmerieanzeige des Bäckermeisters Maximilian D***** vom 29.Jänner 1992 zugrunde, derzufolge ihm im Verlauf eines Jahres im Raume Innsbruck von Angestellten der Bäckereien M*****, P***** und B***** ca 100 Brotkörbe im Wert von rund 14.000 S gestohlen worden seien. Auf Grund der sicherheitsbehördlichen Erhebungen wurden am 12.Februar 1992 bei der Bäckerei B***** drei derartige Plastiktragkörbe vorgefunden, die nach dem äußeren Anschein dem Maximilian D***** gehörten. Während Faik A***** zu diesem Diebstahlsvorwurf nie vernommen worden war, stellten Hasmet und Tarik A***** sowie Mahir C***** bei ihrer Befragung durch die Gendarmerie ein strafbares Verhalten entschieden in Abrede und gaben übereinstimmend an, diese Kisten seien möglicherweise bei der Auslieferung ihrer Erzeugnisse an Kunden der umliegenden Ortschaften vertauscht worden; da sie jedoch im geschäftlichen Umlauf blieben, kämen sie früher oder später ebenso an den jeweiligen Eigentümer zurück wie die ihnen fehlenden Brotkisten aus der eigenen Anschaffung.
Gegen die Strafverfügung erhob nur Hasmet A***** (rechtzeitig) Einspruch (ON 9, 10), worauf er in der Hauptverhandlung vom 8.März 1993 gemäß § 259 Z 3 StPO rechtskräftig freigesprochen wurde, weil ein Schuldnachweis nicht zu erbringen war (ON 15, 16).Gegen die Strafverfügung erhob nur Hasmet A***** (rechtzeitig) Einspruch (ON 9, 10), worauf er in der Hauptverhandlung vom 8.März 1993 gemäß Paragraph 259, Ziffer 3, StPO rechtskräftig freigesprochen wurde, weil ein Schuldnachweis nicht zu erbringen war (ON 15, 16).