Gründe:
Mit dem angefochtenen Urteil wurden Niko G***** und Grigoli J***** jeweils des Verbrechens des schweren gewerbsmäßig durch Einbruch begangenen Diebstahls nach §§ 127, 128 Abs 1 Z 5, 129 Abs 2 Z 1, 130 Abs 3 iVm Abs 1 und 15 StGB (A.) und des Vergehens der Entfremdung unbarer Zahlungsmittel nach § 241e Abs 3 StGB (C.), G***** überdies mehrerer Vergehen der Urkundenunterdrückung nach § 229 Abs 1 StGB (B.), des Vergehens der Fälschung besonders geschützter Urkunden nach §§ 223 Abs 2, 224 StGB (D.) und des Vergehens der Annahme, der Weitergabe oder des Besitzes falscher oder verfälschter besonders geschützter Urkunden nach § 224a StGB (E.), J***** weiters des Vergehens der Urkundenunterdrückung nach § 229 Abs 1 StGB (B.) schuldig erkannt.Mit dem angefochtenen Urteil wurden Niko G***** und Grigoli J***** jeweils des Verbrechens des schweren gewerbsmäßig durch Einbruch begangenen Diebstahls nach Paragraphen 127, 128, Absatz eins, Ziffer 5, 129, Absatz 2, Ziffer eins, 130, Absatz 3, in Verbindung mit Absatz eins und 15 StGB (A.) und des Vergehens der Entfremdung unbarer Zahlungsmittel nach Paragraph 241 e, Absatz 3, StGB (C.), G***** überdies mehrerer Vergehen der Urkundenunterdrückung nach Paragraph 229, Absatz eins, StGB (B.), des Vergehens der Fälschung besonders geschützter Urkunden nach Paragraphen 223, Absatz 2, 224, StGB (D.) und des Vergehens der Annahme, der Weitergabe oder des Besitzes falscher oder verfälschter besonders geschützter Urkunden nach Paragraph 224 a, StGB (E.), J***** weiters des Vergehens der Urkundenunterdrückung nach Paragraph 229, Absatz eins, StGB (B.) schuldig erkannt.
Danach haben sie
A) anderen fremde bewegliche Sachen in einem insgesamt 5.000 Euro übersteigenden Wert teils durch Einbruch in Wohnstätten mit auf unrechtmäßige Bereicherung gerichtetem Vorsatz und in der Absicht, sich durch die wiederkehrende Begehung von Einbruchsdiebstählen längere Zeit hindurch ein nicht bloß geringfügiges fortlaufendes Einkommen zu verschaffen, weggenommen oder wegzunehmen versucht, nämlich
1. Otari M***** und Grigoli J***** gemeinsam als Mittäter in der Nacht auf den 8. Februar 2018 in S***** dem Philipp K***** 4.716 Euro Bargeld und weitere Wertgegenstände unbekannten Wertes durch Einschlagen der Fensterscheibe des Wohnhauses, nachdem sie zunächst erfolglos versucht hatten, im ersten Obergeschoß ein Fenster auszuhebeln;
2. Otari M*****, Niko G***** und Grigoli J***** gemeinsam als Mittäter am 13. Februar 2018 in K***** dem Paris Gü***** 200 Euro Bargeld und weitere Wertgegenstände durch Einschlagen des Badezimmerfensters des Wohnhauses mit einem Stein, wobei weitere Schmuckstücke sowie ein Tresor samt Halbedelsteinen und Mineralien unbekannten Wertes zum Abstransport bereit gestellt, jedoch nicht mitgenommen wurden;
3. Grigoli J***** und Irakli Mo***** gemeinsam als Mittäter zwischen 16. und 17. Februar 2018 in L*****,
a) der Dagmar H***** Schmuck im Gesamtwert von etwa 2.248,80 Euro durch Einschlagen der Balkontür zu deren Wohnung,
b) der Annemarie S***** ein Flachbildfernsehgerät unbekannten Wertes durch Einschlagen eines Balkonfensters,
c) dem Erich Se***** Schmuck unbekannten Wertes durch Einschlagen des Badezimmerfensters des Wohnhauses;
4. Niko G*****, Grigoli J***** und Irakli Mo***** gemeinsam als Mittäter am 17. Februar 2018 in L***** Gewahrsamsträgern des Unternehmens C***** elektronische Geräte im Gesamtwert von 7.905 Euro;
5. Niko G***** und Irakli Mo***** gemeinsam als Mittäter am 19. Februar 2018 in S***** dem Erich P***** eine Geldbörse samt 300 Euro Bargeld und weitere Wertgegenstände unbekannten Wertes durch Einschlagen einer Fensterscheibe des Wohnhauses,
6. Niko G***** und Grigoli J***** gemeinsam als Mittäter am 22. Februar 2018 in A***** dem Michael B***** und der Gerardina B***** Schmuck und weitere Wertgegenstände unbekannten Wertes durch Aushebeln der Terrassentüre des Wohnhauses,
7. Niko G*****, Grigoli J***** und Irakli Mo***** gemeinsam als Mittäter am 2. März 2018 in S***** Gewahrsamsträgern der B***** AG Spirituosen im Gesamtwert von 204,93 Euro,
8. Niko G*****, Grigoli J***** und Irakli Mo***** gemeinsam als Mittäter am 5. März 2018 in T***** dem Walter W***** eine Ledergeldbörse samt Bargeld in unbekannter Höhe sowie Schmuck und Silbermünzen unbekannten Wertes, die in einem Rucksack verstaut und am Tatort zurückgelassen wurden, durch Herausreißen eines Kellerschachtgitters und Aufzwängen des dahinter befindlichen Fensters des Wohnhauses,
9. Otari M*****, Niko G***** und Grigoli J***** gemeinsam als Mittäter am 9. Februar 2018 in G***** der Nicolasina Ko***** und dem Franz Ko***** Schmuck und weitere Wertgegenstände unbekannten Wertes und der Annemarie Pö***** 90 Euro Bargeld durch Einschlagen der Kellerfensterscheibe des Wohnhauses,
10. Niko G***** allein am 14. Februar 2018 in A***** Gewahrsamsträgern eines S*****-Marktes Zigaretten im Wert von 750 Euro;
B) Urkunden, über die sie nicht verfügen durften, mit dem Vorsatz unterdrückt, zu verhindern, dass sie im Rechtsverkehr zum Beweis einer Tatsache, eines Rechts oder eines Rechtsverhältnisses gebraucht werden, nämlich
1. Niko G***** und Irakli Mo***** durch die unter Punkt A.5. angeführte Tat Führerscheine und eine E-Card des Erich P*****,
2. Otari M*****, Niko G***** und Grigoli J***** durch die unter Punkt A.9. angeführte Tat zwei Reisepässe der Nicolasina Ko***** und des Franz Ko*****;
C) Niko G***** und Irakli Mo***** durch die unter Punkt A.5. angeführte Tathandlung unbare Zahlungsmittel des Erich P*****, über die sie nicht verfügen durften, nämlich Bankomatkarten und Visakarten, mit dem Vorsatz unterdrückt, deren Verwendung im Rechtsverkehr zu verhindern;
D) Niko G***** im Jänner 2018 eine falsche Urkunde, nämlich einen griechischen Reisepass, ausgestellt auf den Namen Gekas Sa*****, sohin eine ausländische öffentliche Urkunde, die durch Gesetz inländischen öffentlichen Urkunden gleichgestellt ist, im Rechtsverkehr zum Beweis eines Rechts, eines Rechtsverhältnisses oder einer Tatsache gebraucht, indem er unter Verwendung des gefälschten Reisepasses eine Wohnung in R***** anmietete;
E) Niko G***** im Jänner 2018 eine falsche Urkunde, nämlich einen griechischen Führerschein ausgestellt auf den Namen Gekas Sa*****, mit dem Vorsatz, dass sie im Rechtsverkehr zum Beweis eines Rechts, eines Rechtsverhältnisses oder einer Tatsache gebraucht werde, besessen.
Dagegen hat der Angeklagte Niko G***** rechtzeitig Nichtigkeitsbeschwerde und Berufung angemeldet, nach Zustellung der Urteilsausfertigung an den Verteidiger jedoch bloß die Berufung ausgeführt, welche er mit Eingabe vom 28. März 2019 zurückzog. Da er auch bei der Anmeldung keine Nichtigkeitsgründe deutlich und bestimmt bezeichnet hat, war seine Nichtigkeitsbeschwerde bereits bei der nichtöffentlichen Beratung sofort zurückzuweisen (§§ 285d Abs 1, 285a Z 2 StPO).Dagegen hat der Angeklagte Niko G***** rechtzeitig Nichtigkeitsbeschwerde und Berufung angemeldet, nach Zustellung der Urteilsausfertigung an den Verteidiger jedoch bloß die Berufung ausgeführt, welche er mit Eingabe vom 28. März 2019 zurückzog. Da er auch bei der Anmeldung keine Nichtigkeitsgründe deutlich und bestimmt bezeichnet hat, war seine Nichtigkeitsbeschwerde bereits bei der nichtöffentlichen Beratung sofort zurückzuweisen (Paragraphen 285 d, Absatz eins, 285 a, Ziffer 2, StPO).