Entscheidung 2 Ob 48/18z
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Dokumenttyp
Entscheidungstext
Entscheidungsdatum
25.04.2018
Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat durch die Vizepräsidentin Hon.-Prof. Dr. Lovrek als Vorsitzende sowie die Hofräte Dr. Veith und Dr. Musger, die Hofrätin Dr. E. Solé und den Hofrat Dr. Nowotny als weitere Richter in der Verlassenschaftssache nach G***** S*****, verstorben am *****, zuletzt wohnhaft *****, über die Revisionsrekurse 1. der Witwe B***** S*****, und 2. der Tochter B***** W*****, gegen den Beschluss des Landesgerichts für Zivilrechtssachen Graz als Rekursgericht vom 19. April 2017, GZ 4 R 301/16p-230, mit dem Rekurse gegen den Beschluss des Bezirksgerichts Voitsberg vom 17. Oktober 2016, GZ 15 A 263/13d-198, zurückgewiesen wurden, den
Beschluss
gefasst:
Spruch
Die Revisionsrekurse werden zurückgewiesen.
Text
Begründung:
Mit dem angefochtenen Beschluss wies das Rekursgericht die Rekurse der Witwe und des Sohnes des Verstorbenen gegen den Einantwortungsbeschluss des Erstgerichts wegen Verspätung zurück.
Dieser Beschluss wurde der Witwe am 9. 5. 2017 und der Tochter am 8. 5. 2017 zugestellt.
Rechtliche Beurteilung
Ihre selbst verfassten, offensichtlich gegen den Einantwortungsbeschluss gerichteten Eingaben vom 3. 9. bzw 4. 9. 2017, beim Erstgericht eingelangt am 5. 9. bzw 6. 9. 2017, sind erkennbar als Revisionsrekurse aufzufassen, die verspätet sind. Da die Revisionsrekurse daher schon aus diesem Grund zurückzuweisen sind, bedarf es nicht der Einleitung eines Verbesserungsverfahrens (vgl Gitschthaler in Rechberger ZPO4 §§ 84, 85 Rz 3 mwN).Ihre selbst verfassten, offensichtlich gegen den Einantwortungsbeschluss gerichteten Eingaben vom 3. 9. bzw 4. 9. 2017, beim Erstgericht eingelangt am 5. 9. bzw 6. 9. 2017, sind erkennbar als Revisionsrekurse aufzufassen, die verspätet sind. Da die Revisionsrekurse daher schon aus diesem Grund zurückzuweisen sind, bedarf es nicht der Einleitung eines Verbesserungsverfahrens vergleiche Gitschthaler in Rechberger ZPO4 Paragraphen 84, 85, Rz 3 mwN).
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2018:0020OB00048.18Z.0425.000
Zuletzt aktualisiert am
10.06.2018
Dokumentnummer
JJT_20180425_OGH0002_0020OB00048_18Z0000_000