Gründe:
Mit dem angefochtenen, auf dem Wahrspruch der Geschworenen beruhenden Urteil wurden die Angeklagten Mario B***** und Martin W***** jeweils der Verbrechen des schweren Raubes nach §§ 142 Abs 1, 143 zweiter Fall StGB (I. 1.a und b, 2.), Mario B***** zu I. 1.b als Beteiligter nach § 12 dritter Fall StGB, und des Verbrechens des versuchten schweren Diebstahls nach §§ 15, 127, 128 Abs 2 StGB (II.) schuldig erkannt.Mit dem angefochtenen, auf dem Wahrspruch der Geschworenen beruhenden Urteil wurden die Angeklagten Mario B***** und Martin W***** jeweils der Verbrechen des schweren Raubes nach Paragraphen 142, Absatz eins, 143, zweiter Fall StGB (römisch eins. 1.a und b, 2.), Mario B***** zu römisch eins. 1.b als Beteiligter nach Paragraph 12, dritter Fall StGB, und des Verbrechens des versuchten schweren Diebstahls nach Paragraphen 15, 127, 128, Absatz 2, StGB (römisch zwei.) schuldig erkannt.
Danach haben in Klagenfurt
I.)römisch eins.)
1.) am 21. Februar 2003
a) Martin W***** die Bankangestellte Ines S***** durch Drohung mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben, indem er maskiert und eine Gaspistole drohend erhebend die in der M*****Straße gelegene Filiale der B***** AG betrat, „Überfall, hinlegen" rief, aus dem mit angestecktem Schlüssel verschlossenen Tresorschrank 148.030 Euro entnahm und sodann unter drohenden Blickwendungen mit der erhobenen Waffe aus der Bank lief, fremde bewegliche Sachen, nämlich Bargeld, mit dem Vorsatz abgenötigt und weggenommen, sich oder einen Mittäter durch dessen Zueignung unrechtmäßig zu bereichern, wobei er den Raub unter Verwendung einer Waffe verübte;
b) Mario B***** zu dem unter 1. a) beschriebenen Raub dadurch beigetragen, dass er in Kenntnis des Tatplanes Martin W***** den Hinweis auf das Geldinstitut gab, die Tatwaffe besorgte, ihn mit dem PKW zum Tatort brachte und vor der Bank im Fluchtfahrzeug mit laufendem Motor wartete, um Martin W***** so die Flucht zu ermöglichen;
2.) Mario B***** und Martin W***** am 4. November 2005 im bewussten und gewollten Zusammenwirken durch (Gewalt und) Drohung mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben, indem Mario B***** mit einem Trommelrevolver und Martin W***** mit einer Gaspistole bewaffnet und maskiert in die in der P***** Straße gelegene Filiale der K***** AG stürmten, Mario B***** „Überfall" rief, Martin W***** die Bankangestellte Carina M***** mit der Waffe bedrohte, am Nacken erfasste und mit den Worten „Wo ist die Kasse" zum Öffnen des „Cash-Boy´s" zwang und Mario B***** den Bankangestellten Roland K***** mit der Waffe bedrohte, „Geld, mehr Geld" forderte, ihn im Nackenbereich erfasste, zu Boden drückte, anschließend wieder hochriss und zum Kassenschalter zerrte, wo er ihm die Waffe an den Kopf hielt und ihn zum Öffnen einer weiteren Geldlade zwang, aus der Mario B***** und Martin W***** insgesamt 52.369 Euro entnahmen, fremde bewegliche Sachen, nämlich Bargeld, mit dem Vorsatz abgenötigt und weggenommen, sich durch dessen Zueignung unrechtmäßig zu bereichern, wobei sie den Raub unter Verwendung einer Waffe verübten; II.) Mario B***** und Martin W***** am 7. Juni 2003 im bewussten und gewollten Zusammenwirken versucht, fremde bewegliche Sachen, nämlich einen Bankomaten mit insgesamt 154.000 Euro Bargeld Verfügungsberechtigten der Ba***** AG, Filiale F***** Straße, mit dem Vorsatz wegzunehmen, sich durch dessen Zueignung unrechtmäßig zu bereichern.2.) Mario B***** und Martin W***** am 4. November 2005 im bewussten und gewollten Zusammenwirken durch (Gewalt und) Drohung mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben, indem Mario B***** mit einem Trommelrevolver und Martin W***** mit einer Gaspistole bewaffnet und maskiert in die in der P***** Straße gelegene Filiale der K***** AG stürmten, Mario B***** „Überfall" rief, Martin W***** die Bankangestellte Carina M***** mit der Waffe bedrohte, am Nacken erfasste und mit den Worten „Wo ist die Kasse" zum Öffnen des „Cash-Boy´s" zwang und Mario B***** den Bankangestellten Roland K***** mit der Waffe bedrohte, „Geld, mehr Geld" forderte, ihn im Nackenbereich erfasste, zu Boden drückte, anschließend wieder hochriss und zum Kassenschalter zerrte, wo er ihm die Waffe an den Kopf hielt und ihn zum Öffnen einer weiteren Geldlade zwang, aus der Mario B***** und Martin W***** insgesamt 52.369 Euro entnahmen, fremde bewegliche Sachen, nämlich Bargeld, mit dem Vorsatz abgenötigt und weggenommen, sich durch dessen Zueignung unrechtmäßig zu bereichern, wobei sie den Raub unter Verwendung einer Waffe verübten; römisch zwei.) Mario B***** und Martin W***** am 7. Juni 2003 im bewussten und gewollten Zusammenwirken versucht, fremde bewegliche Sachen, nämlich einen Bankomaten mit insgesamt 154.000 Euro Bargeld Verfügungsberechtigten der Ba***** AG, Filiale F***** Straße, mit dem Vorsatz wegzunehmen, sich durch dessen Zueignung unrechtmäßig zu bereichern.