Begründung:
Am 23. April 1985 schlossen die klagenden Parteien, Josef E*** und Friederike E*** einerseits, Alfred D***, die Verlassenschaft nach Maria D***, die F*** D*** M*** UND Z*** KG und der Erstbeklagte unter Beitritt der Zweitbeklagten andererseits, eine umfassende Vereinbarung, die zur Bereinigung der beiderseitigen Streitigkeiten und vieler anhängiger Verfahren führen sollte. Nach Punkt III Z 3 dieser Vereinbarung verkaufte und übergab die F*** D*** M*** UND Z*** KG die Hälfte ihres 50 %igen Miteigentumsanteiles an der EZ 232 KG Kallham je zur Hälfte an die klagenden Parteien und diese kauften und übernahmen die an sie veräußerten Liegenschaftsanteile in ihr Eigentum. Nach Punkt III Z 5 dieser Vereinbarung verpflichteten sich die F*** D*** M*** UND Z*** KG und der Erstbeklagte, das auf der Ziegeleiliegenschaft (EZ 232 KG Kallham) befindliche Gebäude, in dessen Erdgeschoß das Brüo der F*** D*** M*** UND Z*** KG und in dessen ersten Stock die Wohnung des Dr. Manfred D*** untergebracht ist, zu räumen. Die Räumungsfrist für die Wohnung betrug ein Jahr. Nach Punkt V vereinbarten die klagenden Parteien und die F*** D*** M*** UND Z*** KG die Errichtung einer Kommanditgesellschaft. Die klagenden Parteien und die F*** D*** M*** UND Z*** KG veräußerten und übergaben ihre Miteigentumsanteile an der EZ 232 KG Kallham an die unter der Firma Z*** N***Am 23. April 1985 schlossen die klagenden Parteien, Josef E*** und Friederike E*** einerseits, Alfred D***, die Verlassenschaft nach Maria D***, die F*** D*** M*** UND Z*** KG und der Erstbeklagte unter Beitritt der Zweitbeklagten andererseits, eine umfassende Vereinbarung, die zur Bereinigung der beiderseitigen Streitigkeiten und vieler anhängiger Verfahren führen sollte. Nach Punkt römisch drei Ziffer 3, dieser Vereinbarung verkaufte und übergab die F*** D*** M*** UND Z*** KG die Hälfte ihres 50 %igen Miteigentumsanteiles an der EZ 232 KG Kallham je zur Hälfte an die klagenden Parteien und diese kauften und übernahmen die an sie veräußerten Liegenschaftsanteile in ihr Eigentum. Nach Punkt römisch drei Ziffer 5, dieser Vereinbarung verpflichteten sich die F*** D*** M*** UND Z*** KG und der Erstbeklagte, das auf der Ziegeleiliegenschaft (EZ 232 KG Kallham) befindliche Gebäude, in dessen Erdgeschoß das Brüo der F*** D*** M*** UND Z*** KG und in dessen ersten Stock die Wohnung des Dr. Manfred D*** untergebracht ist, zu räumen. Die Räumungsfrist für die Wohnung betrug ein Jahr. Nach Punkt römisch fünf vereinbarten die klagenden Parteien und die F*** D*** M*** UND Z*** KG die Errichtung einer Kommanditgesellschaft. Die klagenden Parteien und die F*** D*** M*** UND Z*** KG veräußerten und übergaben ihre Miteigentumsanteile an der EZ 232 KG Kallham an die unter der Firma Z*** N***
Gesellschaft mbH & Co KG mit dem Sitz in Neumarkt neu zu errichtende Kommanditgesellschaft. Dafür war ihnen auf ihren Kapitalkonten die entsprechende Gegenleistung gutzuschreiben. Der Gesellschaftsvertrag über die zu gründende N*** Gesellschaft mbH & Co KG wurde am 4. Juli 1985 geschlossen. Das Grundbuchsgesuch um Einverleibung des Eigentumsrechtes der Firma N*** Gesellschaft mbH & Co KG an der EZ 232 KG Kallham langte am 29. August 1986 beim Grundbuchsgericht ein und wurde am 15. Oktober 1986 vollzogen.
Mit der am 19. August 1986 eingebrachten Klage begehren die klagenden Parteien, die Beklagten schuldig zu erkennen, die im Gebäude auf der Ziegeleiliegenschaft EZ 232 KG Kallham im ersten Stock befindliche Wohnung zu räumen. Diese Klage wurde der Zweitbeklagten am 22. August 1986, dem Erstbeklagten am 1. Oktober 1986 zugestellt. Es handle sich um die Wohnung des Geschäftsführers der F*** D*** M*** UND Z*** KG. Mit Vereinbarung vom 23. April 1985, der die Zweitbeklagte beigetreten sei, habe sich der Erstbeklagte gegenüber den klagenden Parteien verpflichtet, diese Wohnung bis spätestens 30. April 1986 zu räumen und geräumt zu übergeben. Bis zu diesem Zeitpunkt habe der Erstbeklagte die Wohnung ohne Rechtstitel benützen können.
Die Beklagten wendeten mangelnde Aktivlegitimation ein, weil die N*** Gesellschaft mbH & Co KG nunmehr bücherliche Eigentümerin der Liegenschaft EZ 232 KG Kallham sei. Die klagenden Parteien hätten die ihnen außerbücherlich gehörigen Liegenschaftsanteile an der EZ 232 KG Kallham in die Kommanditgesellschaft mit allen Rechten und Pflichten eingebracht. Ein Bestandverhältnis zwischen den klagenden Parteien und der Kommanditgesellschaft sei nicht begründet worden, so daß die klagenden Parteien nicht zur Räumungsklage berechtigt seien. Die Vereinbarung sei auch dahin abgeändert worden, daß die Wohnung nur dann zu räumen sei, wenn sie für den Betriebsleiter benötigt werde.
Das Erstgericht gab dem Klagebegehren statt. Es stellte fest, eine Abänderung der schriftlichen Vereinbarung sei nicht erfolgt. Der während des Verfahrens eingetretene Eigentümerwechsel habe auf den Prozeß keinen Einfluß (§ 234 ZPO).Das Erstgericht gab dem Klagebegehren statt. Es stellte fest, eine Abänderung der schriftlichen Vereinbarung sei nicht erfolgt. Der während des Verfahrens eingetretene Eigentümerwechsel habe auf den Prozeß keinen Einfluß (Paragraph 234, ZPO).
Das Berufungsgericht gab der Berufung der Beklagten nicht Folge. Es sprach aus, daß der Wert des Streitgegenstandes, über den es entschieden habe, S 60.000,--, nicht aber S 300.000,-- übersteige. Die Revision erklärte es für zulässig. Es vertrat die Rechtsansicht, daß durch den Eigentumserwerb der Firma N***
Gesellschaft mbH & Co KG an der EZ 232 KG Kallham eine Veräußerung der streitverfangenen Sache eingetreten sei. Die Beklagten bildeten gemäß § 14 ZPO eine notwendige Streitgenossenschaft. Streitanhängigkeit bei notwendiger Streitgenossenschaft trete mit der Zustellung der Klage an den ersten Streitgenossen ein. Der Eigentümerwechsel sei daher nach § 234 ZPO unbeachtlich.Gesellschaft mbH & Co KG an der EZ 232 KG Kallham eine Veräußerung der streitverfangenen Sache eingetreten sei. Die Beklagten bildeten gemäß Paragraph 14, ZPO eine notwendige Streitgenossenschaft. Streitanhängigkeit bei notwendiger Streitgenossenschaft trete mit der Zustellung der Klage an den ersten Streitgenossen ein. Der Eigentümerwechsel sei daher nach Paragraph 234, ZPO unbeachtlich.