Das Urteil des Landesgerichtes Innsbruck vom 12.Juni 1990, GZ 33 Vr 830/90-15, verletzt das Gesetz in den Bestimmungen des § 57 Abs. 2 und Abs. 3 StGB.Das Urteil des Landesgerichtes Innsbruck vom 12.Juni 1990, GZ 33 römisch fünf r 830/90-15, verletzt das Gesetz in den Bestimmungen des Paragraph 57, Absatz 2 und Absatz 3, StGB.
Dieses Urteil, das im übrigen unberührt bleibt, wird im Schuldspruch der Angeklagten Silvia T*** und Edeltraud G*** aufgehoben und gemäß §§ 292, 288 Abs. 2 Z 3 StPO in der Sache selbst zu Recht erkannt:Dieses Urteil, das im übrigen unberührt bleibt, wird im Schuldspruch der Angeklagten Silvia T*** und Edeltraud G*** aufgehoben und gemäß Paragraphen 292, 288, Absatz 2, Ziffer 3, StPO in der Sache selbst zu Recht erkannt:
Silvia T*** und Edeltraud G*** werden von der wider sie erhobenen Anklage, sie haben im bewußten und gewollten Zusammenwirken mit dem abgesondert verfolgten Adolf R*** als Mittäter (§ 12 StGB) mit dem Vorsatz, sich durch das Verhalten der Getäuschten unrechtmäßig zu bereichern, Angestellte der T*** S*** I***-H*** unter dem Anschein rückzahlungswilliger Kreditnehmer in Verbindung mit der Vorlage von gefälschten Gehaltsbestätigungen, sohin durch Täuschung über Tatsachen, zur Zuzählung von Darlehen und somit zu Handlungen verleitet, welches das genannte Bankinstitut an seinem Vermögen schädigte, wobei der Schaden 25.000 S überstieg und zwarSilvia T*** und Edeltraud G*** werden von der wider sie erhobenen Anklage, sie haben im bewußten und gewollten Zusammenwirken mit dem abgesondert verfolgten Adolf R*** als Mittäter (Paragraph 12, StGB) mit dem Vorsatz, sich durch das Verhalten der Getäuschten unrechtmäßig zu bereichern, Angestellte der T*** S*** I***-H*** unter dem Anschein rückzahlungswilliger Kreditnehmer in Verbindung mit der Vorlage von gefälschten Gehaltsbestätigungen, sohin durch Täuschung über Tatsachen, zur Zuzählung von Darlehen und somit zu Handlungen verleitet, welches das genannte Bankinstitut an seinem Vermögen schädigte, wobei der Schaden 25.000 S überstieg und zwar
1./ Silvia T*** am 19.September 1986 in Zirl durch den Anschein einer rückzahlungswilligen Kreditnehmerin in Verbindung mit der Vorlage einer gefälschten Gehaltsbestätigung der Firma "A*** T*** CAFE M***" zum Abschluß eines Kreditvertrages über eine Summe von 98.000 S, wobei der Schaden infolge Auszahlung des Kreditbetrages nach Tilgung von Vorverbindlichkeiten 70.000 S betrug, 2./ Silvia T*** und Edeltraud G*** am 23.Oktober 1986 in Kematen durch den Anschein einer rückzahlungswilligen Kreditnehmerin (Edeltraud G***) in Verbindung mit der Vorlage einer gefälschten Gehaltsbestätigung der Firma A*** F*** GesmbH & Co KG zum Abschluß eines Kreditvertrages über eine Summe von 125.000 S, wobei der Schaden infolge Auszahlung des Kreditbetrages und Tilgung eines Vorkredites 115.800 S betrug, und sie haben hiedurch das Vergehen des schweren Betruges nach §§ 146, 147 Abs. 1 Z 1 und Abs. 2 StGB begangen, gemäß § 259 Z 3 StPO freigesprochen.1./ Silvia T*** am 19.September 1986 in Zirl durch den Anschein einer rückzahlungswilligen Kreditnehmerin in Verbindung mit der Vorlage einer gefälschten Gehaltsbestätigung der Firma "A*** T*** CAFE M***" zum Abschluß eines Kreditvertrages über eine Summe von 98.000 S, wobei der Schaden infolge Auszahlung des Kreditbetrages nach Tilgung von Vorverbindlichkeiten 70.000 S betrug, 2./ Silvia T*** und Edeltraud G*** am 23.Oktober 1986 in Kematen durch den Anschein einer rückzahlungswilligen Kreditnehmerin (Edeltraud G***) in Verbindung mit der Vorlage einer gefälschten Gehaltsbestätigung der Firma A*** F*** GesmbH & Co KG zum Abschluß eines Kreditvertrages über eine Summe von 125.000 S, wobei der Schaden infolge Auszahlung des Kreditbetrages und Tilgung eines Vorkredites 115.800 S betrug, und sie haben hiedurch das Vergehen des schweren Betruges nach Paragraphen 146, 147, Absatz eins, Ziffer eins und Absatz 2, StGB begangen, gemäß Paragraph 259, Ziffer 3, StPO freigesprochen.